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Archiv 2010

5. Oktober 2010

60 Jahre christlich, kompetent und kommunikativ

Diakonie Michaelshoven feiert Jubiläum

Minister Schneider, Dr. Becker, Oberbürgermeister Roters mit Ehefrau, Superintendent Domning (v.l.) Foto: Diakonie Michaelshoven

Eine der größten diakonischen Einrichtungen im Rheinland, die Diakonie Michaelshoven im Kölner Süden, feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Zunächst als Heim für Kriegswaisen gegründet, sind die Michaelshovener heute vielfältig aktiv. Bei einem Gottesdienst mit Festempfang gratulierten Prominente, darunter auch Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL.

In seinem Grußwort ging Dr. Uwe Becker auf das Leitbild und die Werte „christlich – kompetent – kommunikativ“ der Diakonie Michaelshoven ein. Diese ethischen Maximen sollten in der direkten Arbeit mit den Betroffenen unmittelbar bemerkbar und erlebbar werden. „Ich glaube, dass es uns in der Diakonie gelingen muss, aber eben auch gelingen kann, Leitbilder und Ansprüche an christlich-ethische Maxime nicht nur zur Motivationsstärkung der Mitarbeitenden zu nutzen, nicht zur Präambeltheologie von Satzungen verkommen zu lassen, sondern diese auch in den Arbeitsprozessen selber, in den organisatorischen Abläufen, also in den betrieblichen Kernprozessen umzusetzen.“ Diese Werte sollten auch im härter werdenden Wettbewerb der Sozialdienste aufrecht erhalten werden. „Das spricht nicht gegen den Wettbewerb, aber die Kultur dieses Wettbewerbs muss sich rückbinden lassen an eine Ethik des Wettbewerbs und an gemeinsame Regeln“, so Becker weiter.

 

Dr. Becker bei seinem Grußwort

Prominente Gratulanten

Neben dem Vorstand der Diakonie RWL reihten sich auch der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, NRW-Landesarbeitsminister Guntram Schneider, Präses Nikolaus Schneider, Superintendent Rolf Domning (Kirchenkreises Köln-Mitte) und Superintendent Dr. Bernhard Seiger (Kirchenkreises Köln-Süd) in die Reihe der Gratulanten ein.

Bei der Diakonie Michaelshoven arbeiten rund 1 700 Mitarbeitende, die mehr als 3 500 Menschen betreuen. Schwerpunkte der Arbeit sind die Altenhilfe, Jugend- und Behindertenhilfe und das Berufsförderungswerk.

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