8. November 2010
Trauer um geistigen Vater von IBEK
Dr. Jochen Tries verstarb im Alter von 62 Jahren

Der geistige Vater und wissenschaftliche Begleiter des Integrierten Bildungssystems Evangelischer Kindertageseinrichtungen (IBEK), Dr. Jochen Tries, ist am 1. November verstorben. Über Jahre wirkte er grundlegend in der Organisations- und Qualitätsentwicklung evangelischer Kindertageseinrichtungen mit.
Dr. Jochen Tries war unter anderen Berater und Trainer für Organisationsfragen, Personalentwicklung und Konfliktmanagement in Bildungssystemen. Die Diakonie RWL und der Rheinische Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen trauern um ihn:
Als geistiger Vater und wissenschaftlicher Begleiter des Integrierten Bildungssystems Evangelischer Kindertageseinrichtungen (IBEK) war er für viele Menschen Mitdenker, Kursbegleiter, Mentor, Berater, Autor und Kollege. In der gemeinsamen Arbeit haben wir ihn als faszinierenden Weggefährten und schnellen Denker erlebt. Er war ein zugewandter und respektvoller Lehrer, gleichzeitig ein neugieriger Entdecker und darin wieder selbst ein engagierter Lernender. Er hat Wege vorgedacht und bereitet, verschiedenste Menschen in ihren eigenen Kompetenzen erkannt und gefördert.
Wir haben ihn als streitbaren Geist geschätzt und werden ihn als humorvollen Gesprächspartner vermissen. Sein Beitrag zur Personal‐, Organisations‐ und Qualitätsentwicklung in der vielseitigen Landschaft evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland ist grundlegend.
Wir sind dankbar für diesen Menschen, für die wichtigen und auch freundschaftlichen Impulse, die von ihm ausgegangen sind, und für den Frieden, zu dem er nicht zuletzt mit seinem Einsatz für Konfliktmanagement beigetragen hat.
Wir hoffen, dass das, was ihm wichtig war, geachtet wird von denen, die nach ihm kommen, und dass er in allem, worin er einzigartig war, weiter zu uns spricht – gerade jetzt.
Wir hoffen, dass er in den Menschen weiterleben darf, die er zurücklässt: in ihren Herzen und in ihrem Mut zum Leben, in ihren Gedanken und ihrem Gewissen, in ihrem Lehren und Lernen.
Wir werden ihn dankbar in guter Erinnerung behalten.
Unsere Gedanken sind bei seinen Kindern.
Wir müssen ihn loslassen und vertrauen ihn Gott an.
Für das IBEK‐Forum Susanne Koschmider, Werner‐Christian Jung, Jörg Walther