30. Januar 2010
Westfälisches Diakonie-Urgestein tritt ab
Johannes Schäfer verlässt Diakonie Ruhr-Hellweg

Steffen Baumann, Johannes Schäfer (v.l.) Foto: Diakonie Ruhr-Hellweg
Der Generationswechsel im Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg hat in diesen Tagen begonnen. Steffen Baumann, löst am 1. Februar Johannes Schäfer (64) nach mehr als 35 Jahren bei der Diakonie und 12 Jahren als Vorstand ab. Schäfer baute zunächst das Diakonische Werk Arnsberg auf und begleitete 1997 die Vereinigung mit dem Diakonischen Werk Soest zur Diakonie Hochsauerland-Soest. Von 2006 bis 2008 erfolgte eine weitere Fusion mit den Diakonischen Werken der Kirchenkreise Hamm und Unna zum Diakonie Ruhr-Hellweg. Zuletzt war er verantwortlich für rund 700 Mitarbeiter auf dem Gebiet von vier Kirchenkreisen. Schäfer war auch aktiv an der Gestaltung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe beteiligt.
Gottesdienst zum Abschied
Sonntag 31. Januar, 15 Uhr, in der Soester Wiesenkirche
Die Predigt hält Prof. Dr. Udo Krolzik und als Gastredner werden Franz Müntefering, Superintendentin Annette Muhr-Nelson und Pastor Günther Barenhoff, Vorstand der Diakonie RWL, Grußworte sprechen.
Ein Rheinländer für das Sauerland
Der 39-jährige Steffen Baumann, Vater zweier Söhne, ist bestens gerüstet für die anspruchsvolle Herausforderung, die im neuen Jahr auf ihn wartet. Kirchliche Verbindungen pflegt er seit Jahren nicht nur als Finanzkirchmeister und Synodaler im Kirchenkreis Köln-Mitte und kennt sich deshalb mit den kirchlichen Strukturen aus. Der Diplom-Verwaltungswissenschaftler hat auch über seine Ehefrau, die eine ausgebildete Kirchenmusikerin ist, enge Beziehungen zum kirchlichen Umfeld. Herr Baumann verfügt über eine mehr als zehnjährige Erfahrung als Unternehmensberater in Fragen der strategischen Ausrichtung und betriebswirtschaftlichen Steuerung großer Organisationen. Die soziale Komponente spielte dabei stets eine hervorgehobene Rolle etwa beim Aufbau eines Competence Center Jugend und Soziales oder bei Beratungen auf dem Gebiet der sozialen Sicherung.