15. Januar 2010
Verteilungskampf bei der Finanzierung sozialer Leistungen zu befürchten
Ulrich Christofczik beim Workshop des Diakonischen Werkes der Lippischen Landeskirche
In der Alten- und Behindertenhilfe begrüßte er Qualitätsprüfungen, die mehr Transparenz ermöglichen. Diese Prüfungen müssten allerdings aufeinander abgestimmt sein und dürften nicht zu mehr Bürokratie führen.
Im Bereich Wohnen für Menschen mit Behinderungen müsse gespart werden. Durch ambulante Angebote in der Region versuche man die Kosten zu senken und gleichzeitig die fachliche Qualität zu gewährleisten, so Christofczik. Besonders von der Wirtschaftskrise betroffen seien die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Man versuche verstärkt Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen.
Der neue Verein Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe sei gut aufgestellt für die vielfältigen Herausforderungen im sozialen Bereich. Erste Erfolge der Zusammenführung der Diakonischen Werke Rheinland, Westfalen und Lippe seien spürbar. Die neue Stärke wolle man im Gespräch mit der Politik nutzen, aber auch als Dienstleister für die Mitglieder.