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Archiv 2011

21. Januar 2011

Wissenschaftlich und diakonisch umtriebiger Geist

Prof. Ernst-Ulrich Huster wird an der Evangelischen Fachhochschule RWL verabschiedet

Dr. Uwe Becker überreicht das Kronenkreuz an Prof. Huster

Überreichung des Kronenkreuzes durch Dr. Uwe Becker

Ernst-Ulrich Huster, Professor für Politikwissenschaften und langjähriger Rektor an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, ist mit einem Festakt am 20. Januar in den Ruhestand verabschiedet worden. Professor Dr. Huster hatte sich mit Expertisen und Veröffentlichungen zur Sozialpolitik einen Namen gemacht. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen die Ursachen von Armut und Mechanismen sozialer Ausgrenzung.

Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, hob in einer Laudatio das Engagement von Professor Dr. Huster für die Diakonie hervor: „Erwähnt sei in diesem Zusammenhang die Gründung zweier Institute der EFH in Kooperation mit der Kaiserswerther Diakonie und dem Neukirchener Erziehungsverein, die Mitarbeit in der Hauptversammlung des Diakonischen Werkes von Westfalen und in der Diakonischen Konferenz oder die Mitwirkung in der Expertisegruppe ‚Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel’“. Er habe Ernst-Ulrich Huster als kreativen, leidenschaftlichen und überzeugenden Denker kennengelernt.

Portrait

Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster

Huster habe profilierte Impulse für die allgemeine Sozialarbeit der Diakonie gesetzt und "in unzähligen Vorträgen" die Verantwortung von Kirche und Diakonie angesichts von Armut herausgestellt. Becker hob hervor, dass Huster in seinen Veröffentlichungen christliche, insbesondere lutherische Traditionen und diakonische Aufgabenstellungen dezidiert einbezogen hat.

Dr. Becker überreichte Professor Dr. Huster bei dem Festakt das Kronenkreuz der Diakonie „als Zeichen des Dankes für die unermüdlichen Anstrengungen in Sachen Diakonie“ und dafür, dass Huster als „wissenschaftlich und diakonisch umtriebiger Geist“ in seinem Engagement für von Armut betroffene Menschen „den Wegweisungen des Juden von Nazareth“ verbunden geblieben sei.

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