11. März 2011
Schulministerin Löhrmann in Volmarstein
Diakonische Träger von Förderschulen diskutieren mit Ministerin über Inklusion
NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann traf sich mit rund 20 Vorständen und Vertretern sonderpädagogischer Einrichtungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Gemeinsam wurde über den Inklusionsplan der Landesregierung diskutiert.
Nach der UN-Behindertenrechtskonvention haben alle Kinder das Recht auf inklusive Bildung. Das heißt, dass ihre Eltern wählen können, wo ihr Kind zur Schule gehen soll. Ein Ziel der Landesregierung ist, dass die allgemeine Schule der Ort ist, wo die Kinder beschult werden.
„Es gibt keine Abschaffungsdiskussion. Es geht darum, das weiterzuführen und zusammenzuführen, was bisher an Netzwerken und Kompetenzzentren geschaffen worden ist“, stellte die Ministerin klar.
In der Diskussion forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass in die Entwicklungspläne der Landesregierung die Förderschulen mit einbezogen werden. Auch sollen die regionalen Netzwerke die Freien Bildungsträger mit einbeziehen.
Verabredet wurde, dass der Dialog mit allen Partnern weitergeführt wird. Einig war man sich in der Einschätzung, dass der Prozess etwa zehn Jahre dauern wird.
