14. Juni 2011
100 Tage nach Erdbeben und Tsunami in Japan
Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Weg zur Normalität
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
- Rheinland
Konto 1023, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90 - Westfalen
Konto 21 000 35 033, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90
Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland danken den Bundesbürgern für ihre große Solidarität mit den Opfern.Die vier Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe unterstützen die am stärksten betroffenen Familien und Kinder auf ihrem Weg zurück zur Normalität.
Der Schock der Mehrfachkatastrophe mit Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall in Japan wirkt für Millionen Menschen in den betroffenen Gebieten immer noch nach. Zusammen haben die vier großen deutschen Hilfswerke 38,2 Millionen Euro an Spenden erhalten, die in der Soforthilfe, im Wiederaufbau und in der Katastrophenvorsorge eingesetzt wurden und werden.
Solidarität der ganzen Welt
Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, sagt: "Für Japans Bevölkerung ist es in dieser Zeit großer Angst und Not wichtig, die Solidarität der ganzen Welt zu spüren. Deshalb unterstützen wir mit den evangelischen Kirchen in Deutschland und der globalen kirchlichen ,ACT Alliance´ die japanischen Kirchen mit Expertise, Geld und fürbittendem Gebet." Die Diakonie Katastrophenhilfe, hat 3,4 Millionen Euro an Spenden für die Opfer erhalten.
"Die Spenden machen umfangreiche Hilfsaktionen für die Tausenden Betroffenen möglich", erklärte Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. "Und wir können die Mittel zur Katastrophenvorsorge einsetzen. Japans Katastrophenschutz war auf hohem Niveau und hat unzähligen Menschen das Leben gerettet." Das DRK hat 26 Millionen Euro an Spenden erhalten
"Auch ein hoch entwickeltes Land wie Japan kann nicht allen Menschen gleichermaßen helfen", sagte der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher. "Caritas international konzentriert die Hilfe daher auf alte, behinderte und sozial benachteiligte Menschen, die von vielen anderen Hilfsmaßnahmen ausgeschlossen bleiben." Caritas international kann die Arbeit in Japan mit 6,3 Millionen Euro an Spenden unterstützen.
"Die Situation der fast 50.000 evakuierten Kinder bessert sich langsam. Trotzdem leben viele Familien weiter in Notunterkünften oder können nicht nach Hause zurück. Die japanische Bevölkerung hat bei internationalen Katastrophen immer sehr großzügig geholfen. Die Kinder in Japan sind sehr dankbar für unsere Solidarität", sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Das Deutsche UNICEF-Komitee hat auf seinen Solidaritätsaufruf hin 2,5 Millionen Euro an Spenden erhalten.
Schwerpunkte der Organisationen des Aktionsbündnisses
Caritas international, Diakonie Katastrophenhilfe, Deutsches Rotes Kreuz und UNICEF arbeiteten mit ihren bewährten Partnerorganisationen oder Schwestergesellschaften in Japan zusammen, um den Betroffenen kompetent und nachhaltig helfen zu können.
Die Diakonie Katastrophenhilfe kooperiert mit dem Verbund evangelischer Kirchen, "Japan Lutheran Emergency Relief" (JLER) und der "Young Women´s Christian Association Japan" (YWCA). Die Hilfskräfte der JLER haben 2.000 Hygienesets, 10.000 Kleidungspakete und 1.000 Küchensets an Überlebende ausgeben, die alles verloren haben. Sie unterstützen Aufräumarbeiten in zerstörten Dörfern und stehen traumatisierten Menschen mit psychosozialer Betreuung bei. Auch für den Wiederaufbau hat die JLER ihre Unterstützung zugesagt. YWCA hilft Frauen, Kindern und behinderten Menschen. So erhalten Kindergärten Trinkwasser.