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Archiv 2011

3. Juni 2011

Soziales Wohnen im Alter

Förderprogramm des BMFSF für Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen

Soziales Wohnen im Alter: Unter diesem Titel fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Projekte, mit denen Menschen mit Hilfebedarf ein Verbleib im vertrauten Wohnumfeld erleichtert werden kann. Für das Teilprojekt "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen"  werden bis 15. August noch Bewerbungen gesucht. Mit Beteiligung der Diakonie RWL wurden bereits viele Ansätze zur Gestaltung sozialer Quartiere entwickelt, auf die neue Projekte leicht aufbauen können.

"Besondere Bedeutung werden in Zukunft Modelle gewinnen, in denen eine bessere Verzahnung präventiver, gemeinwesenorientierter, ambulanter und stationärer Hilfsangebote gelingt", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Gabriele Winter, Referentin im Geschäftsbereich, verweist auf die guten Erfahrungen mit der Förderung sozialer Netzwerke, aus denen heraus Hilfen entstehen, die von professionellen Dienstleistern nicht erbracht werden können. In den vergangenen Jahren sind an vielen Standorten in RWL soziale Netzwerke entstanden, die sich durch Selbstorganisation, Selbsthilfe und soziales Engagement der beteiligten Menschen auszeichnen, in vielen Fällen beraten und unterstützt von der Diakonie RWL, dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein und weiteren Partnern.

 

Portraitfoto

Christiane Grabe

Beratung bei der Diakonie RWL

Zum Thema "Altersgerechte Quartiersentwicklung" gibt es ein neues Beratungsangebot der Diakonie RWL. Ansprechpartnerin ist Christiane Grabe, die zuvor mehrere Jahre das Modellprojekt "WohnQuartier4" koordiniert hat. Mitgliedseinrichtungen, die sich bereits mit beispielgebenden Projekten zu  neuen Formen der Nachbarschaftshilfe und innovativen Unterstützungs- und Versorgungsleistungen im Quartier engagieren oder solche entwickeln wollen, können sich dabei  beraten oder auch bei einer Bewerbung um Fördermittel unterstützen lassen.

Kontakt: Christiane Grabe, Referentin für Altersgerechte Quartiersentwicklung im Geschäftsbereich Pflege, Alten- und Behindertenarbeit. Telefon: 0211 6398-306

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