27. Juli 2011
Umbauarbeiten im Haus der Diakonie
Bis Mitte 2012 wird der Altbau in der Lenaustraße umfangreichen Sanierungsmaßnahmen unterzogen

Pawel Junker, Dr. Uwe Becker. Arnd Denkaus - die Verantwortlichen für den Umbau der Geschäftsstelle.
Die Baugenehmigung der Stadt Düsseldorf hängt an der Eingangstür. Jetzt ist es amtlich: Die Sanierungsarbeiten am Haus der Diakonie in Düsseldorf in der Lenaustraße können beginnen. Das Haus wurde in den 60er Jahren gebaut. Zwischenzeitlich waren zwei Gebäudeteile angebaut worden.
Dringend erneuerungsbedürftig sind die Bereiche Gebäudetechnik, Isolierung, Dämmung, Heizung und Entlüftung. "Wir haben eine gründliche energetische Sanierungsmaßnahme vor uns", so der Bauherr Dr. Uwe Becker. "Wir wissen, dass wir den Mitarbeitenden und den Besuchern während der Umbauphase einiges zumuten. Aber zum einen sind die Sanierungsmaßnahmen nach so langer Zeit dringend erforderlich. Zum anderen haben wir auch ein klares Bild davon, wie das Haus nach dem Umbau aussehen wird. Das wird für uns alle ein Gewinn sein.", so Becker weiter.
Die gesamte Planung und Durchführung wird im Auftrag des Vorstandes von Arnd Denkhaus begleitet und koordiniert. Der erfahrene Baufachmann hat die detaillierten Pläne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits mehrfach vorgestellt und erläutert. Er ist zuversichtlich. "Nachdem die Baugenehmigung jetzt vorliegt, können wir loslegen. Ich gehe davon aus, dass wir unser Planungsziel Mitte 2012 gut einhalten werden. Die Sanierung wird nicht nur dem Haus guttun. Sowohl in technischer wie auch in klimatischer und optischer Hinsicht wird sich die Arbeitsatmosphäre im Haus spürbar verbessern. Das werden die Mitarbeitenden bald zu schätzen wissen."
Die einzelnen Stockwerke werden innen in Etappen saniert. Bereichsweise ziehen die Mitarbeitenden aus den alten Räumen aus und kommen nach etwa vier Wochen in die dann neu gestalteten Räume zurück. Während der gesamten Umbauphase sind alle Mitarbeitenden in Düsseldorf wie gewohnt telefonisch, per Fax oder per E-Mail erreichbar. Die Mitarbeitenden an der Zentrale helfen Besucherinnen und Besuchern gerne, bei Bedarf den gesuchten Ansprechpartner zu finden.

Während der Bauphase finden auch die Wochenandachten zunächst improvisiert in einem Seminarraum statt.
Nicht nur die Mitarbeitenden bekommen während der Bauphase Ausweichquartiere. Auch die Veranstaltungen im Haus können nicht mehr in der gewohnten Anzahl und am gewohnten Ort stattfinden. So feiern die Mitarbeitenden etwa ihre Andacht zum Wochenbeginn etwas improvisiert in einem Seminarraum. Statt Flügel werden die Lieder jetzt mit einem E-Piano begleitet. "Ich finde die Atmosphäre hier sogar schöner als bisher im großen Stephanussaal", so der Kommentar einer Kollegin, die sich gut vorstellen könnte, dass man hier auf Dauer die Andachten feiert.
Für die Zeit des Umbaus sind viele Veranstaltungen an andere Veranstaltungsorte ausgelagert. Die Veranstaltungsbesucher müssen sich darauf einstellen, dass sie wegen der Bauarbeiten nicht mehr in so großer Zahl unmittelbar am Haus parken können. Parkgelegenheiten sind in der unmittelbaren Nähe aber in der Regel zu finden.