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Archiv 2011

15. April 2011

Neue Angebote in der evangelischen Sucht-Selbsthilfe

Planungskonferenz des NRW Landesvorstandes des Blauen Kreuzes

Der NRW Landesvorstand des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche traf sich in Gelsenkirchen mit seinen Vorsitzenden und Vertretern der Ortsvereine, um auf der diesjährigen Planungskonferenz über die Aufgaben der Sucht-Selbsthilfe und die Planungen des Folgejahres zu beraten. In der Suchtselbsthilfe geht man neue Wege durch spezielle Angebote für einzelne Zielgruppen. Es gibt Gesprächskreise für ältere Menschen, aber auch Seminare für Frauen und Gesprächskreise mit männerspezifischen Themen. Gut angenommen werden auch die Seminare und Veranstaltungen zum Thema "Sucht und Entspannung". Ziel ist dabei die Integration von gesunder Lebensweise in den suchtfreien Alltag. In der Ausbildungsreihe "Schule und Sucht" wurden bislang 54 Präventionskräfte ausgebildet, die mit den beim Blauen Kreuz erlernten Methoden und einem "Hilfskoffer" als Multiplikatoren bei der Suchtprävention in Schulen wertvolle Arbeit leisten.

Gabriele Preuß, erste Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, wies in ihrem Grußwort auf das breite Angebot hin, das in Gelsenkirchen für Suchterkrankte vorhanden sei. Den ehrenamtlichen Helfern in den Suchtselbsthilfegruppen käme dabei ein besonders hoher Stellenwert zu. Denn: Die Aufgaben in der Suchtselbsthilfe seien durch kommunale Organisationen allein nicht mehr zu erfüllen

 

Die Seminare und Tagungen können auch von Nicht-Mitgliedern des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche besucht werden. Weitere Informationen im Internet unter www.blaues-kreuz-nrw.de/Weiterbildung.

 

Porträt Michael Lingemann:

www.diakonie-rwl.de/index.php

 

 

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