26. Juli 2011
40.000 Euro Soforthilfe für die Menschen in Ostafrika
Landeskirchen unterstützen Kindernothilfe und Diakonie Katastrophenhilfe

Bankverbindung der Diakonie Katastrophenhilfe:
- Rheinland
Konto 1023, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank,
BLZ 350 601 90
- Westfalen
Konto 21 000 35 033, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank,
BLZ 350 601 90
Bankverbindung der Kindernothilfe:
- Konto 45 45 40, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90
Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) haben insgesamt 40.000 Euro als Soforthilfe für Ostafrika zur Verfügung gestellt. Sie unterstützen damit je zur Hälfte die Kindernothilfe und die Diakonie Katastrophenhilfe.
Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller, Ökumene-Dezernent der westfälischen Landeskirche, stellt fest: „Menschen in Ostafrika, insbesondere Frauen und Kinder, die bereits Opfer des Bürgerkriegs wurden, sind jetzt vom Hungertod bedroht. Angesichts der ungeheuren Ausmaße der bürgerkriegs- und dürrebedingten Hungerkatastrophe in Ostafrika ist eine schnelle Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen das Gebot der Stunde.“
Deshalb ruft er gemeinsam mit der Ökumene-Beauftragten der rheinischen Landeskirche zu Spenden für Ostafrika auf. Oberkirchenrätin Barbara Rudolph: „Wegen der unüberschaubaren Lage in Somalia, aber auch in Äthiopien und Kenia, ist jetzt verlässliche Hilfe notwendig. Kindernothilfe und die Diakonie Katastrophenhilfe haben direkten Zugang vor Ort.“
Beide Hilfsorganisationen haben ihre Soforthilfe aufgestockt, die Mittel reichen angesichts der größten Hungerkatastrophe seit über 30 Jahren aber nicht aus. Die Kindernothilfe hilft direkt in Somalia und erreicht bereits 3.000 Kinder mit ihren Familien in Mogadischu. Sie versorgt sie mit Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln. Darüber hinaus kümmert sich die Kindernothilfe mit einem Ärzteteam um 120.000 Flüchtlinge in den Auffanglagern von Dolo Ado. Die Diakonie-Katastrophenhilfe hilft augenblicklich 200.000 Menschen in Ostafrika und versorgt sie mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Notunterkünften und Latrinen. „Die verzweifelte Lage erfordert sofortiges Handeln, um Leben zu retten“, betonen die Helfer.
Die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche im Rheinland rufen gemeinsam zu Spenden und Sonderkollekten auf. Außerdem bitten sie die Gemeinden, für die Menschen in Ostafrika zu beten und sie in die Fürbitten der Gottesdienste aufzunehmen.