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Archiv 2011

5. April 2011

Inklusion

Stresstest für den Berufsbildungsbereich der WfbM

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wird in der (Fach-) Öffentlichkeit intensiv diskutiert und auch in der Praxis werden Wege und Konzepte gesucht, die es ermöglichen, den Ansprüchen einer inklusiven beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung gerecht zu werden.
Auf einem Fachtag mit dem Titel "Inklusion - Stresstest für den Berufsbildungsbereich der WfbM" hat der evangelische Fachverband Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe dieses Thema aufgegriffen.

Eingeladen wurden bekannte Expertinnen und Experten, die in Foren mit Fach- und Führungskräften der WfbM Ansätze und konkrete Beispiele guter Praxis diskutierten. Zur Fachtagung am 24 März 2011 im Bildungszentrum des Handels e.V. in Recklinghausen hatten sich über 150 WfbM-Fachkräfte aus ganz NRW und darüber hinaus angemeldet.

Die Tagung wurde von einenm Kooperationsverbund veranstaltet: Vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis Recklinghausen, von den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel - Stiftungsbereich proWerk, der Diakonie Stiftung Salem gGmbH - Diakonische Werkstätten und den Ledder Werkstätten des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Tecklenburg gGmbH.



Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Die WfbM bieten Menschen mit einer Behinderung vielfältige Möglichkeiten am Arbeitsleben teilzuhaben. Dieses Angebot wird realisiert durch ein sehr differenziertes Spektrum an Qualifizierung- und Arbeitsplätzen in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der WfbM und auch in regionalen Betrieben, die eng mit den WfbM kooperieren. Dabei erhalten die behinderten Beschäftigten fachliche und persönliche Unterstützung durch die Fachkräfte der Einrichtungen.

Zur Vorbereitung auf den Arbeitsbereich der WfbM werden die behinderten Beschäftigten zunächst im zweijährigen Berufsbildungsbereich der WfbM qualifiziert und geschult. Sie lernen in dieser Zeit unterschiedliche Arbeitsbereiche kennen und es werden mittels unterschiedlicher Verfahren und Instrumente die Kompetenzen und Neigungen identifiziert, der Qualifizierungsbedarf gemeinsam erarbeitet und die geeigneten Arbeitsangebote entwickelt und durchgeführt.

In zwanzig anerkannten diakonischen Werkstätten für behinderte Menschen finden rund 13.000 Menschen mit Behinderungen ihren Arbeitsplatz in NRW. Zur Zeit werden davon rund 1600 Menschen im Berufsbildungsbereich auf ihren Einstieg in das Berufsleben vorbereitet. Die Recklinghäuser Werkstätten des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen e.V. bieten über 1600 Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz. 130 Menschen befinden sich augenblicklich im Berufsbildungsbereich.

 

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