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4. März 2010

Mitten im (Arbeits)Leben

Fachtag der Behinderten-Werkstätten

Foto: Diakonisches Werk Kirchenkreis Recklinghausen

Über 150 Teilnehmende aus Nordrhein-Westfalen und aus anderen Bundesländern setzen sich an diesem Tag mit der Frage auseinander, wie Menschen mit Behinderung gut qualifiziert den für sie richtigen Arbeitsplatz erreichen können. Fachvorträge und Foren boten umfangreiche Möglichkeit zum Kennen lernen verschiedener Ansätze und zum Austausch. Die Qualifizierung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfordert von den Werkstätten für behinderte Menschen eine stetige Entwicklung von Instrumenten und Verfahren. Dabei ist es das Ziel der Angebote der WfbM jedem behinderten Menschen eine individuelle Unterstützung zu bieten und eine individuelle berufliche Perspektive zu bieten.

 

Werkstätten im Umbruch

Deutlich wurde dass sich vor dem Hintergrund der aktuellen Anforderungen wie der Behindertenrechtskonvention und unter der Mission „Geht nicht gibt es nicht“ viele WfbM auf den Weg gemacht und ihre Angebote in Richtung eines personenzentrierten Angebots geschärft haben. Zusätzlich sorgte die Vorstellung von unterschiedlichen in der Praxis erprobten und innovativen Modellen der Diagnostik, der Berufswegeplanung sowie der Wirksamkeitskontrolle für neue Impulse für die eigene praktische und konzeptionelle Arbeit. In den WfbM können die behinderten Menschen gemeinsam mit den Fachkräften eine persönliche berufliche Perspektive entwickeln, die sich an Ihren Fähigkeiten und Wünschen orientiert. Gefördert wird diese Perspektive durch die Vielfalt an Tätigkeitsmöglichkeiten und die individuell gestalteten Unterstützungsangebote.

 

Qualifizierung und Fortbildung

Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung bieten vielfältige Möglichkeiten, sich auf das Arbeitsleben vorzubereiten und daran teilzunehmen. Darüber hinaus qualifizieren sie für so genannte ausgelagerte Arbeitsplätze und auch für den ersten Arbeitsmarkt. In zwanzig anerkannten Werkstätten der Diakonie finden rund 15.000 Menschen mit Behinderung ihren Arbeitsplatz in NRW. Zurzeit werden davon rund 1500 Menschen im Berufsbildungsbereich auf ihren Einstieg in das Berufsleben vorbereitet.

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