22. Februar 2012

Arbeit der Integrationsagenturen gewürdigt

Bezirksregierung Arnsberg übergibt Förderbescheide

Übergabe von Dokumenten

RP Dr. Gerd Bollermann übergibt den Zuwendungsbescheid an Anne Gudjons-Römer, Referentin für Integration und Zuwanderung bei der Diakonie RWL

Am 15. Februar 2012 hat der Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Gerd Bollermann, der Diakonie RWL und anderen Wohlfahrtsverbänden die Förderbescheide für die Integrationsagenturen für das 1. Quartal 2012 übergeben. Bei der Übergabe der Förderbescheide in Dortmund würdigte er die Arbeit der Integrationsagenturen: "Sie leisten einen wichtigen Beitrag, über den wir künftig noch enger im Dialog bleiben wollen“. Die Bezirksregierung Arnsberg ist über ihr Kompetenzzentrum für Integration (KfI) Bewilligungsbehörde für ganz NRW und für diverse Integrationsaufgaben zuständig. Die Integrationsagenturen der sechs Wohlfahrtsverbände leisten vor Ort Integrationsarbeit mit dem Schwerpunkt nachholende Integration.

 

Förderschwerpunkte

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat in der Förderkonzeption vier Schwerpunkte festgelegt: Sozialraumorientierte Arbeit, Interkulturelle Öffnung, Bürgerschaftliches Engagement und  Antidiskriminierungsarbeit.

 

Struktur

Insgesamt gibt es in NRW derzeit 126 Integrationsagenturen und fünf Antidiskriminierungsbüros, davon sind 26 in Trägerschaft der Diakonie RWL. Das Fördervolumen pro Jahr beträgt ca. sieben Millionen Euro. Mit dem am 8. Februar 2012 verabschiedeten Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW bekennt sich das Land zu systematischer und verbindlicher Integrationspolitik und -förderung. Dadurch soll die integrationspolitische Infrastruktur gesichert und weiterentwickelt werden, wozu auch die Integrationsmaßnahmen freier Träger nach § 9, zum Beispiel Integrationsagenturen, gehören.

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