13. Juli 2012

Diakonie in der Gemeinde

Regionalkonferenzen für Diakoniepresbyterinnen und Diakoniepresbyter

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Teilnehmende der Regionalkonferenz am 26. Juni 2012 in Herne
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Mit den Presbyteriumswahlen in den drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe haben an vielen Orten Menschen die Verantwortung für die diakonische Arbeit der Kirchengemeinden neu übernommen. Die Diakoniebeauftragten oder Diakoniepresbyterinnen und -presbyter in ihrer Arbeit zu unterstützen, ihnen Anregungen und Impulse für eine zeitgemäße gemeindediakonische Arbeit zu geben, dazu dienen unterschiedliche Regionalkonferenzen, die in Zusammenarbeit von Diakonischen Werken und der Stabsstelle Diakonisches Profil und Kommunikation initiiert und durchgeführt werden.

Zu dem Thema "Diakonie in der Gemeinde" hatte die Diakonie RWL in den letzten zwei Jahren umfangreiche Materialien, theologische Reflexionen, Konzepte und Praxisbeispiele herausgegeben. Hinzu kam im Mai die "Handreichung für Presbyterien und Kirchenvorstände". Alle diese Konzepte und Materialien fließen nun in die Regionalkonferenzen für Diakoniepresbyterinnen und -presbyter ein.

"Diakonie wahrnehmen" lautet ein regelmäßiger Baustein der Regionalkonferenzen. Es geht hier darum, das breite Spektrum diakonischer Arbeit in den Gemeinden sichtbar zu machen. "Die Vielfalt der Angebote ist oft viel größer, als vielen Presbyterinnen und Presbytern zunächst bewußt ist. Erst beim Austausch wird deutlich, dass als selbstverständlich wahrgenommene Aktivitäten in der Gemeinde diakonisch motiviert sind", erklärt Volker König, Leiter der Stabsstelle Diakonisches Profil und Kommunikation bei der Diakonie RWL. Weitere Themen sind die Aufgaben von Diakonie-Presbyterinnen und Presbytern, die in den Gemeinden unterschiedlich ausgeprägt sein können, Angebote der Diakonie im Kirchenkreis und Möglichkeiten, die Arbeit von Diakonie und Gemeinden besser zu vernetzen.

 

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Das Vorbereitungsteam der Veranstaltung in Herne: Karsten Herbers, Ursula Borchert, Barbara Montag und Matthias Kreft

Beispiel Herne

Diakoniepfarrerin Ursula Borchert, Diakoniepfarrer Karsten Herbers und Diakoniepfarrer Matthias Kreft hatten alle neu gewählten, aber auch wiedergewählte Diakoniepresbyter am 26. Juni 2012 zu einer Regionalkonferenz nach Herne eingeladen. Knapp fünfzig Diakoniepresbyter und - presbyterinnen waren der Abendeinladung gefolgt. Barbara Montag, die die Moderation der Veranstaltung übernommen hatte, gab einführend einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten gemeindediakonischer Arbeit. In der folgenden Diskussion und im Gespräch mit den drei zuständigen Diakoniepfarrern tauschten sich die Teilnehmenden über das diakonische Engagement in den Gemeinden aus und entwickelten erste neue Ideen.
Presbyterinnen und Presbyter nutzten die Gelegenheit, sich über die Gemeindegrenzen hinaus noch besser zu vernetzen. Zum Schluss wurde verabredet, sich in einem Jahr erneut zu einer gemeindediakonischen Regionalkonferenz zu treffen.

 

Teilnehmende an Tischen

Teilnehmende der Regionalkonferenz beim Lesen der Handreichung "Diakonie in der Gemeinde"

Weitere Regionalkonferenzen

Regionalkonferenzen für Presbyterinnen und Presbyter gab es in den letzten Wochen bereits in Münster, in Dortmund und Wuppertal.

Weitere Regionalkonferenzen für Diakoniepresbyterinnen und Diakoniepresbyter sind im Kirchenkreis Mönchengladbach (4. September 2012 , 18.00 Uhr), im Kirchenkreis Essen (25. September 2012, 18.00 Uhr) sowie in Köln/Leverkusen, Mühlheim und Saarbrücken geplant.

 

Die Materialien

"Diakonie in der Gemeinde"
Eine Grundlage für die Veranstaltung war die neu erschienene Handreichung der Diakonie RWL "Diakonie in der Gemeinde". "Man muss sie ja nicht alles durchlesen, sondern kann sich gezielt auswählen, was man gerade braucht - und da ist hier viel zu finden", urteilt eine Diakoniepresbyterin bei der Veranstaltung in Herne.
Mehr zur Handreichung für Presbyterien und Kirchenvorstände

Handbuch Gemeinde und Diakonie
Diakonie in der Gemeinde steht vor besonderen Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten großen diakonischen Trägern bietet im Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen in der Gemeinwesen- und Quartiersarbeit besondere Chancen. Wege zu einer besseren Vernetzung von Gemeinde und Diakonie werden in einem Dreischritt - "Diakonie erleben - verstehen - gestalten" - systematisch dargestellt.
Mehr zum Handbuch "Gemeinde und Diakonie"

Gemeinde - aktiv im Stadtteil
"Gemeinde lebt dort, wo Menschen im Stadtteil spüren, dass sie nicht allein sind. Wo Fremde zu Freunden werden. Dass Gemeinde lebendig ist, erkenne ich dann vielleicht weniger an der Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher als vielmehr am Lebensmut, der in der Gemeinde und durch sie im Stadtteil wächst." So beschreiben Volker König und Karen Sommer-Loeffen, die Herausgebenden des Zukunftswissen-Bands "Gemeinde - aktiv im Stadtteil", ihre Vision einer lebendigen Gemeinde.
Mehr zum Handbuch "Gemeinde aktiv im Stadtteil"

Kontakt bei der Diakonie RWL: Barbara Montag, Referentin in der Stabsstelle Diakonisches Profil und Kommunikation der Diakonie RWL, Telefon: 0211 6398-268,

 

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