Zukunft der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe

Auf vier regionalen Konferenzen soll von April bis Juni mit Mitgliedern über die Weiterentwicklung der Diakonie RWL diskutiert werden.

Regionalkonferenzen der Diakonie RWL - weitere Informationen und Termine


24. April 2015

Mit Spaß spenden

Wohlfahrtsverbände starten Lotterie „Helfen und Gewinnen“

Maskottchen der Lotterie helfen und gewinnen

Der kleine Glückspilz mit dem schiefen Lachen hat schon manchen Loskäufer glücklich und ein bisschen reicher gemacht. Auf jedem Los der Lotterie „Helfen und Gewinnen“ der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände ist das Maskottchen zu sehen. Ab 1. Mai bieten Diakonie, Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz und die Jüdische Kultusgemeinde die Lose wieder für Feste, Jubiläen, Jahrmärkte oder Tage der offenen Tür in den Einrichtungen der Verbände an. Für ein Euro pro Freilos gibt es Geldpreise bis zu 1.000 Euro zu gewinnen.

Mit Spass spenden

17. April 2015

Diakonie fördert Projekte aus Arbeitslosenfonds

„Wir stehen an der Seite der Arbeitslosen“

Arbeitssituation in einem Arbeitslosenprojekt

Ob Restaurants, Second Hand-Shops oder die Biogärtnerei – Es gibt viele Projekte, mit denen Diakonie und Kirchengemeinden Langzeitarbeitslosen helfen, einen Job zu finden. Schon seit 1984 unterstützt die Evangelische Kirche im Rheinland die Träger mit einem eigenen Arbeitslosenfonds. In diesem Jahr schüttet sie rund 1,5 Millionen Euro aus. Gefördert werden mehr als 80 Träger aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. „Der Fonds zeigt, dass Kirche und Diakonie an der Seite der Arbeitslosen stehen“, betont Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration in der Diakonie RWL. „Wir wollen dazu beitragen, dass die betroffenen Menschen gut beraten werden und wieder die Chance eines Einstiegs in den Arbeitsmarkt bekommen.“

Geld für Beratung, Berufsorientierung und Arbeitsprojekte

17. April 2015

„Wichtig ist, was jemand kann – und nicht, wo es gelernt wurde“

In Behindertenwerkstätten soll Gelerntes anerkannt werden

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen bieten für behinderte Menschen Qualifizierungen an, zum Beispiel in Bereichen wie Garten- und Landschaftsbau oder Holz- und Textilverarbeitung. Diese Qualifizierungen führen häufig nicht zu zertifizierten und staatlich anerkannten Abschlüssen. Behindertenwerkstätten überlegen deshalb, wie man Ausbildungsinhalte für den Berufsbildungsbereich von Werkstätten so entwickeln könnte, dass sie anerkannt werden – und zwar unter Berücksichtigung der Kompetenzorientierung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).

Qualifikation von behinderten Menschen anerkennen

14. April 2015

Die Flüchtlingsaufnahme verbessern – gemeinsam handeln

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt zweiten Flüchtlingsgipfel in NRW

Mit Blick auf den anstehenden zweiten Flüchtlingsgipfel am morgigen Mittwoch fordert der Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Becker, dass die Qualität der Aufnahme und die Unterbringung von Flüchtlingen noch deutlich verbessert werden muss. „Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen brauchen wir dringend ein Konzept der Bundesregierung zur Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge, das mit Ländern und Kommunen abgestimmt ist“, so Becker.

Anzeichen für Politikwechsel

14. April 2015

Neuerscheinung

Dehnübungen – Geistliche Leitung in der Diakonie

Wer einen Spagat hinbekommen will, muss Dehnübungen machen. So wird man fit für den sportlichen Wettbewerb. Wer diakonisch fit werden will für den Wettbewerb im Sozial- und Pflegemarkt, der muss Dehnübungen anderer Art machen, um den Spagat zwischen Ökonomie und Theologie zu schaffen. Dazu verhilft die neue Publikation der Diakonie RWL „Dehnübungen – Geistliche Leitung in der Diakonie zwischen wirtschaftlichen Erfordernissen und geistlichem Anspruch“. Barbara Montag und Christoph Nötzel haben den Sammelband herausgegeben, ein Kooperationsprojekt der Diakonie RWL mit dem Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland.

 

"Dehnübungen – Geistliche Leitung in der Diakonie"

13. April 2015

Sparkurs statt Ausbau

Der Streit um die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen

Portraitfoto von Uwe Becker

Am gesellschaftlichen Leben teilhaben, mitgestalten und mitbestimmen – Das soll Menschen mit Behinderungen in Deutschland möglich gemacht werden. Die Eingliederungshilfe, eine Leistung der Sozialhilfe, unterstützt sie dabei, etwa durch die Finanzierung von Assistenzen, betreuten Wohnformen oder bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Rund 13 Milliarden Euro zahlen Kommunen und Länder derzeit für 750 000 Menschen mit Behinderung, Tendenz steigend. Um sie zu entlasten, hat der Bund den Kommunen fünf Milliarden Euro versprochen und eine Reform der Eingliederungshilfe im neuen Bundesteilhabegesetz daran geknüpft. Doch jetzt gibt es einen heftigen Streit um die Verteilung der Finanzen, den die Diakonie RWL mit Sorge sieht.

Debatte über Chancen und Grenzen der Inklusion

2. April 2015

Transparenz in der Pflege

Diakonie RWL begrüßt Abschaffung der Pflegenoten - Neue Prüfsysteme müssen besser abgestimmt werden

Portrait von Pfarrer Heine-Göttelmann

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt die geplante Abschaffung der Noten für Pflegeheime und ambulante Dienste. Es sei erfreulich, dass die Politik endlich auf die Kritik an den Pflegenoten reagiere, erklärt der Vorstand Christian Heine-Göttelmann am Donnerstag. „Ärgerlich bleibt dabei aber, dass die Mitarbeitenden in den Einrichtungen nun schon seit vielen Jahren mit einem Prüfsystem leben müssen, dessen Unzulänglichkeit von Anfang an bekannt war.“ Bereits 2010, ein Jahr nach Einführung des Benotungssystems, hat die Diakonie RWL in einer Analyse nachgewiesen, dass das System der Pflegenoten Kundinnen und Kunden in die Irre führt.

"Wohlbefinden, Gesundheit und Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner in den Blick nehmen"

30. März 2015

Neue Impulse für lebensbegleitendes Lernen in der Diakonie

Stabsstelle Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Diakonie RWL

Portraitfoto von Annett Herrmann

Seit dem 1. Januar 2015 gibt es in der Diakonie RWL eine Stabsstelle für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die von Dr. Annett Herrmann geleitet wird. Die Stabsstelle bündelt handlungsfeldübergreifend Grundsatzfragen der Beruflichen Bildung und Qualifizierung für die Diakonie RWL, vernetzt Bildungsträger und Bildungsinstitutionen und identifiziert neue Bildungsbedarfe.

"Lernergebnisse statt Lernziele": Interview mit Dr. Annett Herrmann

27. März 2015

Erste Hauptversammlung der Diakonie RWL empfiehlt Eckpunkte für einheitliche Mitgliedsbeiträge

Neue gemeinsame Beitragsordnung auf den Weg gebracht

Pfarrer Dittrich, Pfarrer Junge

Die am 25. März 2015 zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommene neue Hauptversammlung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat sich mit deutlicher Mehrheit für eine künftige gemeinsame Ordnung zur Erhebung der Mitgliedsbeiträge in Rheinland, Westfalen und Lippe ausgesprochen. Die Bemessungsgrundlage für die Mitgliedsbeiträge soll in Zukunft allein die Anzahl der Mitarbeitenden der diakonischen Träger sein. Pro Vollzeitäquivalent soll ab 2018 ein einheitlicher Beitrag von 50 Euro pro Jahr erhoben werden. Die eigentliche Beschlussfassung erfolgt im Laufe des Jahres 2015 durch die zuständigen Organe der gliedkirchlichen Werke.

Strategie 2020: Neuausrichtung des Verbands

26. März 2015

„Der Patient im Mittelpunkt“

Patientenbeauftragter des Landes NRW sucht Gedankenaustausch mit der Diakonie RWL

Dirk Meyer, Elke Grothe-Kühn

Der Patientenbeauftragte des Landes NRW, Dirk Meyer, war am 16. März 2015 in der Geschäftsstelle der Diakonie RWL in Düsseldorf zu einem Gedankenaustausch über aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitspolitik. Eines der Themen im Gespräch mit Elke Grothe-Kühn, Leiterin des Geschäftsbereichs Krankenhaus und Rehabilitation: Wie lassen sich die Perspektiven, die Erfahrungen und das Wissen von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitenden auf den verschiedenen Ebenen der Gesundheitsversorgung besser zusammenführen?

"Viele gute Praxisbeispiele"

25. März 2015

„Auszeichnung für vorbildliche Verbindung von sozialem, kulturellem und politischem Engagement“

Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften ehrt Georg Albrecht

Georg Albrecht

Georg Albrecht, langjähriger Mitarbeiter der Diakonie Rheinland, hat am 20. März den Ehrenring der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften verliehen bekommen.  Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit vergeben, die sich in besonderer Weise um die deutsch-griechischen Beziehungen verdient gemacht hat. Georg Albrecht war von 1966 bis 1995 Referent im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland. In dieser Zeit initiierte er die ersten professionellen Beratungsangebote für ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und engagierte sich für eine Humanisierung des Ausländerrechts. „Georg Albrecht wird oft als erster Sozialarbeiter für griechische Gastarbeiter bezeichnet“, erklärte die Mülheimer Oberbürgermeisterin, Dagmar Mühlenfeld, bei der Festveranstaltung im Marmorsaal der Mülheimer Stadthalle. Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, würdigte in seiner Laudatio im Mamorsaal der Mülheimer Stadthalle das soziale, kulturelle und politische Engagement von Georg Albrecht. Albrecht habe die Sorge für den oder die Einzelne bis hin zur zeitweiligen Aufnahme von Menschen in seine privaten Wohnräume mit einer klugen politischen Analyse verbunden, „die den Hebel an die Wurzel des Übels politisch streitbar, unkonventionell, sachlich, aber eben auch unbeirrbar angesetzt hat“.

Bezüge zum aktuellen politischen Streit über Griechenland

24. März 2015

Bitte keine Diffamierungen! Netzwerk griechischer Akteure sorgt sich und fordert respektvollen Umgang zwischen Deutschen und Griechen

Als die ersten „Gastarbeiter“ vor über 50 Jahren nach Deutschland kamen, übernahm die Diakonie die Betreuung der griechischen Zuwanderer, so wie etwa die Arbeiterwohlfahrt sich um die Gastarbeiter aus der Türkei kümmerte. Lange Jahre war es recht still geworden um dieses Arbeitsfeld der „Griechenbetreuung“. Mit Sorge betrachtet jetzt aber das Netzwerk Griechischer Akteure in NRW, das eine enge Anbindung an die Diakonie hat, die aktuellen Turbulenzen im deutsch-griechischen Verhältnis.

Netzwerk griechischer Akteure sorgt sich und fordert respektvollen Umgang zwischen Deutschen und Griechen

24. März 2015

Wie geht es weiter nach dem Jugendarrest?

Projekt der Diakonie RWL verbessert Zusammenarbeit von Justiz und pädagogischen Mitarbeitern

Wer als Jugendlicher straffällig wird, dem können bis zu vier Wochen Jugendarrest drohen. Dieser sogenannte Dauerarrest bedeutet eingeschlossen zu sein ohne Handy, Fernseher und Zigaretten mit Zeit zum Nachdenken. Jugendarrest ist keine Gefängnisstrafe. Pädagogische Arbeit soll hier im Vordergrund stehen. In fünf Jugendarrestanstalten in NRW müssen jährlich 4500 Jugendliche einen Dauerarrest absitzen. Das Übergangsmanagement der diakonischen Träger in den Arrestanstalten soll helfen, eine erneute Straffälligkeit zu vermeiden. Stabilisierende Kontakte sollen vermittelt werden. In Gruppenarbeit und Einzelgesprächen wird geklärt, wo die Probleme der Jugendlichen liegen. Die richtige Hilfe vor Ort und ein Ansprechpartner werden bereits im Arrest gesucht.

Projekt Übergangsmanagement

20. März 2015

Diakonie RWL wirbt für Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik

Portraitfoto von Dietrich Eckeberg

Beim Thementag "Was ist eine gute Flüchtlingspolitik in NRW?" des WDR 5 warb Dietrich Eckeberg, Referent für Migration und Flucht bei der Diakonie RWL, für eine Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik. "Wir sollten die Flüchtlinge willkommen heißen und ihre Fähigkeiten fördern. Wir brauchen bessere Strukturen der Aufnahme und Versorgung, Sprachkurse ab dem ersten Tag und einen erleichterten Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt verbunden mit einer Förderung des Neustarts in Nordrhein-Westfalen", so Eckeberg. Die vielen Anrufe beim Thementag zeigten die Bereitschaft vieler Menschen in Nordrhein-Westfalen, sich für Flüchtlinge einzusetzen.

"Zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge braucht eine Unterstützungsstruktur"

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