"Gut aufgestellt für die Zukunft"

Diakonie RWL diskutiert mit Mitgliedern über Neuausrichtung des Verbands

Zu dritt im Gespräch:  Adolf-Leopold Krebs, Thomas Oelkers, Dr. Uwe Becker

Leistungsstark, serviceorientiert und finanziell abgesichert – So soll die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im Jahr 2020 aufgestellt sein. Doch die finanzielle Ausstattung des Landesverbandes ist nicht mehr so gut wie in vergangenen Zeiten. Andererseits steigen die Ansprüche der Mitglieder an fachliche, wirtschaftliche und arbeitsrechtliche Beratung, politische Vertretung und Information. Die Diakonie RWL will ihre Neuausrichtung im Dialog mit den Mitgliedern gestalten. Auf vier Regionalkonferenzen und in einem Onlinedialog stellt sich der Vorstand daher einer internen Debatte. Den Auftakt machte die Konferenz in Düsseldorf am 29. April.

Weitere Regionalkonferenzen und begleitender Onlinedialog


6. Mai 2015

Bundesflüchtlingsgipfel

Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln

Flüchtlinge - Photo: Mikhail Evstafiev

Der Bundesflüchtlingsgipfel am Freitag in Berlin muss nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe endlich zu einer fairen finanziellen Aufteilung der Flüchtlingsversorgung führen. Der Streit ums Geld zwischen Bund, Ländern und Kommunen lähmt die deutsche Flüchtlingspolitik, der noch immer eine gute Gesamtkonzeption für die Aufnahme, Unterbringung und soziale Versorgung von Asylbewerbern fehlt. „Wir brauchen dringend eine Orientierung am Asylrecht und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren der Flüchtlingspolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene“, kritisiert Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg.

Bundesflüchtlingsgipfel -Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln

6. Mai 2015

"Wir müssen an einem Strang ziehen"

Projekt der Diakonie RWL will Eltern von Kindern in Wohn- und Heimgruppen stärker beteiligen

Wenn ein Kind in eine Wohn- oder Heimgruppe kommt, ist das nicht nur für das Kind selbst, sondern auch für seine Eltern ein einschneidender Moment. Die Fachkräfte in Erziehungshilfeeinrichtungen haben die Eltern allerdings häufig wenig im Blick. Ein Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster will Eltern von Kindern und Jugendlichen, die in Einrichtungen der Erziehungshilfe leben, stärker beteiligen. Ziel soll sein, dass Eltern und Fachkräfte an einem Strang ziehen. „Partizipation von Eltern bedeutet mehr als Elternarbeit, die darauf abzielt, die Erziehungskompetenz zu verbessern. Elternpartizipation bedeutet, dass sie an der Entwicklung ihrer Kinder teilhaben und aktiv an deren Alltag und der Gestaltung der Rahmenbedingungen in der Einrichtung mitwirken können“, so Prof. Dr. Peter Hansbauer von der Fachhochschule Münster beim Werkstattgespräch zum Projekt.

Elternpartizipation in Einrichtungen der Erziehungshilfe

5. Mai 2015

Integrationsagenturen erhalten NRW-Fördergelder

„Stadtteilarbeit für Zugewanderte wird immer wichtiger“

Sie schulen Ehrenamtliche für die Begleitung von Flüchtlingen, helfen bei der Gründung von Migrantenvereinen oder werben in Schulen und Kitas für ein respektvolles Miteinander. Die Aufgaben der Mitarbeiter in den NRW-Integrationsagenturen sind vielfältig, und sie werden angesichts der steigenden Zahl von Neuzuwanderern immer wichtiger. Das Land fördert die Arbeit in diesem Jahr mit über acht Millionen Euro. Für die 30 Integrationsagenturen in Trägerschaft der Diakonie RWL gab es jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Integrationsagenturen erhalten NRW-Fördergelder

5. Mai 2015

Spiritualität in diakonischen Kontexten

Eine Zukunftswerkstatt

Was meint Spiritualität in diakonischen Arbeitsbereichen? Welche Bedeutung hat sie und wie können Orte der Spiritualität für in diakonischen Einrichtungen lebende und arbeitende Menschen geschaffen und gestaltet werden? Über diese und weitere Fragen diskutierten Theologinnen und Theologen aus verschiedenen diakonischen Arbeitsfeldern im Rahmen der diesjährigen Theologischen Konferenz in Wuppertal.

Spiritualität in diakonischen Kontexten

27. April 2015

Erdbeben Nepal

Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf

Nach dem schweren Erdbeben in der Himalaya-Region brauchen die Opfer vor allem Medikamente, Decken, Nahrungsmittel und sauberes Wasser. Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe sind an den Hilfseinsätzen für die Menschen, vor allem in Nepal, beteiligt. „Die größte Herausforderung für die Helferinnen und Helfer ist nun die Betroffenen schnell zu erreichen. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Es gab sowieso nur wenige asphaltierte Straßen und die Kommunikationssysteme sind überlastet. Nun wird der Einsatz zum Kampf gegen die Zeit“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Spendenaufruf

24. April 2015

Mit Spaß spenden

Wohlfahrtsverbände starten Lotterie „Helfen und Gewinnen“

Maskottchen der Lotterie helfen und gewinnen

Der kleine Glückspilz mit dem schiefen Lachen hat schon manchen Loskäufer glücklich und ein bisschen reicher gemacht. Auf jedem Los der Lotterie „Helfen und Gewinnen“ der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände ist das Maskottchen zu sehen. Ab 1. Mai bieten Diakonie, Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz und die Jüdische Kultusgemeinde die Lose wieder für Feste, Jubiläen, Jahrmärkte oder Tage der offenen Tür in den Einrichtungen der Verbände an. Für ein Euro pro Freilos gibt es Geldpreise bis zu 1.000 Euro zu gewinnen.

Mit Spass spenden

17. April 2015

Diakonie fördert Projekte aus Arbeitslosenfonds

„Wir stehen an der Seite der Arbeitslosen“

Arbeitssituation in einem Arbeitslosenprojekt

Ob Restaurants, Second Hand-Shops oder die Biogärtnerei – Es gibt viele Projekte, mit denen Diakonie und Kirchengemeinden Langzeitarbeitslosen helfen, einen Job zu finden. Schon seit 1984 unterstützt die Evangelische Kirche im Rheinland die Träger mit einem eigenen Arbeitslosenfonds. In diesem Jahr schüttet sie rund 1,5 Millionen Euro aus. Gefördert werden mehr als 80 Träger aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. „Der Fonds zeigt, dass Kirche und Diakonie an der Seite der Arbeitslosen stehen“, betont Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration in der Diakonie RWL. „Wir wollen dazu beitragen, dass die betroffenen Menschen gut beraten werden und wieder die Chance eines Einstiegs in den Arbeitsmarkt bekommen.“

Geld für Beratung, Berufsorientierung und Arbeitsprojekte

17. April 2015

„Wichtig ist, was jemand kann – und nicht, wo es gelernt wurde“

In Behindertenwerkstätten soll Gelerntes anerkannt werden

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen bieten für behinderte Menschen Qualifizierungen an, zum Beispiel in Bereichen wie Garten- und Landschaftsbau oder Holz- und Textilverarbeitung. Diese Qualifizierungen führen häufig nicht zu zertifizierten und staatlich anerkannten Abschlüssen. Behindertenwerkstätten überlegen deshalb, wie man Ausbildungsinhalte für den Berufsbildungsbereich von Werkstätten so entwickeln könnte, dass sie anerkannt werden – und zwar unter Berücksichtigung der Kompetenzorientierung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).

Qualifikation von behinderten Menschen anerkennen

14. April 2015

Die Flüchtlingsaufnahme verbessern – gemeinsam handeln

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt zweiten Flüchtlingsgipfel in NRW

Mit Blick auf den anstehenden zweiten Flüchtlingsgipfel am morgigen Mittwoch fordert der Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Becker, dass die Qualität der Aufnahme und die Unterbringung von Flüchtlingen noch deutlich verbessert werden muss. „Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen brauchen wir dringend ein Konzept der Bundesregierung zur Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge, das mit Ländern und Kommunen abgestimmt ist“, so Becker.

Anzeichen für Politikwechsel

14. April 2015

Neuerscheinung

Dehnübungen – Geistliche Leitung in der Diakonie

Wer einen Spagat hinbekommen will, muss Dehnübungen machen. So wird man fit für den sportlichen Wettbewerb. Wer diakonisch fit werden will für den Wettbewerb im Sozial- und Pflegemarkt, der muss Dehnübungen anderer Art machen, um den Spagat zwischen Ökonomie und Theologie zu schaffen. Dazu verhilft die neue Publikation der Diakonie RWL „Dehnübungen – Geistliche Leitung in der Diakonie zwischen wirtschaftlichen Erfordernissen und geistlichem Anspruch“. Barbara Montag und Christoph Nötzel haben den Sammelband herausgegeben, ein Kooperationsprojekt der Diakonie RWL mit dem Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland.

 

"Dehnübungen – Geistliche Leitung in der Diakonie"

13. April 2015

Sparkurs statt Ausbau

Der Streit um die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen

Portraitfoto von Uwe Becker

Am gesellschaftlichen Leben teilhaben, mitgestalten und mitbestimmen – Das soll Menschen mit Behinderungen in Deutschland möglich gemacht werden. Die Eingliederungshilfe, eine Leistung der Sozialhilfe, unterstützt sie dabei, etwa durch die Finanzierung von Assistenzen, betreuten Wohnformen oder bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Rund 13 Milliarden Euro zahlen Kommunen und Länder derzeit für 750 000 Menschen mit Behinderung, Tendenz steigend. Um sie zu entlasten, hat der Bund den Kommunen fünf Milliarden Euro versprochen und eine Reform der Eingliederungshilfe im neuen Bundesteilhabegesetz daran geknüpft. Doch jetzt gibt es einen heftigen Streit um die Verteilung der Finanzen, den die Diakonie RWL mit Sorge sieht.

Debatte über Chancen und Grenzen der Inklusion

2. April 2015

Transparenz in der Pflege

Diakonie RWL begrüßt Abschaffung der Pflegenoten - Neue Prüfsysteme müssen besser abgestimmt werden

Portrait von Pfarrer Heine-Göttelmann

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt die geplante Abschaffung der Noten für Pflegeheime und ambulante Dienste. Es sei erfreulich, dass die Politik endlich auf die Kritik an den Pflegenoten reagiere, erklärt der Vorstand Christian Heine-Göttelmann am Donnerstag. „Ärgerlich bleibt dabei aber, dass die Mitarbeitenden in den Einrichtungen nun schon seit vielen Jahren mit einem Prüfsystem leben müssen, dessen Unzulänglichkeit von Anfang an bekannt war.“ Bereits 2010, ein Jahr nach Einführung des Benotungssystems, hat die Diakonie RWL in einer Analyse nachgewiesen, dass das System der Pflegenoten Kundinnen und Kunden in die Irre führt.

"Wohlbefinden, Gesundheit und Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner in den Blick nehmen"

30. März 2015

Neue Impulse für lebensbegleitendes Lernen in der Diakonie

Stabsstelle Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Diakonie RWL

Portraitfoto von Annett Herrmann

Seit dem 1. Januar 2015 gibt es in der Diakonie RWL eine Stabsstelle für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die von Dr. Annett Herrmann geleitet wird. Die Stabsstelle bündelt handlungsfeldübergreifend Grundsatzfragen der Beruflichen Bildung und Qualifizierung für die Diakonie RWL, vernetzt Bildungsträger und Bildungsinstitutionen und identifiziert neue Bildungsbedarfe.

"Lernergebnisse statt Lernziele": Interview mit Dr. Annett Herrmann

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