Abstimmung mit großen Stimmzetteln

Hauptversammlung des Diakonie RWL e.V.: Fristen verlängert

Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl als Delegierte in die Hauptversammlung können noch bis zum 5. November 2014 eingereicht werden.
Wahlaufruf und Unterlagen


21. Juli 2014

„In einer inklusiver werdenden Gesellschaft darf das Berufsleben für behinderte Menschen nicht exklusiv gestaltet sein“

Neue Herausforderungen für Behindertenwerkstätten

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, dass Menschen mit Behinderungen überall da arbeiten können, wo andere auch arbeiten. Das stellt die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vor neue Herausforderungen. In einer inklusiver werdenden Gesellschaft darf das Berufsleben für behinderte Menschen nicht exklusiv gestaltet sein. Außenarbeitsplätze sind ein wichtiger Baustein des Angebotes von Werkstätten, Menschen mit Behinderungen ein Beschäftigungsangebot in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes zu machen. Aber es gilt auch: Werkstätten befördern nicht die Exklusion, sondern kompensieren die Exklusion des allgemeinen Arbeitsmarktes, der Menschen ausschließt, die den steigenden Anforderungen nicht gerecht werden. Olaf Maas, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Markus Toepffer, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe und Leiter der Werkstätten für behinderte Menschen der Stiftung Eben-Ezer im Gespräch.

Neue Herausforderungen für Behindertenwerkstätten

15. Juli 2014

30 Jahre Bundesstiftung Mutter und Kind

Interview mit der Beraterin Christiane Detering aus Bielefeld

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ feiert 30-jähriges Jubiläum. Am 15. Juli 1984 wurde die Stiftung ins Leben gerufen, um Müttern die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. In Rheinland, Westfalen und Lippe gibt es 37 Vergabestellen, die in der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung angesiedelt sind. Jährlich wird dort knapp 7 500 schwangeren Frauen in Beratungsstellen der Diakonie mit Mitteln aus der Bundesstiftung geholfen. Christiane Detering aus Bielefeld ist seit 30 Jahren als Beraterin dabei und erzählt, wie alles begann und wie der Beratungsalltag heute aussieht.

30 Jahre Bundesstiftung Mutter und Kind

11. Juli 2014

Nothilfe in Krisengebieten: Bohnen statt Drohnen

Diakonie Katastrophenhilfe zieht Bilanz

Weltweit haben bewaffnete Konflikte an Zahl und Brutalität zugenommen. Für Hilfsorganisationen wird es darum immer schwieriger, die notleidende Bevölkerung zu erreichen. „Wir brauchen Investitionen in die Versorgung der Opfer, nicht in die Entwicklung neuer Waffensysteme. Die Menschen in Konfliktregionen brauchen Bohnen statt Drohnen“, appelliert Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. Das evangelische Hilfswerk konnte im vergangenen Jahr 36,8 Millionen Euro an Spenden einsammeln. Davon stammen rund 8 Millionen Euro aus dem Gebiet der Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe.

Mehr zur Diakonie Katastrophenhilfe - 8 Millionen Euro Spenden aus RWL

11. Juli 2014

„Wie gestalte ich den Gottesdienst im Altenheim, wenn die meisten Besucherinnen und Besucher dement sind?“

Broschüre mit Gottesdienstentwürfen erscheint in dritter Auflage

„Wie gestalte ich den Gottesdienst im Altenheim, wenn die meisten Besucherinnen und Besucher dement sind?“. Anregungen, Empfehlungen und Gottesdienstentwürfe dazu bietet eine Broschüre der Diakonie RWL, die mittlerweile in der dritten Auflage erscheint. „Wichtig ist, immer wieder Anknüpfungsmöglichkeiten zu geben an Vertrautes. Gern gesungene Lieder, auswendig gelernte Gebete und erkennbare liturgische Stücke bilden das Rückgrat dieser Gottesdienste“, berichtet Pfarrer Dietrich Buettner, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, im Interview.

Broschüre zu Demenzgottesdiensten

3. Juli 2014

Was bringt der neue Pflegebegriff?

Pflegestärkungsgesetz: Erste Stufe der Pflegereform lässt Mitarbeitende im Regen stehen

Am kommenden Freitag berät der Bundestag über das 1. Pflegestärkungsgesetz. Das Gesetz zielt auf sogenannte niedrigschwellige Angebote ab, die durch niedrig qualifizierte und bezahlte Kräfte oder Ehrenamtliche zusätzlich zur professionellen Pflege und Betreuung erbracht werden sollen. Die Mitarbeitenden in den ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen warten unterdessen vergeblich auf dringend erforderliche Verbesserungen. Pfarrer Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, kritisiert: „Sie erleben eine enorme Arbeitsverdichtung und gleichen damit das Versäumnis der Politik aus, die Leistungen an die steigenden Pflegebedarfe anzugleichen. Sie können nur noch darauf hoffen, dass das 2. Pflegestärkungsgesetz, mit dem der neue Pflegebegriff 2017 eingeführt werden soll, mehr Kolleginnen und Kollegen bringt.“

Pflegestärkungsgesetz

23. Juni 2014

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

Fachverbände diskutieren neue Angebote an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Pflege

zwei alte Leute im Gespräch

Bei der gemeinsamen Fachtagung der Evangelischen Fachverbände für Altenarbeit RWL und Ambulante Pflege NRW am 12. Juni in Hagen wurden neue Konzepte für die Einrichtung ambulant betreuter Wohngemeinschaften vorgestellt. Die Landesregierung will diese neuen Wohnformen stärken, ohne den Schutz der Pflegebedürftigen zu vernachlässigen. Das betonte auf der Veranstaltung Dr. Dirk Kassen vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter.

"Kein Ersatz für stationäre Einrichtungen, aber sinnvolle Ergänzung"

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