Abstimmung mit großen Stimmzetteln

Hauptversammlung des Diakonie RWL e.V.: Fristen verlängert

Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl als Delegierte in die Hauptversammlung können noch bis zum 5. November 2014 eingereicht werden.
Wahlaufruf und Unterlagen


15. Oktober 2014

"Die im Dunklen sieht man nicht"

Armut als gemeinsame Herausforderung von kirchlicher Diakonie und diakonischer Kirche - Prof. Dr. Becker diskutiert mit Synodalen in Koblenz

Am Rednerpult

Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, hat auf der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz am 11. Oktober vor einer zunehmenden Entfremdung von Kirche und Diakonie gewarnt. Der Strukturwandel der Kirche und die Ökonomisierung des Sozialen, von der auch die Diakonie betroffen sei, führe zu unterschiedlichen Perspektiven. Daraus ergäben sich aber auch Chancen für die stärkere Profilierung zentraler Gemeinsamkeiten. Dazu gehört, so der Sprecher des Vorstands, zuallererst die biblisch begründete Armutsorientierung von Kirche und Diakonie. In der anschließenden Diskussion in kleinen Gruppen fanden die Thesen von Uwe Becker große Zustimmung bei den Synodalen.

"Gemeinsam und öffentlich für Menschen in Armut eintreten"

13. Oktober 2014

Besuchsweg für Kinder

Projekt mit der Diakonie für Bielefeld: Bielefelder Gefängnis wird kinderfreundlicher

Kinderbesuchszimmer, im Hintergrund Gitterstäbe

Schwere Türen mit Metallgitter, Wachpersonal, piepsende Schleuse, Abtasten durch einen Fremden, lange Gänge, jede Durchgangstür abgeschlossen. So erleben Kinder den Weg zu einem inhaftierten Elternteil. In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede ist er nun mit Hilfe der Diakonie für Bielefeld und der Stiftung mitLeidenschaft des Johanneswerks freundlicher und bunter geworden. Und am Ende wartet ein kindgerechter gestaltetes Besuchszimmer.

Gelungene Kooperation für mehr Kinderfreundlichkeit in Gefängnissen

6. Oktober 2014

Denken vom Flüchtling her

Dietrich Eckeberg im ARD-Morgenmagazin zu den Missständen in Flüchtlingsheimen

Die Nachrichten über Misshandlungen und Missstände in Flüchtlingsunterkünften reißen nicht ab. „Verantwortungslose Flüchtlingspolitik“ war Thema des Tages im ARD-Morgenmagazin am 6. Oktober. Als Experte konnte Dietrich Eckeberg für die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und die Landeskirchen Stellung nehmen. „Es muss grundsätzlich umgedacht werden“, so Eckeberg. Er fordert ein „Denken vom Flüchtling her“ und nennt konkrete Schritte, die sofort eingeleitet werden können. Auch die landeskirchliche Arbeitsgemeinschaft Migration Rheinland-Westfalen-Lippe zeigt sich erschüttert über die Medienberichte. Sie empfiehlt, endlich den Runden Tisch zur Situation von Flüchtlingen in NRW ins Leben zu rufen.

Dietrich Eckeberg im ARD-Morgenmagazin zu den Missständen in Flüchtlingsheimen

6. Oktober 2014

Fachtag der Freien Wohlfahrtspflege NRW zu Perspektiven der kommunalen Jugendhilfeausschüsse

Zu Fragen der Weiterentwicklung und Stärkung der kommunalen Jugendhilfeausschüsse trafen sich am 1. Oktober mehr als 100 Fachleute aus ganz NRW auf Einladung des Arbeitsausschusses „Familie, Jugend, Frauen“ unter Federführung von Helga Siemens-Weibring.

Prof. Dr. Reinhard Wiesner (Berlin) bilanzierte die Geschichte des Jugendhilfeausschusses als Erfolgsmodell kommunaler Jugendpolitik, das durch die bessere Einbeziehung seiner Adressaten, eine konsequente Jugendhilfeplanung und den Aufbau kommunaler Beschwerdestellen noch wirksamer werden könne.

Kritische Sicht auf die Praxis

2. Oktober 2014

Hohe Zuwanderung – stark gestiegene Beratungszahlen

Verbesserte Refinanzierung der Migrationsberatung gefordert

Steffen Kampeter, Achim Post, Manfred Hoffmann

„Jeder Neuzuwanderer soll die Gelegenheit zu einem Erstberatungsgespräch über Angebote der Integration bekommen“ heißt es im Koalitionsvertrag von CDU und SPD. Ausreichende Mittel dafür stehen aber nicht zur Verfügung.  Während die Beratungszahlen von 2011 bis 2013 um mehr als 50 Prozent gestiegen sind, ist die Bundesförderung für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer sogar leicht gesunken. Viele Beratungsstellen sind überlastet, Ratsuchende müssen oft lange auf Beratungsgespräche warten. Im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche der Freien Wohlfahrtspflege vom 15. bis 19. September wurden nun mehr Mittel für die Beratungsarbeit gefordert. Viele Aktionen fanden im Verbandsgebiet der Diakonie RWL statt.

Hoher Beratungsbedarf

2. Oktober 2014

Neues Pflegegesetz für Nordrhein-Westfalen: Starkes politisches Signal für eine pflegepolitische Neuausrichtung aus NRW?

Ein Kommentar von Ulrich Christofczik

Am 1. Oktober 2014 hat der Landtag in Nordrhein-Westfalen mit den Stimmen aller Parteien das neue Landespflegegesetz verabschiedet. Damit ist ein langer, intensiver und sehr kontrovers geführter Diskussionsprozess zwischen Politik, Kostenträgern, Leistungsanbietern und der kommunalen Familie zum Ende gekommen. Auch die Freie Wohlfahrtspflege hat sich kräftig eingemischt. Der offizielle Name des Gesetzes ist so kompliziert, dass man ihn auf keine Startseite schreiben kann. Kurz gesagt soll alles besser werden für ältere und behinderte Menschen, die auf Betreuung angewiesen sind. So sollen Einzelzimmer statt Doppelzimmern zum Regelfall werden. Ministerin Steffens betont das Recht alter Menschen auf Individualität und Privatsphäre auch in der letzten Lebensphase.Für die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe kommentiert Geschäftsbereichsleiter Ulrich Christofczik das neue Landespflegegesetz, genannt „GEPA“.

Neues Pflegegesetz für Nordrhein-Westfalen

2. Oktober 2014

Eltern reden und entscheiden mit

Partizipation in stationären Erziehungshilfen

Auch wenn Kinder in Heimen untergebracht sind, bleiben die Eltern eine wichtige Ressource. Ein Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster untersucht, wie Mitsprache und Partizipation von Eltern mit Kindern in Erziehungshilfen gestärkt werden können. Erste Ergebnisse  und Konzepte aus diakonischen Einrichtungen wurden auf einer Fachtagung am 29. September vorgestellt. Die Idee des Projektes ist es, Eltern als wohlwollende Eltern, aber auch als Bürgerinnen und Bürger mit Erfahrungen und Kompetenzen in der Gestaltung des Lebens- und Betreuungsalltags zu begreifen. Neun Einrichtungen aus Rheinland, Westfalen und Lippe beteiligen sich. Das Projekt hat eine Laufzeit von 24 Monaten.

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2. Oktober 2014

„Best interest of the child“ – Das Kindeswohl steht an erster Stelle

Bericht einer Studienreise nach Oslo

Wie sieht die Praxis einer inklusiven Erziehungshilfe und eines inklusiven Schulsystems in Norwegen aus?  28 Kolleginnen und Kollegen aus Mitgliedseinrichtungen der Diakonie RWL machten sich vom 10. – 12. September auf den Weg nach Oslo und informierten sich vor Ort. Durchgeführt wurde die Studienreise vom Evangelischen Fachverband Erzieherische Hilfen – unterstützt von der Diakonischen Hochschule Oslo. Das wichtigste Prinzip der norwegischen Kinder- und Jugendhilfe ist der Grundsatz „best interest of the child“: frei übersetzt meint dies die bestmögliche Realisierung der Belange, Rechte, Vorteile und Interessen des Kindes – die deutsche Übersetzung lautet „Kindeswohl“.

Zum Bericht

29. September 2014

Spiritualität als Führungsaufgabe

Fachtagung mit Ministerin Barbara Steffens am 13. November in Kaiserswerth

„Wie viel Spiritualität braucht ein evangelisches Krankenhaus?“, danach fragt eine Tagung in Düsseldorf, zu der auch die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens ihr Kommen angekündigt hat. Das hochrangig angesiedelte Treffen soll, so das Programm, eine Selbstvergewisserung für Führungskräfte leisten. Bei der Tagung kooperieren die rheinische und die westfälische Landeskirche, die Diakonie RWL und die beiden Evangelischen Krankenhausverbände Rheinland/Westfalen/Lippe und Rheinland-Pfalz/Saarland mit der Kaiserswerther Diakonie. In einem Vorab-Interview weist Experte Professor Traugott Roser auf einige Akzente hin.

Wie viel Spiritualität braucht ein evangelisches Krankenhaus?

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