
Diakonische Zwischenrufe_03
Im aktuellen "Diakonischen Zwischenruf" wendet sich der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Professor Dr. Uwe Becker, gegen eine „Inklusion light“. Die Politik appelliere gerne an den gesellschaftlichen Goodwill. Zugleich würden vielfältige Mechanismen der Exklusion in unserer Gesellschaft aufrechterhalten.
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24. Mai 2013
Alkohol? Weniger ist besser!
Viele diakonische Träger beteiligen sich an Aktionswoche vom 25. Mai bis 2. Juni

Die Aktionswoche Alkohol findet vom 25. Mai bis 2. Juni 2013 bereits zum vierten Mal statt. Ziel ist es, die Menschen mit persönlicher Ansprache in ihren unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen zu erreichen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben. Die Aktionswoche ist eine groß angelegte Präventionskampagne, die für Freiwilligkeit und Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Selbsthilfe steht.
Aktionswoche Alkohol
22. Mai 2013
„Lass uns handelnd sterben und nicht im Sitzen“
Lesung des Projektes Lebenslinien stellt Literatur vor, die in Krisen trägt

„Lass uns handelnd sterben und nicht im Sitzen“, sagt die alte Eskimofrau zur anderen in dem Buch von Velma Wallis „Zwei alte Frauen“. Sie sind von ihrem Stamm als unnötige Esser zurückgelassen worden. Velma Wallis beschreibt, wie diese beiden Frauen trotz ihres Alters und der ausweglos erscheinenden Situation überleben. „Literatur kann helfen Krisen zu bewältigen“, so die Überzeugung von Sigrid Dziurzik von der Diakonie für Bielefeld. Sie führt gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Schubert-Buick Lesungen zu Büchern durch, in denen Menschen aus Krisen wieder herausfinden. Diese Veranstaltungen finden im Rahmen des Projektes Lebenslinien der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe statt.
Literatur kann helfen Krisen zu bewältigen
16. Mai 2013
Wege aus der Gewaltspirale für Kinder und Jugendliche
Bundeskongress der evangelischen Erziehungshilfe stellt Konzpete vor

Der Evangelische Erziehungsverband (EREV) warnt davor, die Hilfe für Jugendliche zu vernachlässigen. In den vergangenen Jahren habe es eine Perspektivverengung auf die Förderung und den Schutz kleiner Kinder gegeben, kritisierte EREV-Geschäftsführer Björn Hagen am 14. Mai auf der Bundesfachtagung des Verbandes in Bad Honnef. Die Mittel für Projekte für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen seien zugunsten der Kleinkind-Förderung teilweise bis zu 50 Prozent zurückgefahren worden.
Konzepte der Evangelischen Erziehungshilfe
16. Mai 2013
Was macht eigentlich ein „Projektstandort“?
Die Evangelische Erwachsenenbildung Hilden macht mit beim Projekt Lebenslinien zur Krisenbewältigung im Alter

Bis zum 31. Januar 2014 läuft noch das Leuchtturmprojekt „Lebenslinien“ in Trägerschaft der Diakonie RWL. Die Stiftung Wohlfahrtspflege unterstützt großzügig. Anlass sind die erschreckend hohen Zahlen von Alterssuiziden. In Hilden werden neue Strategien entwickelt.
Leuchtturmprojekt "Lebenslinien"
15. Mai 2013
Arbeitslosenfonds der Evangelischen Kirche im Rheinland
Landeskirche unterstützt Arbeitsloseninitiativen in Kirche und Diakonie

Auch in diesem Jahr schüttet die Evangelische Kirche im Rheinland knapp 2,5 Millionen Euro aus ihrem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit an kirchliche und diakonische Träger aus. "Der Fonds kann die massiven Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik nicht auffangen", erklärt dazu Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration in der Diakonie RWL. "Für die langzeitarbeitslosen Menschen und unsere Träger ist es aber von besonderem Wert, wenn gerade in dieser Situation die Evangelische Kirche mit ihrem Engagement den Arbeitsloseninitiativen und Beschäftigungsgesellschaften beisteht".
"Trotz der aktuell günstigen Arbeitsmarktlage haben sich die Chancen vieler arbeitsloser Menschen nicht verbessert"
13. Mai 2013
2500 Menschen aus dem Kosovo droht die Abschiebung in unwürdige Verhältnisse
Karin Asboe fordert in einem Interview mit dem WDR einen Stopp der Abschiebungen von Roma in den Kosovo

2009 hat die Bundesregierung mit dem Kosovo ein sogenanntes "Rückübernahmeabkommen" abgeschlossen, das die Abschiebung der Flüchtlinge ermöglicht. Zugleich sollte mit Hilfsprojekten die Wiedereingliederung der Roma im Kosovo erleichtert werden - die Realität aber sieht anders aus, berichtet Karin Asboe, Referentin bei der Diakonie RWL, in der WDR-Sendung "Westblick".
Notunterkünfte und verseuchter Boden