27. November 2014

Verbesserung der Palliativversorgung

Diakonie RWL fordert mehr Mittel für palliative Pflege in stationären Pflegeeinrichtungen

Portraitfoto

Mit einem Mitte November vorgelegten Konzept für gesetzliche Änderungen will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verbessern. Es sieht ein ganzes Maßnahmenpaket mit vielen begrüßenswerten Ansätzen für Verbesserungen im ambulanten und im Hospizbereich vor. Der „gegebenenfalls zusätzliche, bisher nicht finanzierte palliativ-pflegerische Mehraufwand in den vollstationären Einrichtungen“, wie es in dem Konzept heißt, soll allerdings nicht refinanziert, sondern erst in Modellprojekten untersucht werden.

Palliative Pflege ist Pflegealltag

25. November 2014

Wertschätzung ist die zentrale Schlüsselfrage der Unternehmenskultur – Theologischer Studientag für die Diakonie-RWL-Mitarbeitenden

Als nationaler Feiertag ist der Buß- und Bettag in Deutschland abgeschafft. Für die Mitarbeitenden der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe bleibt er aber ein besonderer Tag. Er wird als Theologischer Studientag begangen. „Diakonische Unternehmenskultur“ war diesmal das Thema. Ein Thema für den Landesverband wie auch für die Mitgliedseinrichtungen, die vom Verband aus beraten werden.

Diakonische Unternehmenskultur

24. November 2014

Gestiegene Ausbildungskosten in der Altenpflege dürfen nicht allein die Pflegebedürftigen belasten

Ausbildungsvergütungen für Pflegeberufe müssen solidarisch getragen werden

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert, die Altenpflegeausbildung direkt aus Steuermitteln oder aus der Pflegeversicherung zu finanzieren. Die Ausbildungsvergütungen für angehende Pflegefachkräfte werden aus einem Umlagetopf bezahlt. In diesen Topf zahlen alle Pflegeeinrichtungen ein. Diese stellen die Kosten den Pflegebedürftigen in Rechnung. Der Umlagebetrag wird im Vergleich zu den Vorjahren in der ambulanten Pflege 2015 noch einmal um 31,5 Prozent deutlich steigen. So verringert sich das Budget um 10 Prozent, das für die Pflege zur Verfügung steht.

Finanzierung der Pflegeausbildung

21. November 2014

Pfarrer Karl-Horst Junge als Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Essen verabschiedet

Karl-Horst Junge

Am Tag seines 65. Geburtstags wurde Pfarrer Karl-Horst Junge als Pfarrer für Diakonie des Kirchenkreises Essen nach 28jähriger Dienstzeit verabschiedet. Junge ist weiter Vorsitzender des Diakonischen Rates des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Aufsichtsratsvorsitzender der Diakoniestationen Essen gGmbH und der Kliniken Essen-Süd.

Verabschiedung von Karl-Horst Junge

20. November 2014

Wie viel Spiritualität braucht ein evangelisches Krankenhaus?

Fachtagung in Kaiserswerth: Spiritualität im Krankenhaus nimmt konkrete, operationalisierte und professionalisierte Formen an

Barbara Steffens, Ulrich Lilie

Wie viel Spiritualität braucht ein evangelisches Krankenhaus? Um diese Frage ging es auf einer Tagung am 13. November in Kaiserswerth. Um welche Frage genau? Ist Spiritualität als Konzept nicht viel zu vage, gerade in einer hochprofessionalisierten medizinischen Welt? Auf der Tagung gaben Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, Professor Traugott Roser und andere überraschend klare Antworten.

„Was willst du, dass ich dir tun soll?“

19. November 2014

Türen öffnen

Adventssammlung von Diakonie und Caritas startet

Die traditionelle Adventssammlung von Diakonie und Caritas startet in diesem Jahr am 22. November. Unter dem Motto „Türen öffnen“ sind viele Tausend Sammlerinnen und Sammler ehrenamtlich unterwegs, um Spenden für die diakonische und karitative Arbeit der Kirchen zu sammeln. Seit mehr als 60 Jahren gibt es diese größte ökumenische Spendenaktion in NRW. Mit den Spenden aus der Adventssammlung werden unterschiedliche Projekte auf lokaler und überregionaler Ebene von Diakonie und Caritas gefördert.

Mehr zur Adventssammlung der Diakonie

17. November 2014

Wie gefährlich ist es in der Jugendhilfe 18 zu werden?

Fachtagung beleuchtet die Übergänge in der Zeit nach dem Heim

Junge Erwachsene, die teilweise über viele Jahre erzieherische Hilfen in stationärer oder ambulanter Form erhalten haben, werden im Durchschnitt mit 18 Jahren in die eigenständige und unbegleitete Lebensführung entlassen und sind dann in der Regel von jeglicher weitergehender Hilfe abgeschnitten. „Junge Erwachsene in der Erziehungshilfe brauchen hier mehr Unterstützung. Der Anspruch auf erzieherische Hilfen über die Volljährigkeit hinaus muss eingelöst werden. Die jungen Menschen sind ansonsten doppelt benachteiligt. Durch die Notwendigkeit der Hilfen zur Erziehung als biografische Besonderheit und die frühe Beendigung der Hilfe. Sie benötigen ebenso wie andere verlässliche erwachsene Ansprechpartner bis weit in das zweite Lebensjahrzehnt“, so Tanja Buck, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Fachtagung am 4. November in Dortmund.

Übergänge in die Zeit nach dem Heim

14. November 2014

3. Westfälischer Werkstättentag „Hand in Hand – Gemeinsam arbeiten, voneinander lernen“ in Bielefeld

Zugang zum ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen ermöglichen

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, dass Menschen mit Behinderungen überall da arbeiten können, wo andere auch arbeiten. Das stellt die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vor neue Herausforderungen. Der 3. Westfälische Werkstättentag am 13. und 14. November in Bielefeld befasst sich mit der zukünftigen Ausrichtung und der Weiterentwicklung der Werkstätten für behinderte Menschen. Erstmalig sind auch die Werkstatträte an der Umsetzung beteiligt, die die Interessen der behinderten Beschäftigten vertreten. „Die inklusive Gesellschaft, an der wir uns orientieren können, der inklusive Arbeitsmarkt existiert noch nicht; es gilt Pionierarbeit zu leisten“, sagt Josef Lüttig, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Arbeit/Arbeitslosigkeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW und Direktor des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn.

3. Westfälischer Werkstättentag

10. November 2014

Ein würdiges Sterben für alle

Diakonie RWL fordert ausreichende Finanzierung der Pflege Sterbender

Altenpflegeheime werden zunehmend zu Sterbeorten. Ein Drittel der Bewohner stirbt innerhalb der ersten sechs Monate. Das ist eine zunehmende Herausforderung, der sich die Altenpflegeeinrichtungen und Hospizdienste der Diakonie stellen müssen. Sie wollen allen Bewohnern und Patienten ein würdiges Sterben ermöglichen. Für diese Aufgabe sind verbesserte Rahmenbedingungen erforderlich, so die zentrale Forderung der Diakonie RWL auf einer Fachtagung in Wuppertal.

Mehr über die "Wuppertaler Erklärung" der Diakonie zur Palliativpflege

10. November 2014

Es werden mehr! 480.000 Menschen nahezu chancenlos am Arbeitsmarkt

Fachverband für berufliche und soziale Integration (FABI) in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Hochschule Koblenz stellen Arbeitslosen-Studie vor

Mehr als 480.000 Menschen in Deutschland haben nahezu keine Chance am Arbeitsmarkt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz. Trotz guter Arbeitsmarktlage ist ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr noch gestiegen. In den Familien dieser Menschen leben über 340.000 Kinder unter 15 Jahren – ebenfalls deutlich mehr als noch im Vorjahr. Die Diakonie fordert für die Betroffenen mehr und bessere Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung.

Arbeitslosenstudie

7. November 2014

Diakonie rückt enger zusammen

Diakonisches Werk Lippe tritt gemeinsamem Diakonischen Werk Westfalen-Lippe bei

Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Lippe am 5. November dem Beitritt zum Diakonischen Werk Westfalen-Lippe zugestimmt. Mitgliedseinrichtungen und Kirchengemeinden wird empfohlen, dem Werk beizutreten, sobald die Hauptversammlung des Diakonischen Werks Westfalen die notwendigen Beschlüsse gefasst hat.

Mehr über den Zusammenschluss der Diakonie in Westfalen-Lippe

6. November 2014

„Endlich mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen!“

Fachtagung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe: NRW-Sozialminister Guntram Schneider will einen neuen Schub in der sozialen Wohnraumförderung - Wohnungslosen-Fachverbände verabschieden „Düsseldorfer Erklärung“

Wohnen ist ein existenzielles Bedürfnis des Menschen und ein Grundrecht, so Nikolaus Immer, bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verantwortlich für den Geschäftsbereich Soziales und Integration. Immer eröffnete am 3. November in Düsseldorf  die Fachtagung „Keine Wohnung weit und breit – Innovationen gesucht“ des Westfälischen Herbergsverbandes und des rheinischen Fachverbandes für Gefährdetenhilfe am 3. November in Düsseldorf. NRW-Sozialminister Guntram Schneider brachte in seinem sozialpolitischen Grußwort seine Anerkennung für die gute Arbeit der Diakonie für arme und wohnungslose Menschen zum Ausdruck. Die soziale Wohnraumversorgung gehört in den Mittelpunkt der Sozialpolitik, machte er deutlich.

Bezahlbarer Wohnraum

3. November 2014

Spende für die Diakonie RWL von der Sendung „5 gegen Jauch“

Von der letzten Sendung „5 gegen Jauch - Prominentenspecial“ auf RTL kommt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro über die  Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe einem guten Zweck zugute. „Wir bedanken uns recht herzlich bei Panagiota Petridou und Günther Jauch für die Spende. Ich freue mich besonders, dass dadurch junge Menschen, die es dringend nötig haben, konkrete Hilfe erhalten“, so die Reaktion von Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Wie mit Panagiota Petridou abgestimmt geht die Spende an junge Studierende und Schüler in Griechenland, die aufgrund der familiären und finanziellen Situation ihr Studium nicht selbst finanzieren können.

Leben und arbeiten in Deutschland

31. Oktober 2014

Fachtagung der Diakonie RWL zum Pflegestärkungsgesetz

Können Diakoniestationen Pflege und niederschwellige Angebote aus einer Hand anbieten?

Erika Stempfle, Susanne Westhoff, Prof. Ronald Richter

Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL wenige Tage nach Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetzes diskutierten 160 Vertreter von Diakoniestationen über die wirtschaftlichen Folgen des Gesetzes für ambulante Pflegedienste. Das am 17. Oktober verabschiedete Pflegestärkungsgesetz sieht unter anderem die Möglichkeit vor, einen erheblichen Anteil der Pflegesachleistungen für niederschwellige Angebote umzuwidmen. Viele Teilnehmende suchten Antworten auf die Frage, wie tarifgebundene Diakoniestationen Pflege sowie Betreuungs- und Entlastungsleistungen aus einer Hand anbieten können.

Tarifliche Entgelte müssen anerkannt werden

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