23. Mai 2012
Die politische Dimension der Diakonie
Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche im Rheinland e. V.

"Das Soziale hat mehr Systemrelevanz als der Bankensektor" erklärte Diakonie-Vorstand Professor Dr. Uwe Becker auf der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche im Rheinland am 23. Mai in Duisburg. Aufgabe der Diakonie sei es, die politischen Ursachen sozialer Notlagen öffentlich zu benennen. Sozialpolitische Analysen standen entsprechend in Zentrum des Vorstandsberichts und eines Vortrags von Prof. Dr. Stefan Sell. Mit großer Einmütigkeit wurde zugleich in einem Beschluss der Mitgliederversammlung die geplante Verstärkung der Partizipationsmöglichkeiten bei der Entwicklung des Diakonie RWL e. V. in seinen Grundprinzipien bestätigt. Die Amtszeit des Diakonischen Rates des Diakonischen Werks Rheinland wurde einstimmig bis 2014 verlängert.
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22. Mai 2012
"Die Fahne der Diakonie hissen"
Ein Interview mit Jutta Vormberg (Paderborn) zur Diakonie im ländlichen Raum

Diakonie auf dem Dorf ist anders als Diakonie in der Stadt. Das ist eine Binsenweisheit. Aber worin besteht das spezifisch Andere einer Diakonie im ländlichen Raum? Was zeichnet Diakonie auf dem Land aus? Was kann Diakonie in der (Groß)Stadt womöglich lernen von einer Diakonie, die von sozialer Nähe wie räumlicher Weite zugleich geprägt ist? Dazu ein Interview mit Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter.
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18. Mai 2012
Integrierst du schon oder schiebst du noch ab?
Anspruch und Praxis im Umgang mit Flüchtlingen

Wie stellt sich der in Konventionen, Verträgen und Gesetzen formulierte Anspruch an unseren Umgang mit Flüchtlingen in der Praxis dar? Über dieses Thema diskutierten auf der "22. Behördentagung" am 8. und 9. Mai Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerberatungsstellen, Flüchtlingsinitiativen, Ausländerbehörden und Ministerien aus NRW. In einem einführenden Vortrag vom Ethik-Experten Professor Dr. Tobias Trappe ging es um die Arbeitssituation der Beschäftigten in der Ausländerverwaltung.
"Mehr Möglichkeit zur menschlichen, direkten, persönlichen Begegnung mit Asylsuchenden"
16. Mai 2012
Rund 140 000 Beschäftigte bei Kirche und Diakonie bekommen mehr Geld
In der Arbeitsrechtlichen Kommission RWL einigen sich Dienstnehmer und Dienstgeber auf höhere Tarife
Die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe hat in ihrer Sitzung am heutigen Mittwoch Gehaltserhöhungen für die rund 140 000 Angestellten in Kirche und Diakonie in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche beschlossen. Zum 1. Juni steigen die Gehälter um 3,5 Prozent, ab 1. April 2013 um weitere 2,8 Prozent.
Weitere Informationen zum Verhandlungsabschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission
15. Mai 2012
Niemand soll zurück bleiben
Diakonieexperten freuen sich auf die Umsetzung der geplanten Projekte durch die neue Landesregierung

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt ausdrücklich, dass die Landtagswahlen für eindeutige Mehrheitsverhältnisse im neuen Landtag gesorgt haben. In den Bereichen Pflege, Arbeitsmarkt und Erziehung wurden von der bisherigen Landesregierung, die ja auch die neue sein wird, wesentliche Impulse gesetzt. Diese zielen aus der Sicht der Diakonie RWL in die richtige Richtung und sollten jetzt konsequent umgesetzt werden.
Gegenüber dem Evangelischen Pressedienst bezogen der Leiter des Geschäftsbereiches Pflege-, Alten- und Behindertenarbeit, Ulrich Christofczik, sowie Nikolaus Immer, Leiter des GB Soziales und Integration, und Helga Siemens-Weibring, Leiterin des GB Familie, Bildung und Erziehung, Stellung.
Positionierung der Diakonie RWL zu den Herausforderungen für die Landespolitik