4. August 2015

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

Jugendämter brauchen mehr Unterstützung

Tanja Buck im Portrait

Die geplante Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge auf die Bundesländer wird in der Diakonie kritisch beurteilt. Dafür müssten alle Jugendämter auf die Anforderungen durch jugendliche Flüchtlinge vorbereitet werden, meint die Jugendexpertin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Tanja Buck. Sie sprach mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Düsseldorf.

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

31. Juli 2015

Sommergespräch mit Freiwilligendienste-Chef Jürgen Thor

Das Leben in seiner Vielfalt erleben

Freiwillige sitzen auf einer Wiese zusammen

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Dazu gehört auch der Freiwilligendienst. Für die Teilnehmer bedeutet er nicht nur ein Jahr soziale Arbeit in den Einrichtungen der Diakonie. Unter dem Motto „Leben erleben“ gehören Reisen unbedingt dazu, meint Jürgen Thor, Geschäftsbereichsleiter Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL.

Freiwilligendienste: Das Leben erleben

30. Juli 2015

Diakonie-Experte plädiert für Einwanderungsgesetz

„Überalterte Gesellschaft braucht die Flüchtlinge"

Dietrich Eckeberg, Flüchtlingsexperte der Diakonie

Die hohen Flüchtlingszahlen haben in Deutschland die Debatte über ein Einwanderungsgesetz neu entfacht. Der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg, plädiert für die Schaffung legaler Einwanderungswege nach Deutschland. Mit einem Zuwanderungsgesetz alleine sei es aber nicht getan. Deutschland brauche eine neue Willkommenskultur, die nicht nur mit dem Kopf, sondern auch dem Herzen geschieht, meint Eckeberg.

Diakonie-Experte plädiert für Einwanderungsgesetz

28. Juli 2015

Neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie

„Kirche und Diakonie besser vernetzen“

Schäfer und Montag bei der Buchpräsentation

Früher war Diakonie ohne Kirchengemeinde nicht denkbar. Heute haben sich beide zum Teil auseinander gelebt. Dabei wäre eine engere Zusammenarbeit sinnvoll, damit Hilfen vor Ort auch ankommen und besser vernetzt werden können. Was dafür nötig ist, wo die originären Chancen gemeindlicher Diakonie liegen und wie Diakonie und Kirchengemeinde erfolgreich gemeinsam handeln, ist Thema des neuen Werkstattbuches für Gemeindediakonie.

Neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie

23. Juli 2015

Sommergespräch mit Renate Weißenseel

Zeit für Trauer im Urlaub - Eine Reise ins Leben

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Pfarrerin Renate Weißenseel hat in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Kollegin Helga Henz-Gieselmann eine Trauerreise auf Spiekeroog angeboten. Für Trauer gebe es im Alltag oft keinen Ort, so Renate Weißenseel.

Interview mit Renate Weißenseel

22. Juli 2015

Sabrina Möhler hat sich als Kita-Leiterin fortgebildet

"Eine klare Positionierung fällt mir nun leichter"

Sabrina Möhler ist Leiterin des Ev. Luther-Kindergartens und Familienzentrums in Recklinghausen. Sie hat an einer Langzeitfortbildung für Leiterinnen von evangelischen Kitas teilgenommen, die vom Evangelischen Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta) organisiert wurde. Denn eine Ausbildung zur Kita-Leiterin gibt es nicht. Als Kita-Leiterin ist man mit Themen wie Personalmanagement, Zeitmanagement und betriebswirtschaftliche Verantwortung oder auch Fragen nach dem evangelischen Profil konfrontiert. Im Interview erzählt Sabrina Möhler, was sie in der Fortbildung zu diesen Themen für die Praxis gelernt hat.

Interview mit Kita-Leiterin Sabrina Möhler

20. Juli 2015

Diakonie RWL fordert Sozialen Arbeitsmarkt

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

Angesichts der steten Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit in NRW mahnt die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dringend Arbeitsmarktreformen an. „Während die Zahl der Menschen, die dauerhaft Hartz IV beziehen, kontinuierlich steigt, werden staatliche Förderprogramme massiv zurückgefahren“, kritisiert Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Dies belegt der jetzt veröffentlichte Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege nach Ansicht des Sozialexperten eindrücklich.

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

17. Juli 2015

Sommergespräch mit Sabine Bruns

Urlaub aus dem Knast

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Dazu gehört auch die Straffälligenhilfe. Auf den ersten Blick haben Gefängnis und Urlaub rein gar nichts miteinander zu tun. Aber das ist falsch, wie die Referentin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Sabine Bruns, erklärt.

Interview mit Sabine Bruns

15. Juli 2015

Telefonischer Besuchsdienst

„Da fragt mal jemand, wie es mir geht“

Ältere Dame telefoniert in ihrer Wohnung

Deutschland wird immer älter. Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung wird die Zahl der über 80-jährigen Menschen bis 2030 um über 47 Prozent zunehmen. Die meisten möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Damit das klappt, bietet das Diakonische Werk im Kirchenkreis Leverkusen seit 2010 einen telefonischen Besuchsdienst an. Ein Projekt, das Schule machen könnte.

Telefonischer Besuchsdienst - „Da fragt mal jemand, wie es mir geht“

15. Juli 2915

Flucht und Migration nicht instrumentalisieren

Erwartungen an die Parteien im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf

In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Unternehmer und die Handwerksammer gegen die Instrumentalisierung der Themen Flucht und Migration im bevorstehenden rheinland-pfälzischen Wahlkampf. Die Erklärung wurde heute der Öffentlichkeit vorgestellt und an alle im rheinland-pfälzischen Landtag vertretenen Parteien sowie an die Freie Demokratische Partei und an DIE LINKE als nicht im Landtag vertretene Parteien versendet.

Gemeinsame Erklärung

9. Juli 2015

Sommergespräch mit Susanne Ernst

Urlaub ohne Koffer

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Unter dem Motto „Urlaub ohne Koffer“ organisiert „Freizeitleiterin“ Susanne Ernst von der Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. die Stadtranderholung in Hamm für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Jeden Morgen kommen die Kinder in den Ferien zur Freizeitstätte Caldenhof. Die, die weiter weg wohnen, werden mit dem Bus abgeholt. Seit Anfang der 70er Jahre sorgt die Diakonie so dafür, dass auch Kinder in Hamm, die nicht in den Urlaub fahren, in der Schule von schönen Ferienerlebnissen berichten können.

Sommergespräch mit Susanne Ernst

9. Juli 2015

Kompetenzorientierte Ausschreibungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Kompetent und präsent – Leitfaden ist wieder erhältlich

Der Deutsche Qualifikationsrahmen bildet in der beruflichen und in der akademischen Bildung erzielte Lernergebnisse bildungsbereichsübergreifend ab. Er dient als Transparenzinstrument und soll Qualifikationen aus allen Bereichen der Bildung sowohl in Deutschland als auch in Europa vergleichbar machen. Davon profitieren Lernende, Berufstätige, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Ein Kernelement in diesem Qualifikationsrahmen bilden Lernergebnisse. Sie spielen insbesondere bei Ausschreibungen von Qualifizierungsangeboten - Fort- und Weiterbildungen sowie Seminare - und für Personalverantwortliche eine wichtige Rolle.

Leitfaden Kompetent und präsent

7. Juli 2015

"Vielen Flüchtlingen ist gar nicht bewusst, wie krank sie sind"

Diakonie Dortmund eröffnet Flüchtlingsheim - 100 Ehrenamtliche möchten sich engagieren

Beim Tag der offenen Tür konnten Dortmunder Bürger die Räume des diakonischen Flüchtlingsheims schon einmal besichtigen, da waren die Flüchtlinge noch nicht angekommen. „Mittlerweile sind 30 Flüchtlinge eingetroffen, insgesamt haben 100 Menschen hier im Haus Platz. Alle zwei Tage treffen weitere Flüchtlinge ein“, so Nina Speziale, die Einrichtungsleiterin von der Diakonie Dortmund. Das 15-köpfige Mitarbeiterteam betreut die Flüchtlinge und spricht viele Sprachen: Arabische Dialekte und einige afrikanische Sprachen. Englisch und Französisch sind selbstverständlich. „Viele Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind krank. Vielen davon ist gar nicht bewusst, wie krank sie sind“, meint Nina Speziale.

Flüchtlingsheim in Dortmund

6. Juli 2015

Festlich, fachlich, fromm: 50 Jahre Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen

Ein diakonischer Best-Ager feiert Jubiläum und geht neue Wege

Wenn die Diakonie feiert, dann wird die Kirche voll. Kaum ein Platz blieb frei, als in der Christuskirche mitten in der Altstadt von Recklinghausen am 22. Februar die Diakonie im Kirchenkreis zum Festgottesdienst rief. Und auch als das diakonische „Geburtstagskind“ am 25. März zu einem anspruchsvollen Fachtag in den großen Saal im berühmten Festspielhaus der Ruhrfestspiele einlud, kamen weit mehr als 200 Interessierte. „Alt aber gebraucht“ heißt das mehrsinnige Motto zum Recklinghäuser Jubiläumsjahr.

50 Jahre Diakonie Kirchenkreis Recklinghausen

2. Juli 2015

Drei Landeskirchen – ein gemeinsames Diakonisches Werk

Landeskirchen aus Rheinland, Westfalen und Lippe unterzeichneten Vertrag

Am Rande der EKD-Kirchenkonferenz Berlin haben am 2. Juli die Präsides der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche einen Kirchenvertrag zur Bildung eines gemeinsamen Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. unterschrieben.

Mehr zum Kirchenvertrag über die Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe

2. Juli 2015

Gesetzesreformen mit Regelungslücken

Ohne Finanzierung: Sterbebegleitung alter Menschen in Pflegeheimen und durch ambulante Pflegedienste

Portraitfoto von Hannelore Böhnke-Bruns

Der Entwurf der Bundesregierung zu einem neuen Hospiz- und Palliativgesetz sieht mehr Mittel für spezialisierte Einrichtungen wie Hospize und Palliativstationen vor. Die Pflegeheime und die ambulanten Pflegedienste werden gesetzlich zur Sterbebegleitung verpflichtet. Geld wird dafür allerdings nicht erübrigt. Bezahlt werden sollen lediglich zusätzliche Beratungsangebote. Auch in den Plänen für die neue Pflegereform ist keine Vergütung für die Sterbebegleitung in der Pflege vorgesehen. Die Diakonie RWL fordert nun abgestimmte Korrekturen an beiden Gesetzentwürfen.

Antwort der Bundesregierung steht aus

1. Juli 2015

Betriebswirtschaftliche Beratung wird neu gebündelt

Markus Wixmerten baut Beratungszentrum bei der Diakonie RWL auf

Am 1. Juli 2015 nimmt Markus Wixmerten seinen Dienst bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf. Wixmerten wurde 1968 in Emsdetten geboren. Nach dem Abitur 1987 leistete er seinen Zivildienst im Krankenhaus. Daran schloss er eine Ausbildung zum Krankenpfleger an. Es folgte ein Studium der Pflegeleitung in Bremen und Paris mit dem Abschluss Diplom-Pflegewirt, später ein Aufbaustudium in Gesundheitsmanagement.

Markus Wixmerten baut Beratungszentrum bei der Diakonie RWL auf

1. Juli 2015

Sommergespräch mit Diakonie-Reiseleiter Jörg Lange

„Wir fördern Gemeinschaft auf Zeit“

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Unter dem Motto „Ferien für die Seele“ organisiert Religionspädagoge Jörg Lange vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis Herford Senioren- und Familienfreizeiten sowie Studienreisen. Mit Erfolg. Die Nachfrage ist hoch.

Interview mit Diakoniereiseleiter Jörg Lange

29. Juni 2015

NRW-Patientenbeauftragter besucht Klinik

„Essgestörte Menschen brauchen schneller Hilfe“

Mehr als jedes vierte Mädchen in Deutschland leidet unter einer Essstörung. Zugleich ist jeder zweite Deutsche zu dick. Um ihr Essverhalten erfolgreich zu ändern, brauchen Betroffene professionelle Hilfe. Doch die ist gar nicht so leicht zu bekommen. Die Leidenswege der Patienten sind zu lang, kritisierte die Klinik am Korso in Bad Oeynhausen jetzt beim Besuch des NRW-Patientenbeauftragten. Die Spezialklinik, die Mitglied der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ist, fordert Kranken- und Rentenversicherungen auf, schneller zu reagieren.

NRW-Patientenbeauftragter besucht Klinik am Korso

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