6. März 2015

„Ein gleichberechtigtes Miteinander“

Matthias Neuper als Leiter des Diakonie-Referats eingeführt

Mit einem Gottesdienst in der Erlöserkirche am Markt in Detmold wurde Matthias Neuper in sein neues Amt als Leiter des Diakonie Referats der Lippischen Landeskirche eingeführt. In seinen Worten zur Einführung unterstrich Landessuperintendent Dietmar Arends den hohen Stellenwert der Diakonie: „Die Diakonie gehört wesenhaft zur Kirche dazu.“ Er erinnerte an die im Lukas-Evangelium berichtete Erzählung Jesu vom barmherzigen Samariter. Wenn Jesus dazu auffordere, genauso wie der Samariter zu handeln und dem Hilfsbedürftigen zu helfen, dann richte sich diese Aufforderung ebenfalls an die Gemeinden und an die Kirche in ihrer Gesamtheit.

Matthias Neuper neuer Leiter des Diakoniereferats

4. März 2015

Diakonie RWL verstärkt Flüchtlingsarbeit

Vorstand Heine-Göttelmann besucht Erstaufnahmeeinrichtung in Hemer Aufruf, Flüchtlinge unterzubringen

Gruppe vor einer Kirche

Tief beeindruckt zeigte sich Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, von seinem Besuch in der Erstaufnahmeeinrichtung in Hemer. In einem Brief an alle Mitglieder unterstützen die drei Diakonie-Vorstände Becker, Heine-Göttelmann und Oelkers das Anliegen von NRW-Innenminister Ralf Jäger, noch mehr Flüchtlinge in diakonischen Einrichtungen unterzubringen. Und der Diakonie-Landesverband baut den Schwerpunkt Flüchtlingsarbeit deutlich aus.

Diakonie RWL verstärkt Flüchtlingsarbeit

2. März 2015

Diakonie Deutschland will strategiefähig werden

Beim Zukunftsforum I des Bundesverbandes in Düsseldorf wurden Trends analysiert und strategische Impulse erarbeitet

Thomas Oelkers, Pfarrer Albrecht Baehr, Pfarrer Christian Heine-Göttelmann

Die Diakonie Deutschland will strategiefähig werden. So begründet Diakoniepräsident Ulrich Lilie die Reihe der Zukunftsforen, die jetzt im diakonischen Westen, in Düsseldorf, gestartet wurde. Die Foren sollen wesentliche Herausforderungen identifizieren, denen sich die Diakonie in den nächsten fünf bis sechs Jahren zu stellen hat. Bewusst, so stellte Lilie klar, verlasse man das Raumschiff Berlin, um die Einschätzungen und die Beteiligung der Mitglieder einzubinden. Als regionaler Gastgeber konnte Diakonie-RWL-Vorstand Prof. Dr. Uwe Becker etwa 80 Diakonievorstände und leitende Mitarbeiter in der Geschäftsstelle Düsseldorf der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßen.

"Sinnkrise des Sozialen"

12. Februar 2015

„Was braucht die Familie?“

Diakonische Netzwerke unterstützen „Frühe Hilfen“ für Eltern mit kleinen Kindern

Wenn ein Kind geboren wird, dann ist für die Eltern erst einmal alles neu. Familien mit kleinen Kindern brauchen Unterstützung. Die „Frühen Hilfen“ – gemeint sind lokale und regionale Hilfsangebote für Eltern und Kinder – helfen Familien von Beginn der Schwangerschaft an und in den ersten Lebensjahren einfach und unkompliziert. Die Angebote sollten Familien möglichst im Alltag „über den Weg laufen“. Die Eltern hören davon bei der Geburtsvorbereitung beim Kinderarzt oder in der Kirchengemeinde. Wie diakonische Angebote und Netzwerke die Frühen Hilfen unterstützen können, war Thema einer Fachtagung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am 10. Februar in Münster. Seit zwei Jahren fördert die Diakonie RWL mit der AG Frühe Hilfen den fachlichen Austausch.

Was die Familie braucht

11. Februar 2015

Freiwilliges Engagement im Programm „Erfahrungwissen für Initiativen“

„EFI NRW“: Ringen um Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene – überregionale Unterstützungsstruktur fehlt

Gabriele Winter, Karin Nell, Gerrit Heetderks

Von 2002 an wurden in NRW Freiwillige zu „SeniorTrainerinnen/Seniortrainern“ ausgebildet. Grundlage der Qualifizierung war das Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“. 2012 endete in NRW die Landesförderung für das Programm. Eine von der Diakonie RWL und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein in Auftrag gegebene Studie zeigt jetzt, dass an vielen Modellstandorten in NRW Anlaufstellen und Bildungsanbieter das Programm fortsetzen. Viele Akteure vermissen aber eine überregionale Struktur für den Austausch von Konzepten und Erfahrungen und die Sicherung und Weiterentwicklung von Qualifizierungsstandards. Vorbilder gibt es in anderen Bundesländern.

Neue Unterstützungsstruktur für EFIs in NRW?

10. Februar 2015

Ergebnisse der gemeinsamen Wahlversammlung am 28. Januar 2015

Veranstaltungsteilnehmende halten Abstimmungskarten hoch

Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter diakonischer Rechtsträger aus Rheinland, Westfalen und Lippe haben Ende Januar in Dortmund 22 Delegierte für die Hauptversammlung des Diakonie RWL e.V. gewählt.

Mehr zu der Wahlversammlung

9. Februar 2015

„Veränderung der Kommunikation und Kommunikation der Veränderung“

Interview mit Reinhard van Spankeren zum neuen Geschäftsbereich „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ in der Diakonie RWL

Portraitfoto von Reinhard van Spankeren

„Was ich gerne mache? Gute Texte schreiben, Menschen portraitieren, Dinge bündeln und schnell entscheiden“, sagt Reinhard van Spankeren, Leiter des neuen Geschäftsbereichs „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ in der Diakonie RWL. In einem Interview erklärt er, worauf es in der Öffentlichkeitsarbeit für die Diakonie ankommt. Wesentlicher Erfolgsfaktor, so Reinhard van Spankeren, ist die gute Abstimmung von Schwerpunktthemen und Inhalten mit kreiskirchlichen Werken, diakonischen Unternehmen und den Kirchen im großen Verbandsgebiet der Diakonie RWL.

Interview mit Reinhard van Spankeren

2. Februar 2015

Mehr Geld für Offene Ganztagsschulen im Primarbereich in NRW

Diakonie RWL: Verbesserte Finanzierung, aber nicht auskömmlich

Das Land NRW erhöht bereits im laufenden Schuljahr die Pauschalen für die Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich (OGS). Zum 1. Februar und zum 1. August steigt die Landesförderung um insgesamt drei Prozent. Auch die Eigenanteile der Schulträger werden ab dem 1. Februar auf 416 Euro und ab dem 1. August auf 422 Euro pro Kind und Schuljahr erhöht. Zudem steigen Land und Kommunen in eine jährliche Anhebung der Pauschalen ein: Ab 2016 erhöht das Land NRW jeweils zum 1. August den Grundfestbetrag um 1,5 Prozent. Analog steigen auch die Eigenanteile der Schulträger. „Wir begrüßen, dass das Land NRW die Offenen Ganztagsschulen finanziell besser ausstattet. Die Pauschalen jährlich anzuheben ist dabei das richtige Signal. Dennoch ist der Offene Ganztag auch in Zukunft nicht auskömmlich finanziert“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Offene Ganztagsschulen im Primarbereich

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