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Ü 50 - ältere Profis in der Erziehungshilfe

Titel der Veranstaltung Ü 50 - ältere Profis in der Erziehungshilfe
Typ der Veranstaltung Seminar
Kategorie Erziehungshilfe
Kurzbeschreibung

Veränderte Grenzen- neue Chancen?

Zielgruppe Mitarbeitende aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Erziehungshilfe, die älter als 50 Jahre sind
Termin/e 19.11.2012 10:00 Uhr bis 21.11.2012 17:00 Uhr
Ort Liudgerhaus Münster, Überwasserkirchplatz 3, 48143 Münster
Leitung

Hiltrud Wegehaupt-Schlund

Referent/-in

Ursula Bolg

Kosten 320 Euro für Mitglieder, 340 Euro für Nichtmitglieder inkl. Unterkunft im EZ und Verpflegung
Anmeldeschluss 21.09.2012
Ansprechpartner Sylvia Parchow Telefon:0251-2709/266 E-Mail:s.parchow@diakonie-rwl.de
Online-Anmeldung

 

"Älter werden heißt selbst ein neues Geschäft antreten; alle Verhältnisse ändern sich, und man muss entweder zu handeln ganz aufhören oder mit Willen und Bewusstsein das neue Rollenfach übernehmen."
(J. W. von Goethe)

 

Nachdem ältere Mitarbeitende in der Erziehungshilfe ihren Berufsweg in der Kinder und Jugendhilfe mit viel Engagement, voller Energie und einem guten Schuss Enthusiasmus begonnen haben, sind sie in die Jahre gekommen und zählen zu den Lebensälteren in ihrem Team. Vielleicht witzelt der eine oder die andere aus dem Team - mal mehr oder weniger wertschätzend- dass sie schon fast zum Inventar der Einrichtung gehören und vielleicht stellen sie an manchen Tagen fest, dass sie sich auch manchmal so fühlen.

Goethe nannte das Älterwerden: ein "neues Geschäft" antreten bzw. ein neues Rollenfach übernehmen. Dieses Seminar möchte sich mit den Teilnehmenden auf die Suche danach begeben, und mit den Teilnehmenden zu der  Auseinandersetzung mit der Frage nach den eigenen Zielen und Perspektiven der Lebensälteren in der Erziehungshilfe einladen. Es geht um Wege, die hilfreich sind, sich mit dem eigenen Älterwerden aktiv und sinnstiftend auseinander zu setzen. Orientiert an den Wünschen, Themen, Zielen und Erwartungen der Kursteilnehmenden werden wir uns z. B. mit Fragen beschäftigen wie:

  • Wie erlebe ich heute die an mich gestellten Anforderungen in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen?
  • Halte ich mich oder halten meine Klienten/innen mich  für zu alt für diese Arbeit?
  • Welche Vorteile und Chancen hat meine langjährige Berufs- und Lebenserfahrung für mein heutiges Berufsfeld mit den derzeitigen Themen und Anforderungen?
  • Erlebe ich mich mit meinen physischen und psychischen Veränderungen eher als  leistungsgewandelt oder vor allem als beeinträchtig?
  • Welche Rolle habe ich als "Oldie" in meinem Team?
  • Was erwarte und wünsche ich mir von den jungen Kollegen/innen und was erwarten und wünschen diese sich von den Lebensälteren?
  • Welche Gespräche im kollegialen Kreis und mit den Vorgesetzten befördern einen konstruktiven Dialog zwischen den Generationen im Team und ist auch für die Arbeit mit der Klientel hilfreich?
  • Was sind Wege der betrieblichen Gesundheitsförderung, um die Themen Älterwerden im Beruf und Generationswechsel angemessen und kreativ zu gestalten?

 

Methoden

Neben vielfältigen Übungen, kollegialem Austausch, Arbeit in Kleingruppen und Plenum werden Sie Methoden der Burn-Out-Prophylaxe, Entspannung und Aktivierung kennen lernen, die leicht in den Alltag integrierbar sind und wirksam zur Selbstfürsorge beitragen

 

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