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Meldungen

25. Mai 2016

Reportage

Flucht auf Krücken - Diakonie Michaelshoven unterstützt Flüchtlinge mit Behinderung

Auf Krücken, Prothesen oder in Rollstühlen haben sie Tausende von Kilometern zurückgelegt, um Krieg und Gewalt in ihren Herkunftsländern zu entkommen. Deutschland ist bisher jedoch nur unzureichend auf die besonderen Hilfebedarfe von Flüchtlingen mit Behinderung eingestellt. Ein Projekt der Diakonie Michaelshoven in Köln will dazu beitragen, dass sie die nötige Unterstützung bekommen.

Flucht auf Krücken

23. Mai 2016

Ambulante Suchthilfe Bonn

Trendsetter in der Suchtprävention

Drei Jugendliche stehen im Klassenraum und sehen auf ihre Smartphones

Egal, ob es um die Suchtprävention Jugendlicher oder die Beratung von suchtkranken Erwachsenen geht, die Ambulante Suchthilfe in Bonn gilt als bundesweiter Trendsetter. Am Dienstag feiert das einzigartige Gemeinschaftsprojekt von Diakonie und Caritas Jubiläum. Sein aktuelles Modellprojekt "Net-Piloten" macht die Internetsucht Jugendlicher zum Thema.

 

Jubiläum Ambulante Suchthilfe Bonn

20. Mai 2016

Mitmachaktion "Wir sind MitMenschen"

Gesicht zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit

Unter dem Motto "Wir sind MitMenschen!" hat die Evangelische Kirche im Rheinland in dieser Woche eine Mitmachaktion gegen Fremdenfeindlichkeit gestartet. Das Interesse daran ist groß. Auch Mitarbeitende der Diakonie RWL beteiligen sich mit ihren Fotos und Kommentaren.

Mitmachaktion "Wir sind MitMenschen"

19. Mai 2016

Kinder- und Jugendhilfe

"Flüchtlingsbetreuung ist kein Billigsystem"

Portrait

Zu aufwendig und zu teuer – Kommunen klagen über eine Kostenexplosion in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Damit befeuern sie die Diskussion um Jugendhilfestandards. Diakonie RWL-Familienexpertin Helga Siemens-Weibring warnt dagegen vor einer Aushöhlung des Kinderschutzes.

Interview mit Helga Siemens-Weibring

17. Mai 2016

Straffälligenhilfe

Auf dem Sportplatz statt hinter Gittern

Portrait Marc mit Besen auf dem Sportplatz

Geld oder Knast – So lautet der Richterspruch bei kleineren Delikten. In NRW gibt es für all jene, die nicht zahlen können, noch eine andere Alternative zur Haftstrafe: sie leisten gemeinnützige Arbeit. In Wuppertal betreut das Wichernhaus, Mitglied der Diakonie RWL, das landesweite Projekt "Schwitzen statt Sitzen". Trotz sichtbarer Erfolge muss es jedes Jahr ums Geld kämpfen.

Auf dem Sportplatz statt hinter Gittern

13. Mai 2016

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Der schwierige Alltag nach der Euphorie

Portrait Rafael Nikodemus und Barbara Montag

Die riesige Welle der Hilfsbereitschaft ist verebbt, die euphorische Willkommenskultur für Zuwanderer verflogen. Zwar engagieren sich noch viele freiwillige Helfer in der diakonischen und kirchlichen Flüchtlingsarbeit. Aber ihre Tätigkeit hat sich verändert. Das wurde auf einer Veranstaltung der Diakonie RWL und rheinischen Kirche für Ehrenamts-Koordinatoren deutlich.

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

10. Mai 2016

Internationaler Tag der Pflege

Altenheime zu würdigen Sterbeorten machen

Eine Pflegerin hält die Hand einer alten Frau

Unter dem Motto "Wir für Sie – Wir begleiten Sie würdevoll bis zuletzt" macht die Freie Wohlfahrtspflege NRW zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai auf die Sterbebegleitung in der Altenhilfe aufmerksam. Rund 30 Prozent der Menschen sterben heutzutage in Alten- und Pflegeheimen. Trotzdem sind die meisten Einrichtungen weder finanziell noch personell für eine angemessene Hospiz- und Palliativversorgung ausgestattet. Das muss sich dringend ändern, fordert die Diakonie RWL.

Aktion zum Internationalen Tag der Pflege

9. Mai 2016

Abschiebungsbeobachtung

Keine Abschiebungen um jeden Preis

Die Diakonie RWL, die Evangelische Kirche im Rheinland, das NRW-Innenministerium und die Bundespolizei haben am Montag auf einer Pressekonferenz eine positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit bei der unabhängigen Abschiebebeobachtung gezogen. Die Arbeit des "Forums Flughäfen NRW" habe sich bewährt, weil es "humanitäre Standards" setze, hieß es.

Abschiebungsbeobachtung - Jahresbericht 2015

9. Mai 2016

Interview mit Abschiebebeobachterin Dalia Höhne

"Menschenrechte im Blick behalten"

Portrait

Kein anderes Bundesland hat 2015 so viele Flüchtlinge abgeschoben wie Nordrhein-Westfalen. Von den 4.395 sogenannten Rückführungen fanden 3.577 über den Luftweg statt. Am Düsseldorfer Flughafen achtet die Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL, Dalia Höhne, darauf, dass die Menschenrechte dabei im Blick bleiben. Gemeinsam mit dem "Forum Flughäfen in Nordrhein-Westfalen" legt sie heute ihren Jahresbericht vor.

Interview mit Abschiebebeobachterin Dalia Höhne

4. Mai 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Experten für Leichte Sprache - Menschen mit Lernschwierigkeiten prüfen Texte auf Verständlichkeit

Deutsche Sprache, schwere Sprache – das gilt nicht nur für Ausländer, sondern auch für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten. Immer mehr Behörden, Parteien und Verbände lassen ihre Formulare und Flyer deshalb in Leichter Sprache verfassen. Bei der Diakonie Michaelshoven prüfen Menschen mit Lernschwierigkeiten, ob die Texte verständlich sind.

Inklusion - Experten in Leichter Sprache

2. Mai 2016

Hilfe für internationale Studierende

STUBE: Mit Wissen die Welt verbessern

Ein anspruchsvolles Studium und eine neue Sprache, Kulturschock und finanzielle Probleme – für Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ist es oft ein langer und steiniger Weg, bis sie ihren Master schaffen. Unterstützung bietet das entwicklungspolitische Studienbegleitprogramm STUBE Rheinland - ein Projekt der Diakonie RWL, der Evangelischen Kirche im Rheinland und von Brot für die Welt.

STUBE: Mit Wissen die Welt verbessern

28. April 2016

Tagung Kinder- und Jugendschutz

Mehr Achtsamkeit für Flüchtlingskinder

Portrait zweier Flüchtlingsmädchen auf einem Spielplatz

Fast die Hälfte der Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sind Kinder und Jugendliche. Viele leben in Gemeinschaftsunterkünften, in denen ihr Recht auf Bildung, angemessenen Lebensstandard und Gesundheit sowie auf Schutz vor Gefahren nicht ausreichend berücksichtigt wird. Das muss sich ändern, forderten jetzt evangelische Kinder- und Jugendexperten auf einer Fachtagung.

Kinder- und Jugendschutz in der Flüchtlingsarbeit

27. April 2016

Integrationsplan NRW

Kommunen nicht im Stich lassen

Etwa 300.000 Flüchtlinge sind 2015 nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Mit dem Integrationsplan NRW will die Politik ihre gesellschaftliche Teilhabe in den Bereichen Bildung, Arbeit und Wohnen verbessern. Die Wohlfahrtsverbände nehmen an diesem Mittwoch im Landtag dazu Stellung. Diakonie RWL- Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg begrüßt den Integrationsplan, fordert aber Nachbesserungen.

Integrationsplan NRW

26. April 2016

NRW-Kliniken starten Bündnis für gesunde Krankenhäuser

Wer krank wird, braucht ein gesundes Krankenhaus

Bei einer Auftaktpressekonferenz in Düsseldorf wurde es vorgestellt, das neue „Bündnis für gesunde Krankenhäuser – Investieren aus Verantwortung“. Der jährliche Investitionsbedarf der Kliniken in Nordrhein-Westfalen liegt bei 1,5 Milliarden Euro, die tatsächlichen Fördermittel des Landes dagegen nur bei 500 Millionen Euro. So hat es ein Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung festgestellt.

Wer krank wird, braucht ein gesundes Krankenhaus

25. April 2016

Suchtkrankenhilfe

Schlechte Zeiten für Drogenkliniken

Gebäude der Drogenklinik Peterhof

In den achtziger Jahren setzte man in der Suchtkrankenhilfe auf kleine stationäre Einrichtungen. Heute werden sie zunehmend von großen Rehakliniken verdrängt. Jüngstes Beispiel ist die Schließung von zwei Fachkliniken des Diakoniewerks Duisburg. Die Diakonie RWL sieht diesen Trend mit Sorge.

Schlechte Zeiten für Drogenkliniken

21. April 2016

Reportage

Die hohe Kunst des Übersetzens - Dolmetscher in der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

Portrait Hicham Yessef und Eike Leidgens

Über Krankheiten zu reden ist in einer fremden Sprache besonders schwierig. Bei der Behandlung von Flüchtlingen setzen deshalb immer mehr Kliniken, Arztpraxen und Therapiezentren auf professionelle Dolmetscher. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum arbeitet dabei intensiv mit Sprach- und Integrationsmittlern zusammen, die von der Diakonie Wuppertal ausgebildet wurden.

Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum

19. April 2016

Ambulante Pflege

Abrechnungsbetrug bringt Branche in Verruf

Nach der Aufdeckung des Betrugsskandals ambulanter osteuropäischer Pflegedienste wird der Ruf nach besseren Kontrollen laut. Das komplizierte Abrechnungssystem macht es kriminellen Banden zu leicht, die Kassen um Milliardenbeiträge zu betrügen, kritisiert die Expertin für ambulante Pflege der Diakonie RWL, Frauke Bußkamp.

Abrechnungsbetrug in Pflegebranche

19. April 2016

Diakonie Katastrophenhilfe

Soforthilfe nach Erdbeben in Ecuador läuft an

Zerstörte Häuser nach Erdbeben

Nach dem schweren Erdbeben in Ecuador am vergangenen Samstag ist die Soforthilfe der Diakonie Katastrophenhilfe angelaufen. Während Bergungsmannschaften weiter nach Überlebenden suchen und Tote bergen, geht es bei den Partnern der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort um die geplante Verteilung von Hilfsgütern.

Erdbeben in Ecuador

14. April 2016

Reportage

Elternersatz auf Zeit - Ehrenamtliche übernehmen Vormundschaft für junge Flüchtlinge

Manchmal sind ihre Pässe verschwunden, das Asylverfahren stockt oder es gibt Ärger in der Schule – und immer fehlen ihnen ihre Eltern: in Dortmund leben mehr als 1.000 minderjährige Flüchtlinge, die sich allein nach Deutschland durchgeschlagen haben. Im Diakonie-Projekt "Do it!" werden sie von ehrenamtlichen Vormündern als rechtliche Vertreter unterstützt – in allen Lebenslagen. 

Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge

14. April 2016

Vormundschaft für unbegleitete junge Flüchtlinge

Ein Integrationsmodell, das Schule macht

Portrait

Vor neun Jahren startete das Vormundschaftsprojekt „Do it!“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Wuppertal. Heute haben Städte aus ganz Deutschland Interesse an dem wegweisenden Projekt der Diakonie, das ehrenamtliche Vormünder schult und begleitet. Es gibt nur immer wieder einen Haken: die Finanzierung. Dabei hilft „Do it!“ letztlich, Kosten zu sparen, meint Projektmitgründer Achim Pohlmann.

Interview zum Projekt "Do it"!

7. April 2016

Generalistische Pflegeausbildung

Diakonie RWL fördert die Vernetzung von Schulen und Praxisstellen

Krankenschwester

Seit Mitte März liegen die Eckpunkte der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die generalistische Pflegeausbildung vor. Als einer der ersten Verbände hat die Diakonie RWL eine Fachtagung zum aktuellen Stand angeboten. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von den Geschäftsbereichen Pflege, Alten- und Behindertenarbeit und Krankenhaus und Rehabilitation unter Beteiligung der drei Fachverbände - ambulant, stationär und Krankenhaus - durchgeführt.

"In der Regel werden weitere Partner benötigt"

12. April 2016

Behindertenhilfe

Von der Fürsorge zur Teilhabe

Verkehrszeichen Rollstuhl und Fussgänger

Seit Jahren hoffen Menschen mit Behinderung darauf, stärker als bisher selbst bestimmt leben zu können. Doch das Bundesteilhabegesetz, das die Rahmenbedingungen dazu erweitern soll, lässt auf sich warten. Das Gesetzgebungsverfahren wird nun in Kürze eingeleitet - mit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs. Das Gesetz kann auch die Werkstätten verändern.

Auf dem Weg zum Bundesteilhabegesetz

8. April 2016

Wohnungslosenhilfe für junge Männer

Die Chance auf ein neues Leben

Portrait

Kein Schulabschluss, kein Job, keine Wohnung: in Deutschland leben rund 20.000 Jugendliche ganz oder teilweise auf der Straße. Wer volljährig ist, hat es besonders schwer, soziale Unterstützung zu finden. Zu den wenigen Angeboten der Wohnungslosenhilfe für junge volljährige Menschen gehört das Friedrich-Naumann-Haus der Diakonie Düsseldorf. Seit über 60 Jahren gibt es jungen Männern ein Zuhause.

Wohnungslosenhilfe für junge Männer

6. April 2016

Reportage

Der schwere Weg zurück - Flüchtlingsberatung bei freiwilliger Ausreise

Flüchtling unterschreibt Ausreiseformular

Die Hoffnung auf ein gutes Leben in Deutschland mit Job, Wohnung und dauerhafter Bleibeperspektive haben viele Flüchtlinge verloren. Immer mehr wollen nicht warten, bis ihre Abschiebung ansteht. Sie gehen freiwillig in ihr Herkunftsland zurück. Die Diakonie berät sie dabei – unabhängig und ergebnisoffen.

Flüchtlingsberatung bei freiwilliger Ausreise

4. April 2016

Geschäftsbereichsleiter verstorben

Diakonie RWL trauert um Nikolaus Immer

Der Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Integration, Nikolaus Immer, ist am vergangenen Wochenende gestorben. "Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe trauert mit den Angehörigen um einen engagierten Streiter für soziale Gerechtigkeit und sozialen Frieden", so die Vorstände Pfarrer Christian Heine-Göttelmann und Thomas Oelkers in ihrem Schreiben an die Mitarbeiterschaft. Nikolaus Immer wurde 63 Jahre alt.

Diakonie RWL trauert um Nikolaus Immer

31. März 2016

Service-Gruppe Flucht

Lotse im Dschungel der Flüchtlingsprogramme

Ob in der Schwangerenberatung, der Kita oder im Krankenhaus – in nahezu allen sozialen Arbeitsfeldern der Diakonie RWL haben die Mitarbeitenden mit Flüchtlingen zu tun. Für viele ist es eine neue und herausfordernde Aufgabe, die Betreuung sowie Versorgung und die anschließende Integration von Geflüchteten in ihrem Bereich mitzugestalten. Damit dies gut vernetzt geschehen kann, hat die Diakonie RWL eine "Service-Gruppe Flucht" eingerichtet. Koordiniert wird sie von Susanna Thiel.

Service-Gruppe Flucht: Gespräch mit Susanna Thiel

29. März 2016

Modellprojekt stationäre Erziehungshilfe

Wo Eltern von Heimkindern mitentscheiden

Für Eltern ist es oft ein Schock, wenn ihre Kinder in eine Wohngruppe der Erziehungshilfe kommen. Plötzlich ist der Kontakt nur noch eingeschränkt möglich. Das muss nicht so sein. Ein Modellprojekt der Diakonie RWL will Eltern stärker beteiligen, um sie wieder fit zu machen für die Erziehung ihrer Kinder. Wie das gelingen kann, zeigt die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land.

Elternpartizipation in stationärer Erziehungshilfe

24. März 2016

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

Militär führt Flüchtlinge wie Verbrecher ab

Zwei Polizisten vor Stacheldraht

Auf der Insel Lesbos setzt das griechische Militär mit Härte den europäisch-türkischen Flüchtlingspakt um, der seit Sonntag gilt. Sie räumt die Flüchtlingslager und bringt die Geflüchteten aufs Festland. Von dort werden sie zurück in die Türkei geführt. Große Hilfswerke schränken ihre Einsätze aus Protest ein. Diakonie RWL-Referentin Ioanna Zacharaki ist vor Ort und beobachtet verzweifelte Szenen.

FLüchtlingshilfe auf Lesbos

21. März 2016

Internationaler Antirassismus-Tag

"Kirche und Diakonie müssen mutiger werden"

Händedruck mit schwarzer und weißer Hand

Mit dem "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus" am heutigen Montag gehen die Anti-Rassismus-Wochen in Deutschland zu Ende. Michael Lindemann vom Jugendmigrationsdienst der Diakonie Herford engagiert sich für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen in seiner Stadt. Er vermisst eine ehrliche Diskussion in der Flüchtlingsfrage.

Internationaler Antirassismus-Tag

21. März 2016

EU-Abkommen mit der Türkei

Abschottung statt Sicherstellung der Menschenrechte

Portrait

Seit Sonntag ist das EU-Türkei-Abkommen in Kraft. Alle Migranten, die irregulär aus der Türkei über das Meer auf die griechischen Ägäis-Inseln kommen, sollen in die Türkei zurückgebracht werden. Im Gegenzug können syrische Flüchtlinge aus der Türkei legal nach Europa kommen. Der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg, hält das Abkommen für einen "Angriff auf das internationale Flüchtlingsrecht".

EU-Abkommen mit der Türkei

18. März 2016

Neuer Fachverband Wohnungslosenhilfe RWL

Menschen in sozialen Schwierigkeiten helfen

Anfang März haben sich in Gelsenkirchen zwei traditionsreiche Fachverbände zusammengeschlossen: der Westfälische Herbergsverband e.V., gegründet schon in der Ära Bodelschingh im 19. Jahrhundert, und der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe im Rheinland, gegründet in der Ära der Reform von Kirche und Gesellschaft im Jahr 1967. Ziel des Fachverbandes ist es laut Satzung, "die Verletzung der Menschenwürde durch Armut und Ausgrenzung zu verhindern."

Ev. Fachverband Wohnungslosenhilfe RWL

16. März 2016

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

"Die Griechen beweisen Menschlichkeit"

Eine alte Frau hilft einer Flüchtlingsfamilie am Wegesrand

Europa schottet sich ab. Während die EU mit der Türkei über einen Flüchtlingstausch verhandelt, sitzen Tausende Geflüchtete in Griechenland fest. Trotz des Nato-Einsatzes in der Ägäis kommen tägliche neue Flüchtlinge auf Lesbos an. Diakonie RWL-Referentin Ioanna Zacharaki, selbst Griechin, organisiert Hilfseinsätze auf der Insel. In den Osterferien ist sie wieder dort.

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

14. März 2016

Aktueller Arbeitslosenreport NRW

Migranten sind oft ohne Job

Menschen mit Migrationshintergrund stellen knapp die Hälfte der Langzeitarbeitslosen in Nordrhein-Westfalen. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege. Trotz der guten Konjunktur ist ihre Integration in den Arbeitsmarkt nicht gut gelungen. Die Politik muss schnell handeln, damit es Flüchtlingen nicht ebenso geht, fordert die Diakonie RWL.

Arbeitslosenreport NRW: Migranten oft ohne Job

10. März 2016

Psychosoziale Prozessbegleitung

Diakonie RWL unterstützt Opfer in Strafverfahren

Gerichtssymbol Hammer

Wenn Menschen Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch werden, haben sie oft Angst, vor Gericht zu gehen. Diese Ängste soll ihnen die Psychosoziale Prozessbegleitung nehmen. Darauf haben ab Januar 2017 viele Opfergruppen einen Rechtsanspruch. Am Wochenende beginnt in NRW die Ausbildung der ersten Prozessbegleiter. Für die Diakonie RWL ist Sabine Bruns dabei, um Einrichtungen und Mitarbeitende in diesem neuen Arbeitsfeld künftig beraten zu können.

Diakonie RWL unterstützt Opfer in Strafverfahren

8. März

Internationaler Frauentag

Frauenhäuser - Ein Schutzort im Wandel

Zum heutigen Internationalen Frauentag machen Frauenhäuser auf die Situation von Gewalt betroffener Frauen aufmerksam. Sie fordern eine bessere Finanzierung ihrer Arbeit und einen gesicherten Rechtsanspruch auf Schutz vor Gewalt für alle Frauen, die dies erlebt haben. In ihrer Arbeit nehmen die Beraterinnen der Diakonie zunehmend die Familie der Frauen in den Blick.

Frauenhäuser – Ein Schutzort im Wandel

3. März 2016

Flüchtlingspolitik

Chaos in Asylbehörden - Zu viele unregistrierte Flüchtlinge

Ein dunkelhäutiger Flüchtling sitzt im Büro einer Beraterin

Bevor Flüchtlinge in die Kommunen verteilt werden, sollten sie eigentlich ihren Asylantrag gestellt haben. Doch in den Städten Nordrhein-Westfalens warten noch über 165.000 Menschen darauf, durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registriert zu werden. Das Chaos in den Behörden gehe zu Lasten der Asylsuchenden und der Kommunen, kritisiert der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg.

Chaos in Asylbehörden - Zu viele unregistrierte Flüchtlinge

1. März 2016

Pflegestärkungsgesetz II

Tipps für eine gute Versorgung zuhause

Jemand knöpft einem alten Mann das Hemd zu

Die zweite Stufe des Pflegestärkungsgesetzes ist in Kraft getreten. Viele Neuerungen aber werden erst ab Januar 2017 greifen. Dann gibt es ein neues Begutachtungssystem. Diakonie RWL-Experte Sebastian Wirth erklärt, welche Änderungen Menschen zu erwarten haben, die zuhause gepflegt werden - und auf was Betroffene und Angehörige schon jetzt achten können.

Das Pflegestärkungsgesetz II und die Versorgung zuhause

25. Februar 2016

Schwangerschaftsberatung für geflüchtete Frauen

Zu wenig Geld für Dolmetscher

Portrait Schwangere Flüchtlingsfrau

In die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen von Diakonie und Kirche kommen zunehmend schwangere Flüchtlingsfrauen. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL haben sich Mitarbeitende der Beratungsstellen jetzt ausgetauscht, wie sie helfen können. Ein Problem sind die fehlenden Dolmetscher.

Schwangerschaftsberatung für geflüchtete Frauen

23. Februar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Zusammenleben gestalten - Kunst verbindet

Kunstlehrerin steht hinter Menschen mit Behinderung, der gerade malt

Sich über Farben, Formen und Linien auszudrücken, gefällt vielen Menschen mit Behinderung. Nicht selten gibt es unter ihnen kreative Künstler. In Essen nutzt die Diakonie die Begeisterung für Kunst, um Menschen mit und ohne Behinderung in einem besonderen Atelier zusammenzubringen. Für viele ist die Kunstwerkstatt zu einem Ort der Freiheit geworden.

Inklusion in der Kunstwerkstatt der Diakonie Essen

19. Februar 2016

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Sorge um verschwundene Jugendliche

Luftaufnahme einer verlassenen Straße im Schnee, auf der ein einzelner Jugendlicher zu sehen ist

Mehr als 600 minderjährige Flüchtlinge werden derzeit in Nordrhein-Westfalen vermisst. Das hat die Landesregierung jetzt mitgeteilt. Die Sorge, dass viele von ihnen in kriminellen Banden untertauchen, bestätigt sich aber nicht. Der Großteil wird nach einigen Tagen wiedergefunden. Das beobachten Jugendeinrichtungen der Diakonie RWL.

Verschwundene minderjährige Flüchtlinge

18. Februar 2016

Allianzen in der Flüchtlingsarbeit

Mit Zuversicht die Integration gestalten

Ulrich Lilie und Carina Gödecke sitzen nebeneinander auf der Kirchenbank

Verteilungsquoten, Obergrenzen, Familiennachzug – In Deutschland und Europa wird derzeit heftig über die Flüchtlingspolitik gestritten. Unterdessen haben die Helfer vor Ort längst begonnen, die Integration zu gestalten. Dabei sind in den Kommunen neue Allianzen entstanden. Wie sie aussehen und welche politische Unterstützung sie brauchen, wurde jetzt in Dortmund diskutiert. Mit dabei: Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke.

Erfolgreiche Allianzen in der Flüchtlingsarbeit

15. Februar 2016

Theologisches Forum

Diakonievorstände im Diskurs mit der Wissenschaft

Gruppenbild der beiden Veranstalter des Teologischen Forums mit den zwei Wissenschaftlern

Die Erwartungen an die theologischen Vorstände großer diakonischer Verbände und Einrichtungen sind hoch. Sie sollen authentisch für christliche Nächstenliebe und soziale Gerechtigkeit stehen und gleichzeitig Managementqualitäten haben. Die Diakonie RWL hat jetzt ein Theologisches Forum gestartet, das den Austausch untereinander, aber auch mit der Wissenschaft ermöglicht.

Erstes Theologisches Forum

12. Februar 2016

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

Vergessenen Kindern eine Stimme geben

Eine junge Frau sitzt vor einer leeren Flasche und stützt den Kopf in die Hände

Jedes sechste Kind wächst in Deutschland bei suchtkranken Eltern auf. Viele werden später selbst abhängig und psychisch krank. Ab Sonntag macht eine Aktionswoche auf die schwierige Situation dieser Kinder aufmerksam. Die Beratungsstelle für Suchtkranke der Diakonie in Südwestfalen betreut sie schon seit dreißig Jahren und hat hier wegweisende Pionierarbeit geleistet.

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

11. Februar 2016

Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose

Ungute Konkurrenz vermeiden

Ein Flüchtling läuft mit einer Kiste über den Hof

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles drängt auf eine halbe Milliarde Euro zusätzlich für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. So will sie einen Verdrängungswettbewerb mit Langzeitarbeitslosen vermeiden. Die Diakonie RWL unterstützt diese Forderung. Träger von Integrationsbetrieben beobachten bereits eine ungute Konkurrenz zwischen beiden Gruppen.

Mehr Geld für Arbeitsmarktintegration

11. Februar 2016

Reportage

Wegbereiter der Integration - Migranten werden Flüchtlingshelfer

Wegbereiterin Ruba steht vor einer Zeichnung

Für Zuwanderer ist der Weg in den deutschen Arbeitsmarkt mühsam. Unter den Arbeitslosen hat jeder fünfte einen ausländischen Pass. Mit dem starken Zustrom der Flüchtlinge ergeben sich für sie nun neue Jobchancen. Zum Beispiel in Essen. Dort qualifiziert die NEUE ARBEIT der Diakonie arbeitslose Migranten im Projekt "Wegbereiter" für den Einsatz in Flüchtlingsunterkünften.

Neue Arbeit Essen bildet Flüchtlingshelfer aus

9. Februar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Freiwillige Helfer unterstützen die schulische Inklusion

FSJlerin Kristin sitzt neben Integrationsschüler und löst Matheaufgaben mit ihm

Zu große Lerngruppen, zu wenig Sonderpädagogen, fehlende Barrierefreiheit – Deutschlands Schulen sind für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung schlecht ausgerüstet. Inklusion findet unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Immer mehr Schulen holen sich deshalb Hilfe beim Freiwilligendienst.

Freiwillige in der schulischen Inklusion

5. Februar 2016

Flüchtlingspolitik

Behörden verlieren Flüchtlingsausweise

Argentinischer Pass liegt auf dem Tisch

Deutsche Behörden haben den Ruf, gründlich und sorgfältig zu sein. Doch regelmäßig verbummeln sie Ausweisdokumente von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Bei Menschen ohne Bleibeperspektive wird die Ausreise dadurch oft monatelang verzögert. Die Flüchtlingsexpertin der Diakonie RWL, Karin Asboe, hat zum Thema im ARD-Magazin Monitor Stellung genommen. "Es ist ein flächendeckendes und lang bekanntes Problem", sagt sie.

Behörden verlieren Flüchtlingsausweise

3. Februar 2016

Freiwilligendienst in Nicaragua

"Persönlicher Beitrag für eine gerechtere Welt"

Landschaftsbild Nicaragua

Gutes tun und dabei Auslandserfahrung sammeln – das wünschen sich immer mehr junge Menschen. Ein freiwilliges soziales Jahr in Lateinamerika, Asien oder Afrika zu machen, liegt voll im Trend. Jetzt bietet auch die Diakonie RWL zum ersten Mal ein FSJ in Nicaragua an. Die Freiwilligen arbeiten dort in Partnerprojekten mit Kindern und Jugendlichen.

Freiwilligendienst in Nicaragua

2. Februar 2016

Web-Führer für Erzieherinnen und Erzieher

Gut vorbereitet auf Flüchtlingskinder in Kitas

Ein Flüchtlingskind wird von seiner Mutter umarmt

Immer mehr Flüchtlingsfamilien melden ihre Kinder in den Kindertagesstätten von Diakonie und Kirche an. Dort sollen sie die fremde Sprache und Kultur möglichst schnell spielerisch kennenlernen. Eine anspruchsvolle Aufgabe für die Erzieherinnen und Erzieher. Die Diakonie RWL unterstützt sie mit Beratungen, Fachtagungen und einem aktuellen Web-Führer.

Web-Führer für Erzieherinnen und Erzieher

29. Januar 2016

Flüchtlingspolitik

"Wir brauchen einen Masterplan Integration"

Portrait Nikolaus Immer

Nach wochenlangem Streit hat sich die Politik in Berlin auf ein neues Asylpaket geeinigt. Außerdem soll ein Konzept für die Integration der Flüchtlinge erarbeitet werden. Die Politik sollte dabei stärker das Know-How der Sozialverbände berücksichtigen, meint Nikolaus Immer, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Integration bei der Diakonie RWL.

Interview zum Asylpaket II

28. Januar 2016

Pflegeberatung

Unterstützung für das Leben mit Demenz

Eine Tür mit einem Willkommensschild steht offen

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, gibt es plötzlich eine ganze Menge zu regeln, von der Beantragung der Pflegestufe bis zur Vorsorgevollmacht. Dabei helfen die kostenlosen Pflegeberatungsstellen der Diakonie. In Recklinghausen hat Beraterin Grit Ohler eine stetig wachsende Gruppe besonders im Blick: Menschen mit Demenz.

Pflegeberatung für Menschen mit Demenz

26. Januar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

"Mehr Geduld für ein Milleniumsprojekt"

Eine junge Frau kniet vor einer anderen jungen Frau im Rollstuhl und reicht ihr die Hand

Nachholbedarf auf ganzer Linie – So scharf fiel das Urteil der UN-Kommission aus, die im vergangenen Jahr die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland überprüfte. Christian Dopheide, Inklusionsexperte und Chef der Stiftung Hephata, plädiert für mehr Geduld und Zeit beim "Milleniumsprojekt" Inklusion.

Inklusion - "Mehr Geduld für ein Milleniumsprojekt"

22. Januar 216

Wohnungslosenhilfe

Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben

Der Winter ist doch noch gekommen. 40.000 Menschen leben in Deutschland auf der Straße – 2.400 in NRW. Sie übernachten im Freien, auf Parkbänken, in Hauseingängen und U-Bahn-Tunneln. Bei Kälte, Feuchtigkeit und Frost wird der tägliche Kampf ums Überleben für sie immer schwieriger. "Wir brauchen ein Klima der Achtsamkeit gegenüber den Betroffenen, um die akute Not der Wohnungslosen bei Kälte zu lindern", so Jan Orlt von der Diakonie RWL im Interview.

Obdachlose kämpfen im Winter ums Überleben

20. Januar 2016

180 Jahre Kaiserswerther Diakonie

Bundesgesundheitsminister würdigt "Pflege-Pioniere"

Das Mutterhaus der Kaiserswerther Diakonie

Vor 180 Jahren wurde die Kaiserswerther Diakonie als weltweit erste Diakonissenanstalt in Düsseldorf gegründet. Heute gehört sie zu den größten diakonischen Unternehmen in Deutschland. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres würdigte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Kaiserswerther Diakonie als Pflege-Pionier.

180 Jahre Kaiserswerther Diakonie

19. Januar 2016

Evangelische Betreuungsvereine

Aufstockung der Fördermittel reicht nicht

Rechtsbetreuer Dennis Dick steht vor seinem offenen Aktenschrank

Die Betreuungsvereine in NRW bekommen mehr Geld vom Land. Das hat Sozialminister Rainer Schmeltzer am Montag angekündigt. Die Diakonie RWL begrüßt dies als ein positives politisches Signal, hält die Fördermittel aber für nicht ausreichend und fordert gemeinsam mit  anderen Sozialverbänden ein stärkeres Engagement vom Bund. Sonst droht die Schließung weiterer Betreuungsvereine.

Mehr Geld für Betreuungsvereine

15. Januar 2016

Rheinische Landessynode

Neues Diakoniegesetz ermöglicht Fusion

Abstimmung in der Rheinische Landessynode

Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am Freitag ein neues Diakoniegesetz beschlossen. Damit ist der Weg frei für die vollständige Fusion zu einem gemeinsamen Diakonischen Werk der drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe. Die Synoden der beiden anderen Landeskirchen hatten schon im Herbst in diesem Sinne votiert.

Neues Diakoniegesetz ermöglicht Fusion

13. Januar 2016

Freie Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz

Neue Kampagne zur Sozialarbeit

Kampagnenplakat der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz

Sie engagiert sich für Flüchtlinge, Arme und Kranke, Kinder und Jugendliche: ohne die Freie Wohlfahrtspflege sähe Rheinland-Pfalz anders aus. Was genau die Verbände dort tun, soll mit einer Kampagne öffentlich sichtbar werden. Die LIGA der freien Wohlfahrtspflege, in der sich auch die Diakonie RWL engagiert, hat sie jetzt unter dem Titel "Von Mensch zu Mensch" gestartet.

Neue Kampagne der Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz

12. Januar 2016

Reform der Pflegeausbildung

"Wir teilen die Kritik der Ärzte nicht"

Krankenschwester lernt im Dienstzimmer

In zwei Jahren gibt es die Krankenschwester und den Altenpfleger nicht mehr. Dann lautet die Berufsbezeichnung "Pflegefachfrau" oder "Pflegefachmann", denn die Ausbildung wird vereinheitlicht. Am 13. Januar berät das Bundeskabinett über den vorliegenden Gesetzentwurf. Während Ärzte die generalisierte Pflegeausbildung heftig kritisieren, hat die Diakonie RWL lange dafür gekämpft.

Reform der Pflegeausbildung

11. Januar 2016

Wechsel zum Sozialwerk St. Georg

Hannelore Böhnke-Bruns verlässt die Diakonie RWL

Hannelore Böhnke-Bruns

Die Leiterin des Geschäftsbereiches Pflege, Alten- und Behindertenarbeit, Frau Hannelore Böhnke-Bruns, verlässt auf eigenen Wunsch zum 29. Februar 2016 die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Ab 1. März 2016 wechselt sie als Geschäftsführung zum Sozialwerk St. Georg und wird dort im Unternehmensbereich Westfalen Süd unter anderem für die stationären Wohnangebote zuständig sein. Der Umbau des Geschäftsbereiches Pflege, Alten- und Behindertenarbeit bei der Diakonie RWL ist weit fortgeschritten und das neue Beratungszentrum Betriebswirtschaft nimmt ab Januar seine Arbeit auf. Die Fortführung dieser Prozesse wird intensiv durch den Leiter des Beratungszentrums, Herrn Markus Wixmerten, begleitet und damit die Kontinuität der eingeschlagenen Strategie gewährleistet. Die Leitung des Geschäftsbereichs PAB wird kommissarisch von Herrn Wixmerten übernommen.


8. Januar 2016

Reportage

Ort der Hoffnung und Zuflucht - Das Café Welcome in Aachen

Wandbild im Café Welcome in Aachen

Die ersten Stunden in Deutschland sind für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oft voller Angst und Spannung. Wenn sie von der Bundespolizei an der Grenze aufgegriffen werden, müssen sie warten, bis ihre Papiere kontrolliert sind und das Jugendamt sie in eine Einrichtung der Jugendhilfe bringt. In Aachen hilft das bundesweit einmalige Café Welcome den Flüchtlingen, die Wartezeit zu überbrücken.

Ort der Hoffnung und Zuflucht – Das Café Welcome in Aachen

5. Januar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Bahnsteig 42 - Hier kommt man zusammen

Café-Mitarbeiterin Alicia Promnitz mit Kuchenblech (Foto: Hr. Humpert/Diakonie Mark-Ruhr)

Zeitschriften, Kaffee, Kuchen und Kulturevents - All das bietet der Letmather Bahnhof in Iserlohn den Reisenden und Besuchern. Hier betreiben die Diakonie Mark-Ruhr und die Iserlohner Werkstätten ein inklusives Bistro-Café und einen Kiosk. Das Redaktionsteam des caput-Magazins der Iserlohner Werkstätten organisiert die Konzerte und Lesungen.

Inklusion am Bahnsteig 42 in Iserlohn

29. Dezember 2015

Gute diakonische Vorsätze für 2016

Mehr Zeit für Menschlichkeit

Grafik: Feuerwerk

Mit Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub: Neues Jahr, neues Glück - auf in die nächste Runde, schlanker, entspannter oder sparsamer zu leben. Doch gute Vorsätze können auch anders aussehen. Wir haben einige Mitarbeitende diakonischer Werke und Einrichtungen gefragt, was sie tun möchten, damit unsere Welt 2016 etwas besser und menschlicher wird.

Gute diakonische Vorsätze 2016

27. Dezember 2015

Brot statt Böller

Zum Jahreswechsel Freude teilen

Unter dem Motto "Brot statt Böller" ruft das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt zum Jahreswechsel zu Spenden auf. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt, sagt: "Wir laden dazu ein, das neue Jahr mit einem Geschenk an Menschen in Not zu beginnen. Der Spaß, den ein Feuerwerk macht, ist nur kurz. Die Freude, die durch Teilen entsteht, ist von Dauer." Allein in Deutschland werden zu Silvester mehr als 100 Millionen Euro für Feuerwerk ausgegeben.

Mehr zu Brot statt Böller von Brot für die Welt

23. Dezember 2015

Freiwilligendienste

Lust auf deutsche Weihnachten

Tuvshinjargal und Edna vor einem Weihnachtsgesteck

Tannenbaum, Kerzen und Geschenke - dafür ist das deutsche Weihnachtsfest weltbekannt. In den Freiwilligendiensten haben junge Leute aus dem Ausland nun das erste Mal Gelegenheit, in Deutschland mitzufeiern. Viele kennen das Familienfest aus in ihrer Heimat, aber dort sieht es meist ganz anders aus. Mit Spannung und ein bisschen Wehmut warten sie daher auf den deutschen Lichterglanz, die Lieder und das Festessen zu Weihnachten.

Lust auf deutsche Weihnachten

21. Dezember 2015

Inklusion - Gute Beispiele

Raus aus dem Heim, rein ins Leben - Wo sich Senioren mit und ohne Behinderung treffen

Rolf Schulz beim Seniorennachmittag

Viele Senioren sind in Zeiten groß geworden, in denen behinderte Menschen noch versteckt wurden oder separiert in großen Heimen lebten. Kontakte gab es kaum. Heute möchten auch Senioren mit Behinderung am normalen Leben teilhaben. Damit Inklusion für ältere Menschen kein Fremdwort bleibt, hat die Evangelische Stiftung Hephata neue Modelle des Wohnens und der Freizeitgestaltung entwickelt.

Raus aus dem Heim, rein ins Leben

18. Dezember 2015

Reportage

Eine Oase zum Spielen - Flüchtlingskinder lernen die Kita kennen

Flüchtlingsfamilie in der Kita Martin Luther in Hamm

An eine fremde Sprache und Kultur gewöhnen sich Menschen umso schneller, je jünger sie sind. Kein Wunder also, dass Flüchtlingsfamilien ihre Kinder gerne in eine deutsche Kindertagesstätte schicken möchten. Doch die Plätze reichen längst nicht aus. In evangelischen Kitas und Familienbildungsstätten entstehen daher immer mehr Spielgruppen für Flüchtlingskinder. Sie sind ein guter Türöffner für die Integration der ganzen Familie, wie ein Beispiel aus Hamm zeigt.

Flüchtlingskinder lernen die Kita kennen

17. Dezember 2015

Bundesfreiwilligendienst

Erste Freiwillige verstärken Flüchtlingshilfe

Junge Leute aus dem Bundesfreiwilligendienst der Diakonie RWL

Seit Anfang Dezember können sich die ersten Bundesfreiwilligen in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Der Bund richtet dafür neben den bestehenden 35.000 Stellen 10.000 zusätzliche Plätze ein. Auch Asylberechtigte können sich bewerben. Die Diakonie RWL legt jetzt ein Konzept für den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug vor.

Erste Freiwillige verstärken Flüchtlingshilfe

16. Dezember 2015

Inklusion - Gute Beispiele

Tempo, Humor und Mut - Wie Inklusion in der Kita gelingt

Kind mit und ohne Behinderung schmusen in der Kita Arche in Marl

Inklusion heißt für die meisten Eltern, dass Regelkindertagesstätten ihre Türen auch für Kinder mit Behinderung öffnen. In Marl war es umgekehrt. Hier hat die heilpädagogische Einrichtung der Diakonie im Sommer 2012 begonnen, Kinder ohne Handicap aufzunehmen. Heute gilt die evangelische Kita Arche als Vorzeigemodell eines entspannten und gleichberechtigten Miteinanders von Kindern mit und ohne Behinderung.

Wie Inklusion in der Kindertagesstätte gelingt

14. Dezember 2015

Arbeitslosenreport NRW

Schulden beim Jobcenter nehmen zu

Schuldenbescheid (Foto: Fotolia)

Sie sind arbeitslos, arm und überschuldet: In NRW gibt es immer mehr Hartz IV-Empfänger, die Darlehen beim Jobcenter aufnehmen. Sonst können sie Stromnachzahlungen oder eine Mietkaution nicht bezahlen. Laut aktuellem Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch die Diakonie RWL gehört, stieg die Summe der monatlich gezahlten Darlehen 2014 auf über 2,5 Millionen Euro an.

Arbeitslosenreport NRW

11. Dezember 2015

Evangelischer Krankenhausverband

Neuer Vorsitzender will Profil der Kliniken stärken

Günter Geisthardt

Krankenhausstärkungsgesetz, Hospiz- und Palliativgesetz, Gesetz zur Suizidhilfe: Eine ganze Reihe von neuen staatlichen Regelungen wirken sich jetzt auf die Arbeit der evangelischen Krankenhäuser aus. Sie haben sich unter dem Dach der Diakonie RWL zu Verbänden zusammengeschlossen. Günter Geisthardt ist neuer Vorsitzender des Verbands evangelischer Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Im Gespräch erzählt er, vor welchen Herausforderungen die Kliniken in seiner Region nun stehen.

Neuer Vorsitzender des Ev. Krankenhausverbandes

9. Dezember 2015

Evangelische Kindertagesstätten

Mehr Geld für den Ausbau der Kitas

Kinder spielen in einer Kita, (Foto: Lippische Landeskirche, Öffentlichkeitsarbeit)

Die Kindertagesstätten in NRW bekommen mehr Geld. Rund 430 Millionen Euro fließen nun zusätzlich in den Ausbau der Kitas. Zudem soll ein neues Gesetz mit einer anderen Finanzierungsstruktur erarbeitet werden. "Diese Verbesserungen sind zwar nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten, aber doch ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit als freie Träger", erklärt Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin Familie, Bildung und Erziehung bei der Diakonie RWL.

Mehr Geld für den Ausbau der Kitas

8. Dezember 2015

Reportage

Nur einen Klick entfernt - Neue App erklärt jungen Flüchtlingen Deutschland

Das Portal Stadtgrenzenlos auf einem PC-Bildschirm

Ein Busticket ziehen, das Jugendamt finden, eine Limonade bestellen – all das ist für junge Flüchtlinge eine große Herausforderung. Ihr Handy kann ihnen dabei künftig helfen. Die evangelische Jugendhilfe Godesheim in Bonn entwickelt gerade ein Internetportal, das unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen als Wegweiser durch ihre Stadt, die deutsche Sprache und Kultur dient.

Neue App für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

4. Dezember 2015

Reportage

Neue Heimat Kirche - Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen

Kirchturmspitze der evangelischen Kirche in Oberhausen-Schmachtendorf

Altar, Kanzel und Taufbecken hatten hier hundert Jahre lang ihren Platz. Jetzt stehen in einer evangelischen Kirche in Oberhausen Feldbetten und Trennwände. Das Gotteshaus ist eine Flüchtlingsunterkunft für Menschen aus Syrien. Tatkräftig stehen Ehrenamtliche aus der Kirchengemeinde den Flüchtlingen zur Seite.

Ehrenamtliche in Oberhausen unterstützen Flüchtlinge

2. Dezember 2015

Mehr Abschiebungen am Flughafen Düsseldorf

"Fast alle Flüchtlinge sind verzweifelt"

Nach der neuen Asylreform sind rechtmäßig abgelehnte Asylbewerber möglichst schnell abzuschieben. Das geschieht auch am Düsseldorfer Flughafen. Dort ist die Zahl der sogenannten Rückführungen stark gestiegen. Abschiebebeobachterin Dalia Höhne von der Diakonie RWL achtet darauf, dass die Menschenrechte dabei im Blick bleiben. Eine zunehmend schwierige Aufgabe.

Mehr Abschiebungen am Flughafen Düsseldorf

30. November

Inklusion - Gute Beispiele

Bahnhofsmission Inklusiv - Reisehilfe einmal umgekehrt

Ludger Lang und Josef Dahmann am Essener Hauptbahnhof

An Deutschlands Bahnhöfen sind Menschen mit Behinderungen meistens diejenigen, die Hilfe bekommen. In Essen ist es umgekehrt: Hier unterstützen Menschen mit Handicap die Reisenden. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern der Bahnhofsmission bieten sie in sogenannten „Tandems“ ihre Hilfe an. Das bundesweit einmalige Inklusionsmodell kommt gut an.

Bahnhofsmission Inklusiv - Reisehilfe einmal umgekehrt

27. November 2015

25 Jahre Familienbildungswerk Westfalen-Lippe

Wandlungsfähig und am Puls der Zeit

Das Evangelische Familienbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. feiert auf seiner Jahrestagung am Freitag sein 25-jähriges Bestehen. Das Werk wurde gegründet, um kleinere evangelische Familienbildungseinrichtungen und -stätten zu stärken, auch in eher ländlichen Regionen Westfalens und Lippe. Corinna Sühlsen, Referentin für Familienbildung, berichtet, wie sich die Einrichtungen in den vergangenen Jahren verändert und weiterentwickelt haben.

25 Jahre Evangelisches Familienbildungswerk Westfalen-Lippe

25. November 2015

Kitafinanzierung in Bochum

Sparen, bis es nicht mehr geht

spielende Kinder, LAG FW NRW

Die Finanzierung der Kindertagesstätten steht in NRW auf wackeligen Füßen. Neues Personal, neue Spielgeräte oder Möbel – Daran ist meist nicht zu denken. Wie die Kitas trotzdem mit viel Kreativität für Kinder und Eltern da sind, zeigt ein Beispiel aus Bochum.

Kitafinanzierung in Bochum

24. November 2015

Flüchtlinge auf Lesbos

Schlauchboot mit Flüchtlingen an der Küste von Lesbos

Auf der griechischen Insel Lesbos herrscht seit Monaten der Ausnahmezustand: Bis November kamen rund 650.000 Flüchtlinge. Auch von den Herbststürmen lassen sie sich nicht abschrecken. Zahlreiche Menschen ertrinken. Diakonie RWL-Referentin Ioanna Zacharaki organisiert Hilfseinsätze auf der Insel und ist regelmäßig vor Ort. „Es fehlt der internationale politische Wille, Lesbos nachhaltig zu unterstützen“, sagt die Griechin im Gespräch.

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

23. November 2015

Adventssammlung von Diakonie und Caritas

Ökumenische Tradition will Gutes bewirken

Es ist eine fast 60-jährige Tradition: in der Vorweihnachtszeit sammeln Freiwillige in ihrer nordrhein-westfälischen Kirchengemeinde für die Arbeit von Diakonie und Caritas. Auch in diesem Jahr werden allein in 350 evangelischen Kirchengemeinden fast 7.000 ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler unterwegs sein, um für die Unterstützung diakonischer Arbeit zu bitten.

Mehr über die Diakonie Adventssammlung

20. November

Reportage

Schwanger in einem fremden Land - Infocafé unterstützt Flüchtlingsfrauen

Nujri Fedila mit ihrem Baby

Frauen, die schwanger nach Deutschland geflüchtet sind, haben viele Strapazen hinter sich. Die Ämter- und Arztbesuche und die Geburt in einer Klinik verursachen oft weiteren Stress. Zumal die meisten Frauen ohne Sprachkenntnisse in das kulturell fremde Deutschland gekommen sind. Das Infocafé für schwangere Flüchtlingsfrauen der Diakonie Düsseldorf unterstützt die jungen Mütter.

Infocafé für schwangere Flüchtlingsfrauen

17. November 2015

Diakone in Westfalen starten Kampagne

"Wir sind mehr als 1.000!"

Über 1.200 Diakoninnen und Diakone arbeiten derzeit in Einrichtungen und Diensten von Kirche und Diakonie. Neben einer Ausbildung in sozialen und pflegerischen Berufen haben sie eine kirchlich-diakonische Qualifikation. Um mehr junge Menschen für ihren Beruf zu interessieren, hat die Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Gemeinschaften und Ausbildungsstätten in Westfalen jetzt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Diakonie RWL eine Kampagne gestartet.

Diakoninnen und Diakone in Westfalen

16. November 2015

Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Neue Broschüre unterstützt freiwillige Helfer

Die Diakonie RWL hat gemeinsam mit den Evangelischen Kirchen von Rheinland, Westfalen und Lippe einen Wegweiser für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen in NRW herausgegeben. Auf knapp 80 Seiten fasst die Broschüre einfach und verständlich wichtige Grundinformationen zusammen. Sie sind notwendig, um Flüchtlinge gut begleiten und unterstützen zu können. Der Wegweiser kann kostenfrei bei der Diakonie RWL bestellt werden.

Broschüre für Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit

16. November 2015

Neue Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlingsarbeit

Portraitbild Barbara Montag

Sie ist seit mehr als zwanzig Jahren bei der Diakonie RWL und hat als Theologin und Diakoniewissenschaftlerin für den Verband wichtige Akzente gesetzt. Nun übernimmt Barbara Montag eine neue, zusätzliche Aufgabe: Sie koordiniert die Ehrenamtsarbeit in der Flüchtlingshilfe. Dafür baut sie mit der rheinischen und westfälischen Kirche ein Netzwerk auf. Mit gutem Grund: „Gemeinsam können wir viel mehr bewegen“, meint Barbara Montag im Interview.

Neue Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlingsarbeit

13. November 2015

Pflegestärkungsgesetz II

Mehr Leistungen für Pflegebedürftige

Das Pflegestärkungsgesetz II setzt den lange auch von der Diakonie RWL geforderten neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff um. Der Bundestag hat das neue Gesetz am Freitag beschlossen. Diese Reform nütze insbesondere den Pflegebedürftigen und ihren Familien, denn sie erfasse besser den Unterstützungsbedarf der Pflegebedürftigen, so Frauke Bußkamp von der Diakonie RWL auf einer Fachtagung in Bochum. "Über die Leistungshöhe entscheidet, was jemand noch selbst kann und wo er unterstützt werden muss.“

Diakonie RWL informiert über Pflegestärkungsgesetz

11. November 2015

Personalwechsel bei Diakonie in Rheinland-Pfalz

Rautenberg gibt Geschäftsführung an Immer ab

Nikolaus Immer und Jens Rautenberg im Gespräch

Stabwechsel bei der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie Rheinland-Pfalz: Jens Rautenberg von der Diakonie RWL verlässt die Geschäftsführung Ende des Jahres. Sein Nachfolger wird Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter Soziales und Integration bei der Diakonie RWL. Im Gespräch ziehen sie eine Bilanz der bisherigen Arbeit und wagen einen Ausblick auf künftige Herausforderungen.

Personalwechsel bei Diakonie in Rheinland-Pfalz

9. November

Inklusion - Gute Beispiele

Fairhaus Düsseldorf - Sozial und integrativ shoppen

Die Fairhaus-Mitarbeiter Marcel Böhm und Regine Heinze im Möbelhaus

Menschen mit Behinderung haben es schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Nur knapp fünf Prozent der Stellen sind mit ihnen besetzt. Dabei kann Inklusion am Arbeitsplatz durchaus gelingen, wie die Integrationsunternehmen zeigen. Unter dem Dach der Diakonie RWL gibt es knapp 40 solcher Betriebe. In den Fairhäusern in Düsseldorf arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung schon seit sieben Jahren erfolgreich zusammen.

Inklusion - Das Fairhaus Düsseldorf

6. November 2015

Klinikreform und Ausbau der Palliativmedizin

Große Reform mit kleinen Verbesserungen

Portraitfoto Elke Grothe-Kühn

Um die Klinikreform und den Ausbau der Palliativmedizin gab es viele Diskussionen. Jetzt hat der Bundestag die beiden neuen Gesetze verabschiedet. Künftig wird es mehr Geld für die Patientenversorgung in den Krankenhäusern sowie die Hospiz- und Palliativmedizin geben. Doch die neuen Gesetze haben ihre Tücken, wie Elke Grothe-Kühn, Leiterin des Geschäftsbereichs Krankenhaus und Rehabilitation bei der Diakonie RWL, erklärt.

Klinikreform und Ausbau der Palliativmedizin

7. Dezember 2015

Hauptversammlung der Diakonie RWL in Düsseldorf

Diakonie auf Kurs

Christian Heine-Göttelmann und Thomas Oelkers

Zwei wesentliche Themen bestimmten die Diskussionen bei der Hauptversammlung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe: die Verstärkung der Flüchtlingsarbeit und der weitere Weg, den Landesverband zu konsolidieren. "Die Beratungstätigkeit in der Flüchtlingsarbeit wird erweitert", kündigte RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann in seinem Bericht an.

Hauptversammlung der Diakonie RWL in Düsseldorf

6. November 2015

Alltag einer Krankenschwester in der Notaufnahme

"Bei Stress können wir uns aufeinander verlassen"

Nicole Scholz

Krankenschwester Nicole Scholz arbeitet in der Notaufnahme des Evangelischen Krankenhauses Hamm. Sie liebt ihren Job, auch wenn er stressig ist. Zwar verspricht die bundesweite Krankenhausreform eine Personalaufstockung. Doch sie bringt 2016 gerade mal sechs weitere Pflegestellen pro Klinik. Improvisationstalent ist also gefragt. Erst recht in der Notfallambulanz.

Alltag einer Krankenschwester in der Notaufnahme

5. November 2015

"Faires Streiten" in der Heimerziehung

Ein neuer Film zeigt, wie Partizipation in Wohngruppen gelingt

Dr. Remi Stork

Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen der Diakonie RWL und das Evangelische Kinderheim Recklinghausen haben einen Film produziert, der zeigt, wie Mitsprache und Mitbestimmung in Kinder- und Jugendgruppen gelingen können. Die Gruppengespräche im Heim wurden vor zwei Jahren neu gestaltet. Der Film erklärt die Methode und verdeutlicht die Potenziale demokratischer Erziehung in Wohngruppen. Remi Stork, Referent bei der Diakonie RWL, erläutert im Interview das Anliegen des Filmes.

Partizipation in der Heimerziehung

4. November 2015

Neuverteilung unbegleiteter Flüchtlingskinder

Jugendhilfe als Wegbereiter der Integration

Flüchtlingskinder (Foto: WikimediaCommons/Oscar Chaves)

Seit dem 1. November werden minderjährige Flüchtlinge, die alleine nach Deutschland einreisen, über ganz Deutschland verteilt. Das neue Gesetz soll die wenigen Jugendämter, die die jungen Flüchtlinge bisher in Obhut genommen haben, entlasten. Mit Hochdruck wird derzeit in NRW die Verteilung auf alle 186 Jugendämter vorbereitet. Welche Herausforderung damit für die Jugendhilfe verbunden ist, war Thema einer Fachtagung in der Diakonie RWL.

Neuverteilung unbegleiteter Flüchtlingskinder

3. November

Studie zur Langzeitarbeitslosigkeit

Portraitfoto Helmuth Schwarz

Jeden Monat bei der Vorstellung der neuen Arbeitslosenzahlen gibt es eine feste Konstante: knapp eine Million Langzeitarbeitslose. Unter dem Motto „Fördern und fordern“ versucht man seit Jahren, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bislang mit wenig Erfolg. Eine neue Studie nimmt die Potenziale der Langzeitarbeitslosen genauer in den Blick. Die Ergebnisse stellt Helmuth Schwarz, Arbeitsmarktexperte der Diakonie RWL, vor.

Gespräch über neue Studie zur Langzeitarbeitslosigkeit

2. November 2015

Flüchtlingshilfe

Mammutaufgabe Ehrenamtskoordination

Bärbel Beuermann und Tnia Ectors von der Diakonie Solingen

Mehr freiwillige Helfer als Aufgaben – Das hat es in der Ehrenamtsarbeit selten gegeben. Die kirchlichen und diakonischen Ehrenamts-Koordinatoren der Flüchtlingsarbeit erleben derzeit vor Ort eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft. Doch für alle einen geeigneten Einsatzort zu finden, ist gar nicht so einfach. Jetzt haben Diakonie RWL und rheinische Kirche erstmals die Koordinatoren zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Es soll der Startschuss für ein neues Netzwerk sein.

Mammutaufgabe Ehrenamtskoordination

30. Oktober 2015

Diakonisches Werk Westfalen tagte in Dortmund

Kräfte bündeln - Flüchtlingen eine Heimat sein

„Die Flüchtlingsarbeit als das brennendste Thema in allen diakonischen Handlungsfeldern ist eine Herausforderung, die nur mit gebündelten Kräften zu stemmen ist vor Ort und im Landesverband“, so Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL auf der Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen. Die eigentliche Aufgabe liege noch vor uns – die Aufnahme der Menschen in die Regelversorgung, wie zum Beispiel die pädagogische Begleitung in Kitas, die psychosoziale Unterstützung nach Traumatisierungen, dauerhafte Wohnung und Arbeit sowie die Teilhabe in der Gesellschaft.

Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen

30. Oktober 2015

Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Berufsberatung direkt anbieten

Beratungssituation, Quelle: LAG FW NRW

Die Integration der vielen Flüchtlinge ist eine Jahrhundertaufgabe. Und am Arbeitsmarkt entscheidet sich, ob die deutsche Gesellschaft diese Aufgabe löst. Damit Flüchtlinge nicht in die Langzeitarbeitslosigkeit rutschen, sind gute Förderprogramme nötig. Zunächst aber muss klar sein, wer welche Qualifikationen aus seinem Heimatland mitbringt. Die Diakonie RWL fordert deshalb, schon in den Erstaufnahmestellen eine Berufsberatung anzubieten.

Arbeitsintegration von Flüchtlingen

27. Oktober 2015

Gründungsveranstaltung Ehrenamts-Plattform

Porträtfoto von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Quelle: Land NRW/O. Tjaden

NRW will das ehrenamtliche Engagement seiner Bürger stärken. Zu diesem Zweck haben sich Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und andere gemeinnützige Organisationen am Montag zu einer landesweiten Plattform zusammengeschlossen. Für die Diakonie RWL unterzeichnete Vorstand Christian Heine-Göttelmann die Vereinbarung. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war bei dem Festakt in Duisburg dabei.

Gründungsveranstaltung der Ehrenamts-Plattform NRW

23. Oktober 2015

Neue Ehrenamts-Plattform für NRW

Kooperation statt Konkurrenz

Rund 2,5 Millionen Menschen in NRW engagieren sich ehrenamtlich in Initiativen, Kirchen, Verbänden und Vereinen. Um diesem Engagement eine Stimme zu geben, schließen sich die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege am Montag mit anderen gemeinnützigen Organisationen zu einer landesweiten Plattform zusammen. Mit dabei: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Was das neue Netzwerk leisten kann und soll, erklärt die Referentin für Ehrenamtsarbeit der Diakonie RWL, Karen Sommer-Loeffen.

Neue Ehrenamts-Plattform für NRW

22. Oktober 2015

Willkommenskampagne für Flüchtlinge

Schock über Hasskommentare im Internet

Willkommens-Armband der Diakonie

Wer im Internet Unterstützung für Flüchtlinge äußert, kann Hass ernten. Die Diakonie Deutschland hat dies mit ihrer neuen bundesweiten Kampagne auf Facebook erlebt. Die bunten Stoffarmbänder mit dem Willkommens-Aufdruck, die auch bei der Diakonie RWL getragen werden, haben Hunderte Hasskommentare provoziert. Die Bundesdiakonie setzt nun auf die Unterstützung der Internetcommunity. Mit Erfolg.

Willkommenskampagne - Schock über Hasskommentare im Internet

13. Oktober 2015

Reportage

Willkommen in der Altenpflege - Sozialpraktika für junge Flüchtlinge

Zabihullah Khunsada

Die einen wünschen sich eine sinnvolle Zukunftsperspektive, den anderen fehlen die Fachkräfte. Das Evangelische Johanneswerk hat in einem Projekt gute Erfahrungen mit Sozialpraktika für junge Flüchtlinge gesammelt. Zabihullah Khunsada steuert einen Hauptschulabschluss an und nimmt seit Herbst 2014 am Projekt „Soziale Jungs Bielefeld“ teil, wie drei seiner Mitschüler auch. Durch den wöchentlichen Einsatz an ihren Praktikumstellen vertiefen sie ihre Sprachkenntnisse – und den Kontakt zu Menschen in ihrer neuen Heimatstadt.

Projekt Soziale Jungs Bielefeld: Zabihullah Khunsada - Afghanistan-Deutschland

19. Oktober 2015

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis

Drei Personen im Gespräch

"Lärm, einseitige Körperhaltung, große Gruppen, Personalmangel, hoher Zeit- und Leistungsdruck - für uns alle ist das oft genug Arbeitsalltag. Hinzu kommen die eigenen, nicht selten hohen Erwartungen an die berufliche Leistung. Um den gesundheitlichen Folgen dieser Entwicklung entgegenzuwirken, möchte ich mit Ihnen ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aufbauen", so hieß es Ende 2012 in einem Schreiben des Geschäftsführers der Ev. Jugendhilfe Münsterland an alle Mitarbeitenden. Claudia Prelle, Personalleiterin der Ev. Jugendhilfe und Mitglied des internen Steuerungskreises zum BGM, erzählt, was daraus geworden ist und welche Erfahrungen gemacht wurden.

Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Anspruch

8. Oktober 2015

Chancen der vertraulichen Geburt

Seit über einem Jahr gibt es die Möglichkeit der vertraulichen Geburt. Frauen können bei der vertraulichen Geburt ihr Kind unter Pseudonym zur Welt bringen. Die Frauen bleiben dabei anonym. Später kann aber anhand des Pseudonyms der Kontakt zwischen Mutter und Kind wieder hergestellt werden. Was hilft, wenn Frauen in Panik feststellen, dass sie schwanger sind? Welche Vorteile bietet die vertrauliche Geburt für schwangere Frauen? Die Beraterin Iris Jares von der evangelischen Schwangerschaftsberatungsstelle Duisburg/Moers berichtet aus der Praxis.

Chancen der vertraulichen Geburt

6. Oktober 2015

Reportage

Flüchtlingskinder - Hilfe vor Panikattacken und Flashbacks

Flüchtlingskinder vor der Grundschule Stryrum in Mühlheim an der Ruhr

Sie haben Krieg, Gewalt und eine lebensgefährliche Flucht erlebt – und das hat Spuren hinterlassen. Viele Flüchtlingskinder brauchen dringend psychologische Unterstützung. In Düsseldorf finden sie diese im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge. Es ist eine der bundesweit ältesten Therapieeinrichtungen für Migranten und ihre Familien.

Flüchtlingskinder - Hilfe vor Panikattacken und Flashbacks

5. Oktober 2015

Wechsel im Vorsitz der Arbeitsrechtlichen Schiedskommission

Ulrich Preis folgt auf Harald Schliemann

Das Arbeitsrecht in Kirche und Diakonie wird in Kommissionen ausgehandelt, in denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber paritätisch vertreten sind. Kommt es zu keiner Einigung, wird die Arbeitsrechtliche Schiedskommission unter der Leitung eines neutralen Vorsitzenden aktiv. Jetzt kam es zu einem Wechsel im Vorsitz. Bei einer Festveranstaltung in Eben-Ezer (Lemgo) wurde Harald Schliemann verabschiedet und Ulrich Preis in sein neues Ehrenamt eingeführt.

Kirchliches Arbeitsrecht – Hintergründe und Persönlichkeiten

28. September

Betreuungsvereine auf dem Prüfstand

Standards für gute Arbeit schaffen

Der Bochumer Rechtsbetreuer Dennis Dick an seinem Schreibtisch

Immer mehr Menschen in Deutschland können sich nicht um ihre rechtlichen Angelegenheiten kümmern, weil sie alt, krank oder behindert sind. Unter dem Dach der Diakonie RWL gibt es knapp 60 Betreuungsvereine, die diese Aufgabe übernehmen. Sie leisten schon seit vielen Jahren gute Arbeit, aber nachprüfbar war das bislang nicht. Jetzt hat ein Projekt erstmals Qualitätsstandards entwickelt und Zertifikate vergeben.

Betreuungsvereine auf dem Prüfstand

25. September 2015

Evangelische Krankenhäuser gegen Strukturreform

Protest mit grünen Luftballons

Im Krankenhaussektor folgt „Reform“ auf „Reform“. Für Patienten und Beschäftigte verheißt das in der Regel nichts Gutes. Die Krankenhäuser sind unterfinanziert, der Arbeitsdruck auf die Beschäftigten wächst und wächst. Mit grünen Luftballons vor Ort und mit einer Großdemonstration in Berlin protestierten die Krankenhausverbände jetzt gegen das geplante Krankenhausstrukturgesetz. Ganz vorne dabei waren die evangelischen Krankenhäuser aus dem gesamten Verbandsgebiet der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Wogegen sich der Protest richtet, erläutert Elke Grothe-Kühn, Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie RWL.

Aktionstag der Krankenhäuser

23. September 2015

Freiwillige in der Flüchtlingshilfe

In der Flüchtlingsarbeit werden dringend freiwillige Helfer gebraucht. Genau die möchte man nun auch unter den Bundesfreiwilligen finden. Dafür richtet der Bund im kommenden Jahr weitere 10.000 Plätze ein. Eine gute Idee, meint die Diakonie RWL. Doch der Spitzenverband vermisst noch ein verbindliches Konzept für die künftigen „Flüchtlings-Bufdis“. Wie das aussehen sollte, erklärt Jürgen Thor, Leiter der Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL.

Freiwillige in der Flüchtlingshilfe

22. September 2015

Pflegereform

Verlierer sind die Heimbewohner

Altenpflegerin und Patienten blicken aus dem Fenster

Es soll einen Paradigmenwechsel in der Pflegepolitik ermöglichen: das sogenannte Pflegestärkungsgesetz II. Am kommenden Freitag beraten Bundestag und Bundesrat über die zweite Stufe der Pflegereform, die die bisherigen Pflegestufen auf fünf Pflegegrade erweitert. Dies bringt vor allem für Demenzkranke deutliche Verbesserungen. Doch es gibt auch Verlierer. Dazu gehören die Heimbewohner. Die Diakonie RWL fordert für diese Gruppe Nachbesserungen am Gesetzentwurf.

Pflegereform: Verlierer sind die Heimbewohner

21. September 2015

Je mehr Gemeinden sich öffnen, desto profilierter werden sie

Fachgespräch in Oberhausen reflektiert Chancen der Gemeindediakonie

Wo fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird und Fußball die Pausengespräche bestimmt, da lebt eine besondere Frömmigkeitsform – der Ruhrgebietsprotestantismus. In den Industriedörfern der Stadtlandschaft zwischen Hamm und Wesel hat man viel Erfahrung mit Integration in der Nachbarschaft. Gastlicher und geistlicher Gemeindeaufbau gehören zusammen. Hier finden sich viele gute Orte, um exemplarisch auszuloten, wie Kirchengemeinden als soziale Akteure den Sozialraum mitgestalten können.

Fachgespräch in Oberhausen reflektiert Chancen der Gemeindediakonie

18. September 2015

Weltkindertag

Flüchtlingskinder in Schulen besser betreuen

Flüchtlingskinder vor der Grundschule Stryrum in Mühlheim an der Ruhr

Aus Anlass des Weltkindertages am Sonntag macht die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die schwierige Situation der Flüchtlingskinder in deutschen Schulen aufmerksam. Viele sind traumatisiert und brauchen neben Sprachförderung auch soziale und psychologische Unterstützung. Eine wichtige Rolle könnten dabei Schulsozialarbeiter spielen, die die Vernetzung zu Beratungsstellen vor Ort aufbauen. Doch noch gibt es viel zu wenig Sozialarbeiter an den Schulen.

Flüchtlingskinder in Schulen besser betreuen

18. September 2015

Reportage

Musik öffnet Herzen - Tanzprojekt für Flüchtlingskinder

Flüchtlingkinder machen Breakdance

Eine fremde Kultur, eine andere Sprache und Bilder von Krieg und Gewalt im Kopf – für Flüchtlingskinder ist es alles andere als einfach, sich mit diesem Ballast in deutsche Schulklassen zu integrieren. Ein Diakonieprojekt in Mülheim an der Ruhr will es ihnen leichter machen, sich zu öffnen und ihren Platz zu finden. Und zwar mit besonderen Tanzworkshops.

Tanzprojekt für Flüchtlingskinder

17. September 2015

Modellprojekt zur Pflegedokumentation

Weniger Bürokratie in der Pflege

Eine Pflegerin versorgt eine alte Damen im Bett

Schon lange klagen Pflegekräfte über akribische Dokumentationen, die sie anfertigen müssen. Das raubt ihnen Zeit, die sie eigentlich für die Pflege der Patienten brauchen. Die Diakonie RWL testet gerade ein bundesweites Projekt zur Vereinfachung der Pflegedokumentation. Am 18. September ziehen die Koordinatoren der Wohlfahrtsverbände in NRW eine erste Bilanz. Referentin Katja Alfing stellt dabei die Erfahrungen der diakonischen Einrichtungen vor.

Modellprojekt zur Pflegedokumentation

15. September 2015

Jugendschutz und soziale Netzwerke

Leben im digitalen Dorf

Jugendliche sitzen gemeinsam vorm PC

Egal ob YouTube oder YouNow: soziale Netzwerke bestimmen die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Die neuen Stars heißen Gronkh und Sarazar, aber auch Jennifer und Max. Denn mit dem amerikanischen Livestream-Portal YouNow können Teenies sich selbst als Stars inszenieren - direkt aus ihrem Kinderzimmer. Auf einer Tagung der Diakonie RWL beschäftigen sich pädagogische Fachkräfte am 15. September mit den Chancen und Gefahren der digitalen Plattformen. Leo Cresnar vom Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen hat sie sich genauer angesehen.

Jugendschutz und soziale Netzwerke

11. September 2015

Rechtsbetreuung

Hinter jeder Akte steckt ein Schicksal

Rechtsbetreuer Dennis Dick vor seinem Aktenschrank

Es ist eine besondere Form der sozialen Arbeit: Schon lange kümmern sich bei der Diakonie RWL Betreuungsvereine um Menschen, die ihre rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln können. Obwohl deren Zahl stark zugenommen hat, finanziert der Staat diese Arbeit nur unzureichend - und gefährdet damit die Existenz der Betreuungsvereine. Was sie für ihre Klienten leisten, zeigt das Beispiel des Rechtsbetreuers Dennis Dick in Bochum.

Rechtsbetreuung: Hinter jeder Akte steckt ein Schicksal

1. Oktober 2015

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Flüchtling Abraham sitzt in seinem Zimmer im Clearinghaus Lebach

Sie sind alleine vor Krieg und Gewalt in ihren Heimatländern geflohen oder haben unterwegs ihre Familien verloren – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen daher besonderen Schutz. Ab November sollen sie gleichmäßig auf deutsche Kommunen verteilt werden. Jugendämter und Träger der Jugendhilfe bereiten sich mit Hochdruck darauf vor. Wie die Diakonie RWL sie dabei unterstützt, berichten Tanja Buck und Tim Rietzke.

Neues Gesetz zur Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

9. September

US-Diakonikerin besucht Diakonie RWL

Überrascht über die Vielfalt sozialer Arbeit

Danielle Bartz im Pferdestall

Ob Pferdestall, Restaurantküche oder Kleiderkammer: Die Amerikanerin Danielle Bartz schaut auf ihrer Deutschlandreise hinter die Kulissen sozialer Arbeit - und das in nur fünf Tagen. Die Referentin des Council for Health and Human Services Ministries (CHHSM) der United Church of Christ (UCC) ist zu Gast bei der Diakonie RWL und ihren Mitgliedseinrichtungen. Seit 2009 tauschen sich die Verbände im Rahmen einer Partnerschaft über die diakonische Arbeit diesseits und jenseits des Atlantiks aus. Dabei können sie viel voneinander lernen.

US-Diakonikerin besucht Diakonie RWL

8. September 2015

Nils B. Krog neuer Vorsitzender des Verbandes Ev. Krankenhäuser Rheinland-Westfalen-Lippe

Nils B. Krog, Vorstand ATEGRIS – Dach der evangelischen Krankenhäuser Mülheim und Oberhausen – ist neuer Vorsitzender des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Westfalen-Lippe. Er wurde auf der Mitgliederversammlung zum Nachfolger von Karsten Gebhardt, ehemaliger Vorsitzender des Vorstandes des Evangelischen Johanneswerkes gewählt. Angesichts der zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitswesens und der Unterfinanzierung von Kliniken brauche es eine starke Vertretung für die evangelischen Häuser, so Elke Grothe-Kühne, Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie RWL.

Nils B. Krog neuer Vorsitzender des Verbandes Ev. Krankenhäuser RWL

7. September 2015

Kooperationsvereinbarung mit Kirche und Justiz

Schwitzen statt Sitzen

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Rund 6.000 Menschen sitzen jedes Jahr in Gefängnissen in NRW, weil sie ihre Geldstrafe für kleinere Delikte nicht bezahlt haben. Das ist teuer und hilft den Betroffenen nicht weiter. Eine Alternative bietet das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“. Es vermittelt diese Menschen in gemeinnützige Arbeit. Damit dies künftig flächendeckend in Einrichtungen der evangelischen Kirchen und der Diakonie möglich ist, wurde jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Diakonie RWL trifft Kooperationsvereinbarung mit Kirche und Justiz

8. September 2015

Diakonie-Vorstand zur aktuellen Flüchtlingspolitik

Porträtfoto von Christian Heine-Göttelmann

Die Asylverfahren beschleunigen, legale Wege der Arbeitsmigration schaffen und mehr Unterkünfte bereitstellen – Das aktuelle Asylpaket der Bundesregierung ist nach Ansicht der Diakonie RWL ein Schritt in die richtige Richtung. Doch noch immer fehlt ein Gesamtkonzept für die Zuwanderung nach Deutschland, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, im Gespräch mit epd.

Pfarrer Christian Heine-Göttelmann zur aktuellen Flüchtlingspolitik

7. September 2015

Leistungen für Menschen im Ambulant Betreuten Wohnen dürfen nicht eingeschränkt werden

Konsequenter für die Rechte der Klienten eintreten

Leistungen des Ambulant Betreuten Wohnens ermöglichen Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranken Hilfe, damit sie selbstständig leben können. Die Landschaftsverbände in Rheinland und Westfalen versuchen verstärkt bei den Kosten der Eingliederungshilfe zu sparen, auch im Ambulant Betreuten Wohnen. „Wir erleben in der Praxis, dass im Gesetz festgeschriebene Rechte von Menschen mit Behinderungen und psychischer Erkrankung im Ambulant Betreuten Wohnen eingeschränkt werden“, so Andrea Spanuth, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung am 28. August in Münster.

Festgeschriebene Rechte im Ambulant Betreuten Wohnen einhalten

4. September 2015

Sommergespräch mit Ioanna Zacharaki

Ein Urlaub für Flüchtlinge

Flüchtlinge

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. In den vergangenen Wochen haben wir gute Beispiele diakonischer Hilfen vorgestellt. Im letzten Teil unserer Reihe erzählt Ioanna Zacharaki über ihre Reise auf die griechische Insel Lesvos. Dort hat die Referentin der Diakonie RWL, die selbst Griechin ist, Flüchtlingen geholfen. Und zwar mit Spendengeldern aus Deutschland

Engagement im Urlaub: Interview und Fotos

2. September 2015

Diakonischer Rat Rheinland bestärkt den Weg der Verschmelzung

Udo Blank als ehrenamtlicher Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland berufen

Porträtfoto von Pfarrer Udo Blank

In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause hat sich der Diakonische Rat des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland über den Stand der Planungen zur Verschmelzung der beiden gliedkirchlichen Diakonischen Werke Rheinland und Westfalen auf den Verein Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. unterrichten lassen.

Diakonischer Rat Rheinland bestärkt den Weg der Verschmelzung

2. September 2015

Kooperationsprojekt von Diakonie, Kirche und Arbeitsagentur

Neue Wege in den Arbeitsmarkt fördern

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, gehören verschiedenen Generationen an und haben ihre eigene, schwierige Geschichte. Doch sie alle möchten Teil der deutschen Gesellschaft sein und eine Ausbildung oder einen Job finden. Ein neues Gemeinschaftsprojekt der Diakonie RWL, der rheinischen Kirche und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt junge Menschen, Flüchtlinge, Asylbewerber und Langzeitarbeitslose dabei. Am Mittwoch wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. 

Diakonieprojekte fördern neue Wege in den Arbeitsmarkt

2. September 2015

Diakonie-Experte warnt vor Fremdenhass

"Flüchtlinge nicht zum Nichtstun verurteilen"

Portraitbild Dietrich Eckeberg

Kein Tag vergeht ohne Meldungen über Flüchtlingsströme, überforderte Kommunen und freiwillige Helfer. Die Diskussion um die deutsche Flüchtlingspolitik wird schärfer. Die Angst vor fremdenfeindlichen Ausschreitungen größer. Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg fordert daher schnellere Asylverfahren und bessere Arbeitschancen für Flüchtlinge. Jetzt komme es auf eine gute Integrations-, aber auch Informationspolitik an, meint Eckeberg.

Diakonie-Experte warnt vor Fremdenhass

31. August 2015

Den Alltag erleichtern

Wie verkauft man Angebote unter dem Dach der ambulanten Pflege?

Die Pflegereform 2015 stärkt niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. Das sind Unterstützungsleistungen, die von der Pflegekasse erstattet werden können. Unternehmensberater Thomas Sießegger ermunterte auf einer Fachtagung in Bochum die ambulanten Pflegedienste, entsprechende Angebote von Freizeitgestaltung bis Hilfe im Haushalt in die Angebotspalette zusätzlich zu den Pflegeleistungen aufzunehmen und selbstbewusst zu kalkulieren. Viele diakonische Pflegedienste haben sich bereits auf den Weg gemacht.

Angebote unter dem Dach der ambulanten Pflege

28. August 2015

Hospiz-und Palliativprojekt

Sterben in Würde

Kerze und Kondolenzbuch

Wer heutzutage in ein Seniorenheim kommt, ist meist über 80 Jahre alt und lebt dort bis zu seinem Lebensende. Trotzdem sind die meisten Einrichtungen weder finanziell noch personell für eine gute Sterbebegleitung ausgestattet. Auch das neue Hospiz- und Palliativgesetz berücksichtigt die Altenheime kaum als würdevolle Sterbeorte. Die Bundesregierung scheint entschlossen, dies auch nicht zu ändern, wie eine am Freitag veröffentlichte Stellungnahme zeigt. Wohlfahrtsverbände wie die Diakonie und der Bundesrat hatten verlangt, die Finanzierung der palliativen Versorgung in Pflegeheimen zu regeln. Wie eine gute Sterbebegleitung aussehen kann, zeigt ein Projekt aus Wuppertal. Dort unterstützen Hospizdienste die Pflegekräfte.

Hospiz- und Palliativprojekt in Wuppertal

28. August 2015

Sommergespräch mit Christiane Grabe

Vom Flanieren zum Spazieren

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Neues zu entdecken gibt es dabei nicht nur in der Ferne, sondern auch im eigenen Quartier. Und zwar zu Fuß auf einem Spaziergang. Christiane Grabe, Referentin für Quartiersentwicklung bei der Diakonie RWL, lädt dazu regelmäßig im Rahmen von Workshops ein.

Zu Fuß Neues entdecken

2. September 2015

Kirchliches Arbeitsrecht

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Evangelische Kirche von Westfalen zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts. Foto: Wo st 01 / wikimedia commons

Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, die Verfassungsbeschwerde gegen den Dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist unzulässig. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis.

Kommentare zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

27. August 2015

Diakonische Hilfe braucht Ermutigung

Neue Broschüre zum Sonntag der Diakonie

Braucht man Mut, wenn man in der Sozialen Arbeit oder in der Pflege tätig ist? Man braucht Einfühlungsvermögen und fachliche Fähigkeiten. Das ist klar. Aber Mut? Eine neue kleine Broschüre der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fragt danach, was Mut macht und was uns in der diakonischen Arbeit ermutigt. Die Broschüre erscheint zum Sonntag der Diakonie, der in vielen Gemeinden Anfang September begangen wird – als Anregung für Andachten und Gespräche.

Neue Broschüre zum Sonntag der Diakonie

26. August 2015

Verabschiedung von Dr. Uwe Becker

Engagierter Kämpfer für die Schwachen

Uwe Becker am Rednerpult

Mit einem Festgottesdienst in der Düsseldorfer Melanchthonkirche ist der Vorstandssprecher der Diakonie RWL, Professor Dr. Uwe Becker, am Mittwoch offiziell verabschiedet worden. Der Theologe wechselt zum 1. September als Professor für Diakoniewissenschaft an die Evangelische Fachhochschule in Bochum. NRW-Sozialminister Guntram Schneider und der rheinische Präses Manfred Rekowski würdigten das leidenschaftliche Eintreten Beckers für die Schwachen. Becker selbst mahnte in seiner Predigt, Diakonie und Kirche müssten politischer werden.

Mit Kraft und Brillianz für die soziale Sache

20. August 2015

Organspende

Viele Ängste trotz Kampagnen

Unterschrift mit Kuli auf Organspendeausweis

In Deutschland warten rund 11.000 Patienten auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Doch nur knapp 900 Organe standen im vergangenen Jahr zur Verfügung. Trotz massiver Werbekampagnen für eine größere Spendenbereitschaft entscheiden sich die meisten Deutschen dagegen. Der massive Organmangel ist für die Kliniken ein großes Problem. Auf einer Tagung der Diakonie RWL in Wuppertal schilderten Ärzte und Klinikseelsorger ihre Erfahrungen.

Organspende - Viele Ängste trotz Kampagnen

18. August 2015

Neue Allianzen zwischen Kirche und Diakonie

Gemeinsam handeln für Flüchtlinge

Buchvorstellung

Kein Thema bewegt Kirche und Diakonie derzeit so stark wie die Integration der Flüchtlinge. An vielen Orten entstehen neue Allianzen zwischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen. So finden zwei Akteure wieder zusammen, die sich zum Teil auseinander entwickelt hatten. Ein neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie analysiert die Gründe und zeigt Perspektiven für gute Kooperationen auf. Die Herausgeber stellten das Buch jetzt vor.

 

Werkstattgespräch über Gemeindediakonie

14. August 2015

Sommergespräch mit Barbara Plessmann

Urlaub im Bio-Gemüsebeet

Ökogarten mit Plastikfrosch

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Statt Geld für eine Reise auszugeben, erfüllen sich in Aachen manche Bürger den Sommertraum vom eigenen Garten. Bei den „Öcher Ökogärten“ können sie eine Parzelle mieten. Barbara Plessmann leitet das Projekt für Hobbygärtner bei der „Via Integration“ der Diakonie Aachen.

Sommergespräch mit Ökogärtnerin Barbara Plessmann

12. August 2015

Gutes Spendenergebnis für Brot für die Welt

Mehr als 10 Mio Euro Spenden aus Rheinland, Westfalen und Lippe

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 10,175 Millionen Euro an Spenden im Bereich der drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe erhalten. In dieser Summe sind Kollekten und Spenden, die in Kirchengemeinden gesammelt wurden, sowie direkte Überweisungen an das evangelische Hilfswerk zusammengefasst. Allein in den Gottesdiensten an Heilig Abend wurden in der Region 3,2 Millionen Euro Kollekten zu Gunsten von Brot für die Welt gesammelt.

Mehr zur Jahresbilanz von Brot für die Welt

11. August 2015

Jugendhilfe für junge Erwachsene

Heimkinder nicht im Regen stehen lassen

Helga Siemens-Weibring

Jugendliche, die sich in der Obhut des Jugendamtes befinden, sollten nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auch über ihren 18. Geburtstag hinaus betreut werden. „Der Verschiebebahnhof der Zuständigkeiten zwischen Jugendhilfe und Jobcenter muss endlich aufhören“, fordert die Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung bei der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring, anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August.

Heimkinder nicht im Regen stehen lassen

10. August 2015

Reportage

Verständnis geht durch den Magen - Kochprojekt mit Flüchtlingen

Flüchtlingsfrauen kochen in der Küche der Diakonie Mark-Ruhr

Vorurteile gegenüber Flüchtlingen gibt es viele. Das zeigen die jüngsten fremdenfeindliche Übergriffe auf Asylbewerberheime. In Hagen bringt das ehrenamtliche Projekt „Storyteller“ Flüchtlinge und Deutsche in der Diakonie Mark-Ruhr zusammen und wirbt jetzt mit einem Kochbuch für Verständnis.

Hagener Flüchtlingsprojekt veröffentlicht Kochbuch

7. August 2015

Sommergespräch mit Karen Sommer-Loeffen

Erste Hilfe für Reisende und Gestrandete

Junger Mitarbeiter der Bahnhofsmission hilft älterer Dame

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die gerade jetzt viel zu tun haben. Die Bahnhofsmissionen gehören dazu. Seit über 120 Jahren sind sie erste Anlaufstellen für Reisende, aber auch für Menschen in Not, die am Bahnhof stranden. Karen Sommer-Loeffen, Referentin für Bahnhofsmission und Ehrenamt, gibt Einblick in ein soziales Arbeitsfeld im ständigen gesellschaftlichen Wandel.

Sommergespräch über die Bahnhofsmission

21. August 2015

Sommergespräch mit Petra Köpping

Urlaub wegen Schulden gestrichen

Ein Schuldnerberater sitzt über Formularen

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Denn nicht jeder kann sich einen Urlaub leisten. Manche versuchen es trotzdem und machen dafür Schulden. Andere sind so überschuldet, dass an einen Urlaub gar nicht zu denken ist. Ihnen versuchen die Schuldnerberatungsstellen zu helfen. Referentin Petra Köpping erzählt, wie das konkret aussieht.

Sommergespräch über Schuldnerberatung

4. August 2015

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

Jugendämter brauchen mehr Unterstützung

Tanja Buck im Portrait

Die geplante Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge auf die Bundesländer wird in der Diakonie kritisch beurteilt. Dafür müssten alle Jugendämter auf die Anforderungen durch jugendliche Flüchtlinge vorbereitet werden, meint die Jugendexpertin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Tanja Buck. Sie sprach mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Düsseldorf.

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

31. Juli 2015

Sommergespräch mit Freiwilligendienste-Chef Jürgen Thor

Das Leben in seiner Vielfalt erleben

Freiwillige sitzen auf einer Wiese zusammen

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Dazu gehört auch der Freiwilligendienst. Für die Teilnehmer bedeutet er nicht nur ein Jahr soziale Arbeit in den Einrichtungen der Diakonie. Unter dem Motto „Leben erleben“ gehören Reisen unbedingt dazu, meint Jürgen Thor, einer der beiden Geschäftsbereichsleiter Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL.

Freiwilligendienste: Das Leben erleben

30. Juli 2015

Diakonie-Experte plädiert für Einwanderungsgesetz

Dietrich Eckeberg, Flüchtlingsexperte der Diakonie

Die hohen Flüchtlingszahlen haben in Deutschland die Debatte über ein Einwanderungsgesetz neu entfacht. Der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg, plädiert für die Schaffung legaler Einwanderungswege nach Deutschland. Mit einem Zuwanderungsgesetz alleine sei es aber nicht getan. Deutschland brauche eine neue Willkommenskultur, die nicht nur mit dem Kopf, sondern auch dem Herzen geschieht, meint Eckeberg.

Diakonie-Experte plädiert für Einwanderungsgesetz

28. Juli 2015

Neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie

Schäfer und Montag bei der Buchpräsentation

Früher war Diakonie ohne Kirchengemeinde nicht denkbar. Heute haben sich beide zum Teil auseinander gelebt. Dabei wäre eine engere Zusammenarbeit sinnvoll, damit Hilfen vor Ort auch ankommen und besser vernetzt werden können. Was dafür nötig ist, wo die originären Chancen gemeindlicher Diakonie liegen und wie Diakonie und Kirchengemeinde erfolgreich gemeinsam handeln, ist Thema des neuen Werkstattbuches für Gemeindediakonie.

Neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie

23. Juli 2015

Sommergespräch mit Renate Weißenseel

Zeit für Trauer im Urlaub - Eine Reise ins Leben

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Pfarrerin Renate Weißenseel hat in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Kollegin Helga Henz-Gieselmann eine Trauerreise auf Spiekeroog angeboten. Für Trauer gebe es im Alltag oft keinen Ort, so Renate Weißenseel.

Interview mit Renate Weißenseel

22. Juli 2015

Sabrina Möhler hat sich als Kita-Leiterin fortgebildet

"Eine klare Positionierung fällt mir nun leichter"

Sabrina Möhler ist Leiterin des Ev. Luther-Kindergartens und Familienzentrums in Recklinghausen. Sie hat an einer Langzeitfortbildung für Leiterinnen von evangelischen Kitas teilgenommen, die vom Evangelischen Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta) organisiert wurde. Denn eine Ausbildung zur Kita-Leiterin gibt es nicht. Als Kita-Leiterin ist man mit Themen wie Personalmanagement, Zeitmanagement und betriebswirtschaftliche Verantwortung oder auch Fragen nach dem evangelischen Profil konfrontiert. Im Interview erzählt Sabrina Möhler, was sie in der Fortbildung zu diesen Themen für die Praxis gelernt hat.

Interview mit Kita-Leiterin Sabrina Möhler

6. August 2015

Tagung zur Organspende

Orientierungshilfe für Klinikseelsorger

Kind in einem Krankenhausbett

Ein Menschenleben durch Organspende zu retten, kann sich eine große Mehrheit der Deutschen vorstellen. Doch nur knapp jeder dritte hat bislang einen Spendeausweis. Diskussionen um den Hirntod und die Skandale um Manipulationen und Organhandel wecken Ängste und Unsicherheiten. Wie Ärzte, Krankenhausseelsorger, Intensivpfleger und Geschäftsführungen damit umgehen können, ist Thema einer Tagung am 19. August in Wuppertal. Dort wird auch eine Handreichung für Seelsorger präsentiert.

Tagung zum Thema Organspende

20. Juli 2015

Diakonie RWL fordert Sozialen Arbeitsmarkt

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

Angesichts der steten Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit in NRW mahnt die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dringend Arbeitsmarktreformen an. „Während die Zahl der Menschen, die dauerhaft Hartz IV beziehen, kontinuierlich steigt, werden staatliche Förderprogramme massiv zurückgefahren“, kritisiert Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Dies belegt der jetzt veröffentlichte Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege nach Ansicht des Sozialexperten eindrücklich.

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

17. Juli 2015

Sommergespräch mit Sabine Bruns

Urlaub aus dem Knast

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Dazu gehört auch die Straffälligenhilfe. Auf den ersten Blick haben Gefängnis und Urlaub rein gar nichts miteinander zu tun. Aber das ist falsch, wie die Referentin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Sabine Bruns, erklärt.

Interview mit Sabine Bruns

15. Juli 2015

Telefonischer Besuchsdienst

Ältere Dame telefoniert in ihrer Wohnung

Deutschland wird immer älter. Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung wird die Zahl der über 80-jährigen Menschen bis 2030 um über 47 Prozent zunehmen. Die meisten möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Damit das klappt, bietet das Diakonische Werk im Kirchenkreis Leverkusen seit 2010 einen telefonischen Besuchsdienst an. Ein Projekt, das Schule machen könnte.

Telefonischer Besuchsdienst - „Da fragt mal jemand, wie es mir geht“

15. Juli 2915

Flucht und Migration nicht instrumentalisieren

Erwartungen an die Parteien im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf

In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Unternehmer und die Handwerksammer gegen die Instrumentalisierung der Themen Flucht und Migration im bevorstehenden rheinland-pfälzischen Wahlkampf. Die Erklärung wurde heute der Öffentlichkeit vorgestellt und an alle im rheinland-pfälzischen Landtag vertretenen Parteien sowie an die Freie Demokratische Partei und an DIE LINKE als nicht im Landtag vertretene Parteien versendet.

Gemeinsame Erklärung

9. Juli 2015

Sommergespräch mit Susanne Ernst

Urlaub ohne Koffer

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Unter dem Motto „Urlaub ohne Koffer“ organisiert „Freizeitleiterin“ Susanne Ernst von der Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. die Stadtranderholung in Hamm für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Jeden Morgen kommen die Kinder in den Ferien zur Freizeitstätte Caldenhof. Die, die weiter weg wohnen, werden mit dem Bus abgeholt. Seit Anfang der 70er Jahre sorgt die Diakonie so dafür, dass auch Kinder in Hamm, die nicht in den Urlaub fahren, in der Schule von schönen Ferienerlebnissen berichten können.

Sommergespräch mit Susanne Ernst

9. Juli 2015

Kompetenzorientierte Ausschreibungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Der Deutsche Qualifikationsrahmen bildet in der beruflichen und in der akademischen Bildung erzielte Lernergebnisse bildungsbereichsübergreifend ab. Er dient als Transparenzinstrument und soll Qualifikationen aus allen Bereichen der Bildung sowohl in Deutschland als auch in Europa vergleichbar machen. Davon profitieren Lernende, Berufstätige, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Ein Kernelement in diesem Qualifikationsrahmen bilden Lernergebnisse. Sie spielen insbesondere bei Ausschreibungen von Qualifizierungsangeboten - Fort- und Weiterbildungen sowie Seminare - und für Personalverantwortliche eine wichtige Rolle.

Leitfaden Kompetent und präsent

7. Juli 2015

"Vielen Flüchtlingen ist gar nicht bewusst, wie krank sie sind"

Diakonie Dortmund eröffnet Flüchtlingsheim - 100 Ehrenamtliche möchten sich engagieren

Beim Tag der offenen Tür konnten Dortmunder Bürger die Räume des diakonischen Flüchtlingsheims schon einmal besichtigen, da waren die Flüchtlinge noch nicht angekommen. „Mittlerweile sind 30 Flüchtlinge eingetroffen, insgesamt haben 100 Menschen hier im Haus Platz. Alle zwei Tage treffen weitere Flüchtlinge ein“, so Nina Speziale, die Einrichtungsleiterin von der Diakonie Dortmund. Das 15-köpfige Mitarbeiterteam betreut die Flüchtlinge und spricht viele Sprachen: Arabische Dialekte und einige afrikanische Sprachen. Englisch und Französisch sind selbstverständlich. „Viele Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind krank. Vielen davon ist gar nicht bewusst, wie krank sie sind“, meint Nina Speziale.

Flüchtlingsheim in Dortmund

6. Juli 2015

Festlich, fachlich, fromm: 50 Jahre Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen

Ein diakonischer Best-Ager feiert Jubiläum und geht neue Wege

Wenn die Diakonie feiert, dann wird die Kirche voll. Kaum ein Platz blieb frei, als in der Christuskirche mitten in der Altstadt von Recklinghausen am 22. Februar die Diakonie im Kirchenkreis zum Festgottesdienst rief. Und auch als das diakonische „Geburtstagskind“ am 25. März zu einem anspruchsvollen Fachtag in den großen Saal im berühmten Festspielhaus der Ruhrfestspiele einlud, kamen weit mehr als 200 Interessierte. „Alt aber gebraucht“ heißt das mehrsinnige Motto zum Recklinghäuser Jubiläumsjahr.

50 Jahre Diakonie Kirchenkreis Recklinghausen

2. Juli 2015

Landeskirchen aus Rheinland, Westfalen und Lippe unterzeichneten Vertrag

Am Rande der EKD-Kirchenkonferenz Berlin haben am 2. Juli die Präsides der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche einen Kirchenvertrag zur Bildung eines gemeinsamen Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. unterschrieben.

Mehr zum Kirchenvertrag über die Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe

1. Juli 2015

Betriebswirtschaftliche Beratung wird neu gebündelt

Markus Wixmerten baut Beratungszentrum bei der Diakonie RWL auf

Am 1. Juli 2015 nimmt Markus Wixmerten seinen Dienst bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf. Wixmerten wurde 1968 in Emsdetten geboren. Nach dem Abitur 1987 leistete er seinen Zivildienst im Krankenhaus. Daran schloss er eine Ausbildung zum Krankenpfleger an. Es folgte ein Studium der Pflegeleitung in Bremen und Paris mit dem Abschluss Diplom-Pflegewirt, später ein Aufbaustudium in Gesundheitsmanagement.

Markus Wixmerten baut Beratungszentrum bei der Diakonie RWL auf

1. Juli 2015

Sommergespräch mit Diakonie-Reiseleiter Jörg Lange

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Unter dem Motto „Ferien für die Seele“ organisiert Religionspädagoge Jörg Lange vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis Herford Senioren- und Familienfreizeiten sowie Studienreisen. Mit Erfolg. Die Nachfrage ist hoch.

Interview mit Diakoniereiseleiter Jörg Lange

29. Juni 2015

NRW-Patientenbeauftragter besucht Klinik

Mehr als jedes vierte Mädchen in Deutschland leidet unter einer Essstörung. Zugleich ist jeder zweite Deutsche zu dick. Um ihr Essverhalten erfolgreich zu ändern, brauchen Betroffene professionelle Hilfe. Doch die ist gar nicht so leicht zu bekommen. Die Leidenswege der Patienten sind zu lang, kritisierte die Klinik am Korso in Bad Oeynhausen jetzt beim Besuch des NRW-Patientenbeauftragten. Die Spezialklinik, die Mitglied der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ist, fordert Kranken- und Rentenversicherungen auf, schneller zu reagieren.

NRW-Patientenbeauftragter besucht Klinik am Korso

2. Juli 2015

Gesetzesreformen mit Regelungslücken

Ohne Finanzierung: Sterbebegleitung alter Menschen in Pflegeheimen und durch ambulante Pflegedienste

Portraitfoto von Hannelore Böhnke-Bruns

Der Entwurf der Bundesregierung zu einem neuen Hospiz- und Palliativgesetz sieht mehr Mittel für spezialisierte Einrichtungen wie Hospize und Palliativstationen vor. Die Pflegeheime und die ambulanten Pflegedienste werden gesetzlich zur Sterbebegleitung verpflichtet. Geld wird dafür allerdings nicht erübrigt. Bezahlt werden sollen lediglich zusätzliche Beratungsangebote. Auch in den Plänen für die neue Pflegereform ist keine Vergütung für die Sterbebegleitung in der Pflege vorgesehen. Die Diakonie RWL fordert nun abgestimmte Korrekturen an beiden Gesetzentwürfen.

Antwort der Bundesregierung steht aus

25. Juni 2015

Umbauprozess der Diakonie RWL gewinnt Konturen

Vierte Regionalkonferenz in Münster: Mitgliederverband braucht Netzwerker, Fachleute und Moderatoren

Der Umbauprozess der Diakonie RWL nimmt konkretere Formen an. Die vom Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Linie der Strategie 2020 initiierten Projekte laufen an und haben erste Erfolge.  Die Projekte sind ein wichtiger Teil des Konsolidierungsprozesses. „Wir können uns im Wesentlichen nur über die Kostenseite konsolidieren“, machte RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann bei der vierten Regionalkonferenz in Münster deutlich. Grundsätzlich projekt- und themenorientiert zu arbeiten, ist Teil des inneren Umbauprozesses.

Umbauprozess gewinnt Konturen

24. Juni 2015

Landesarmutstagung in Rheinland-Pfalz

Viel Reichtum, aber auch mehr Armut

Ralph Szepanski, Albrecht Bähr, Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Mehr Jobs, ein höheres Einkommen und viele Immobilienbesitzer – Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der rheinland-pfälzischen Landesregierung zeigt, dass das Land im bundesweiten Vergleich ökonomisch gut da steht. Doch die positive wirtschaftliche Entwicklung geht mit einem steigenden Armutsrisiko insbesondere für Alleinerziehende, ältere Menschen und Jugendliche einher. Auf einer Tagung diskutierten jetzt 140 Experten aus der sozialen Arbeit, Verbänden und Politik über den aktuellen Bericht.

Tagungsbericht und Stimmen von Teilnehmenden

22. Juni 2015

Ein Glockenschlag für jeden Ertrunkenen

Brot für die Welt bei Solidaritätsabend für Flüchtlinge in Köln mit dabei

Mit 23.000 Glockenschlägen haben Kirchen im Erzbistum Köln an die 23.000 Flüchtlinge erinnert, die seit dem Jahr 2000 im Mittelmeer ertrunken sind. Kardinal Woelki forderte bei dem Solidaritätsabend für Flüchtlinge auf dem Kölner Roncalliplatz, es brauche endlich eine „europäische Willkommenskultur“. Der rheinische Vizepräses Christoph Pistorius forderte, „Mauern und Burggraben der Ausgrenzung“ abzuschaffen.

Solidaritätsabend für Flüchtlinge in Köln

19. Juni 2015

Junge unbegleitete Flüchtlinge und Schule

Flüchtlingskind schreibt in der Schule

Zum Welttag des Flüchtlings am 20. Juni macht die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf Schwierigkeiten bei der Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ins deutsche Schulsystem aufmerksam. Laut einer aktuellen Umfrage unter 82 diakonischen Mitgliedseinrichtungen der Diakonie RWL wurden rund zehn Prozent der betreuten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zum Zeitpunkt der Befragung Ende Dezember 2014 nicht beschult.

„Das Recht auf Bildung ernst nehmen“

17. Juni 2015

Uwe Becker

Vorstandssprecher wechselt zur Evangelischen Fachhochschule Bochum

Der Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Becker, wechselt an die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum. Ab dem 1. September wird der Theologe und Sozialexperte eine Professur für Diakoniewissenschaft, Sozialethik und Verbändeforschung übernehmen.

Uwe Becker wechselt zur Evangelischen Fachhochschule Bochum

15. Juni 2015

Diakoniefest zur Flüchtlingshilfe im Ruhrgebiet

Hoffnung eine Heimat geben

Sie helfen Asylanträge zu stellen, organisieren Wohnungen, Sprachkurse und Ausbildungsplätze – Tausende professionelle und ehrenamtliche Helfer der Diakonie sind im Einsatz, um Flüchtlingen in Deutschland eine neue Heimat zu geben. Ihr großes Engagement hat die Diakonie jetzt mit einem Gottesdienst und einer Open-Air-Veranstaltung in Gelsenkirchen gewürdigt. Mit dabei: Diakoniepräsident Ulrich Lilie und Flüchtlinge wie der Syrer Saleh Tibi.

Gemeinsam den Neuanfang ermöglichen

15. Juni 2015

Kritik an Jugendhilfestrukturen

Der Fluch der Volljährigkeit

Umzugskarton

Volljährig zu sein heißt noch lange nicht, ohne Hilfe alleine leben zu können. Doch genau das wird von Jugendlichen erwartet, die in Wohngruppen, Heimen oder Pflegefamilien aufwuchsen. Mit ihrem 18. Geburtstag sind sie von nahezu allen weiterführenden Hilfen abgeschnitten. Deshalb laufen laut einer aktuellen Studie etwa 20.000 junge Erwachsene Gefahr, ganz aus den sozialen Hilfestrukturen herauszufallen. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL forderten Erziehungsexperten jetzt, die Übergänge zwischen den Hilfesystemen nachhaltiger zu gestalten.

Kritik an Jugendhilfestrukturen

17. Juni 2015

Diakonie-Flüchtlingsexpertin auf Informationsreise

Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos

Auf Sizilien haben sie die Rettung eines Flüchtlingsbootes miterlebt, vor Lampedusa an einer Gedenkfeier für ertrunkene Flüchtlinge teilgenommen. Politiker, Kirchenvertreter und Flüchtlingsexperten waren eine Woche lang in Italien und Griechenland unterwegs, um sich über die dortige Asylpolitik zu informieren. Karin Asboe von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe schildert im Gespräch ihre Eindrücke aus Griechenland.

„Wir dürfen Griechenland nicht alleine lassen“

11. Juni 2015

Diakonie beteiligt sich an Aktionswoche Alkohol

Mehr Spaß mit weniger im Glas

Zuprosten

Eine Feier ohne Alkohol? Das scheint in Deutschland unmöglich zu sein. Die Zahlen sprechen für sich: 135 Liter pro Kopf gehen jedes Jahr an alkoholischen Getränken über die Ladentheke. Etwa 17 Prozent der Jugendlichen trinken sich mindestens einmal im Monat in einen Rausch. Die bundesweite Aktionswoche Alkohol wirbt unter dem Motto „Weniger ist besser“ für einen verantwortungsvollen Umgang mit Bier, Wein oder Schnaps. Viele diakonische Träger beteiligen sich daran, insbesondere mit Aktionen für Jugendliche.

Diakonie beteiligt sich an Aktionswoche Alkohol

10. Juni 2015

Kritik am neuen Gesetz zur Krankenhausreform

Krankenpfleger im Gespräch

Die heute vom Bundeskabinett beschlossene Krankenhausreform stößt bei den evangelischen Krankenhäusern im Bereich der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf Empörung und Kritik. „Diese Reform gibt keine Antwort auf die drängenden Probleme der Klinikversorgung, sondern verschärft diese zum Teil noch“, erklärt der Vorstand der Diakonie RWL, Thomas Oelkers.

Kritik am neuen Gesetz zur Krankenhausreform

Organisation nach Themen, nicht nach Sozialgesetzbüchern

Dritte RWL-Regionalkonferenz diskutierte Erneuerung des Verbandes

Das CJD-Berufsförderungswerk in Koblenz-Vallendar war Tagungsort der dritten Regionalkonferenz der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Wo sonst in diakonischer Trägerschaft berufliche Neu- und Umorientierung gefördert wird, ging es diesmal um die Weiterentwicklung des größten Spitzenverbandes der Wohlfahrtspflege auf Länderebene.Drei Themen standen im Mittelpunkt: Die „Südrhein“-Frage, die Mitgliedsbeiträge und die Rolle der Fachverbände.

Dritte RWL-Regionalkonferenz

8. Juni 2015

OGS brauchen bessere Ausstattung

spielende Kinder

Ein „Haus des Lebens und Lernens“ möchte die NRW-Landesregierung aus den Schulen machen. Bis zum Jahr 2020 soll es daher ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen geben. Fast 90 Prozent der Grundschulen im Land sind bereits Offene Ganztagsgrundschulen (OGS). Die Nachfrage ist groß, aber die Qualität lässt nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu wünschen übrig. Derzeit finden Expertengespräche mit der Landesregierung zum Thema OGS statt. Die Diakonie RWL fordert eine bessere Finanzierung.

OGS brauchen bessere Ausstattung

5. Juni 2015

Reportage

Alleine, aber in Sicherheit - Erste Hilfe für unbegleitete junge Flüchtlinge

Flüchtling Abraham sitzt in seinem Zimmer im Clearinghaus Lebach

Ihr Weg nach Europa war weit, ihre Flucht geprägt von Gewalt, Missbrauch und Verlust. Immer mehr junge Flüchtlinge reisen alleine nach Deutschland. Waren es 2009 noch knapp 3.000, so kamen im vergangenen Jahr bereits über 6.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Eine erste Aufnahme finden sie in den sogenannten Clearinghäusern der Jugendhilfe. Besonders engagiert und gut vernetzt ist die Einrichtung des Diakonischen Werkes an der Saar.

Diakonische Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Saarland

2. Juni 2015

Jugendmigrationsdienste bekommen mehr Geld

Beratung für junge Menschen aus 115 Ländern

Beratungssituation

Deutsch lernen, eine Ausbildung oder ein Studium machen und dann einen guten Job finden: Junge Menschen mit Migrationshintergrund haben meist klare Vorstellungen, was sie in Deutschland erreichen wollen. Unterstützt werden sie dabei von den Jugendmigrationsdiensten (JMD) freier Träger wie der Diakonie. Die seit 2012 sprunghaft angestiegene und auch 2015 weiter ansteigende Zahl junger Zuwanderer und die gleichzeitig enorm gewachsene Komplexität der Arbeit überlastet Mitarbeitende der JMD. Jetzt gibt es endlich mehr Geld vom Bund, insgesamt 12 Millionen Euro.

Jugendmigrationsdienste bekommen mehr Geld

29. Mai 2015

"Neue Struktur der Diakonie RWL muss flexibler sein"

Regionalkonferenz in Dortmund weiterer Meilenstein für Strategieentwicklung mit den Mitgliedern

Die Diakonie RWL möchte den Verband angesichts einer verschärften Wettbewerbssituation auf dem Sozialmarkt neu aufstellen. Eine angespannte Finanzlage und absehbar sinkende staatliche Zuwendungen erfordern es, die Kräfte zu bündeln. „Wir brauchen eine sachgerechte und kontroverse Debatte. Die Regionalkonferenzen sind ein Startsignal für eine gemeinsame Strategieentwicklung mit den Mitgliedern“, so Dr. Uwe Becker, Vorstandssprecher der Diakonie RWL auf der Regionalkonferenz in Dortmund.

Ausrichtung der Diakonie in RWL: Regionalkonferenzen und Onlinedialog

21. Mai 2015

Plädoyer für eine neue Unternehmenskultur

Gesund und glücklich im Job

Pflegerin mit Bewohnerin des Altenheims im Park

Studien zufolge sind in Deutschland immer weniger Arbeitnehmer mit ihrem Job zufrieden. Die einen leiden unter dem hohen Arbeitstempo, andere unter geringer Wertschätzung, wieder andere zweifeln am Sinn dessen, was sie täglich tun. Auch in vielen diakonischen Einrichtungen wächst eine Unzufriedenheit, die langfristig krank machen kann. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL haben Experten jetzt für eine Unternehmenskultur plädiert, die die Gesundheit der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt.

Gesund und glücklich im Job

21. Mai 2015

Entdeckungsreise Sexualität

Was brauchen Kinder und Jugendliche für eine gelingende und grenzachtende Sexualentwicklung?

Kinder und Jugendliche leben heute in einer sexualisierten Alltags- und Medienwelt. Neue Medien dienen auch als sexueller Experimentier- und Erfahrungsraum. Themen, mit denen Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe konfrontiert sind. „Die Herausforderung für Kirche und Diakonie ist, wie wir Kindern und Jugendlichen vermitteln, dass sie von Gott wunderbar gemacht sind. Wir möchten sie auf ihrer Entdeckungsreise begleiten und gleichzeitig schützen“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie RWL auf einer Fachtagung zur Sexualentwicklung von Kindern und Jugendlichen, die vom Evangelischen Arbeitskreis Kinder- und Jugendschutz NRW mitorganisiert wurde.

Halt und Orientierung im Umgang mit Sexualität

20. Mai 2015

Caritas und Diakonie rufen zur Sommersammlung auf - Spenden, um Gutes zu bewirken

Unter dem Motto „Gutes bewirken“ rufen die beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie und Caritas zu ihrer Sommersammlung auf. Vom 23. Mai bis 13. Juni gehen wieder tausende Sammlerinnen und Sammler in den Gemeinden von Tür zu Tür und bitten um Spenden für kirchlich-soziale Projekte. Sie fließen zum Beispiel in ehrenamtlich getragene oder unterstützte Aufgaben wie Besuchsdienste für kranke und ältere Menschen in den Kirchengemeinden, Ferienfreizeiten für Menschen mit Handicap, Kleiderkammern oder Hausaufgabenbetreuung. Diese Angebote bekommen in der Regel keine Förderung vom Staat und sind daher besonders auf Spenden angewiesen.

Sommersammlung - Spenden, um Gutes zu bewirken

20. Mai 2015

Erzieher brauchen mehr Wertschätzung

Neue Finanzierungsmodelle für Kitas gefordert

Kinder spielen auf Schaukel

Bildung, Sprachförderung, Stärkung sozialer Kompetenzen – die Ansprüche an den Erzieher- und Sozialarbeiterberuf sind hoch, doch Anerkennung und Bezahlung könnten besser sein. Der derzeitige bundesweite Streik im Sozial- und Erziehungsdienst um mehr gesellschaftliche Wertschätzung und eine angemessene Entlohnung ist nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe daher nachvollziehbar. „In den Kitas und der sozialen Arbeit werden Grundlagen für Chancengleichheit in unserer Gesellschaft gelegt“, betont Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

Kitas brauchen neue Finanzierungsmodelle

18. Mai 2015

Diakoniesammlung im Radio

Die Sendung "Himmel und Erde" von radio nrw berichtet

Jeden Sonntag zwischen 8 und 9 Uhr hören rund eine Million Hörer bei den NRW-Lokalradio die Kirchensendung "Himmel und Erde". In der letzten Sendung wurde über die anstehende Sommersammlung von Diakonie und Caritas berichtet. "Spenden sammeln ist Knochenarbeit und verlangt viel persönlichen Einsatz," heißt es auf der Internetseite der Sendung. Den Radio-Beitrag und weitere Informationen kann man dort finden.

Diakoniesammlung bei radio nrw

18. Mai 2015

Flüchtlingsberatung und Ausländerbehörden

25 Jahre Dialog auf Augenhöhe

Flüchtlingsberater und Mitarbeiter von Ausländerbehörden an einen Tisch zu bringen, war vor 25 Jahren alles andere als selbstverständlich. Die Vorurteile zwischen „naiven Gutmenschen“ und „knallharten Paragrafenreitern“ saßen tief. Heute gehört die jährlich stattfindende Fachtagung für Ausländerbehörden und Beratungsstellen zum festen Angebot der Diakonie RWL. Die bundesweit einzigartige Veranstaltung hat dazu beigetragen, dass Behörden und Beratungsstellen sich auf Augenhöhe begegnen und im Sinne des Flüchtlingsschutzes besser zusammenarbeiten. Sie findet am 19. und 20. Mai statt.

25 Jahre Fachtagung für Flüchtlingsberatung und Ausländerbehörden

13. Mai 2015

Hilfe für gestresste Familien

Beratungsstellen haben großen Zulauf

Beratungssituation

Patchwork, Regenbogen, Alleinerziehend – Das Familienleben in Deutschland ist bunter geworden, aber vielfach auch stressiger. Hohe Scheidungsraten, prekäre Arbeitsverhältnisse und Erziehungsprobleme setzen Eltern unter Druck. Viele Familien suchen deshalb Hilfe bei den evangelischen Beratungsstellen der Diakonie und Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Dieses wichtige Angebot darf in Zeiten knapper Kassen nicht eingeschränkt werden, fordern die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai.

Evangelische Beratungsstellen haben großen Zulauf

12. Mai 2015

Mehr Kollegen für die Pflege

Diakonie RWL beteiligt sich an landesweiter Initiative der Wohlfahrtsverbände

Bild aus der Pflege

Aus Anlass des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai startet die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden in NRW ihre landesweite „Initiative für eine gute Pflege heute und in Zukunft“. Unter dem Motto „Wir für Sie“ fordern die 124.000 Mitarbeitenden aus den ambulanten Diensten, Tagespflegeeinrichtungen und stationären Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege personelle Verstärkung. An Infoständen auf den Märkten, in Demonstrationszügen oder auf eigens dazu veranstalteten Frühlingsfesten zeigen sie, was sie täglich leisten und was sie von den Politikern erwarten.

Initiative der Wohlfahrtsverbände für eine gute Pflege heute und in Zukunft