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Grundlagen
Die Einführungslehrgänge basieren auf § 25a Zivildienstgesetz und bieten Zivildienstleistenden die Möglichkeit, vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Bedingungen, eigene Lebens- und Arbeitserfahrungen zu reflektieren, zu verarbeiten und eigene Handlungsperspektiven zu entwickeln.
Die Seminargruppe des Einführungslehrgangs ist zum einen Lernfeld, zum anderen werden in ihr Probleme reflektiert und Ansätze zur Bewältigung entwickelt. Da die Lehrgangsarbeit prozess- und teilnehmerorientiert erfolgt, entscheiden die Zivildienstleistenden in ihrem Lehrgang über die Themen und Inhalte der Lehrgänge mit. Sie reflektieren und verarbeiten Erlebnisse und Erfahrungen aus der Praxis und aus ihrem persönlichen Leben. Die Zivildienstleistenden nehmen Lernerfahrungen aus der Seminargruppe mit in die Arbeit in den Einsatzstellen und beziehen sie in ihr alltägliches Leben ein.
Die in den Arbeitsfeldern Kirchengemeinde und MSHD tätigen Zivildienstleistenden werden gemeinsam in den ersten vier Monaten ihres Dienstes abgeordnet. Für ZDL in Kirche und Diakonie findet die Einführung in zwei getrennten Lehrgängen statt. Die Einführung des ZDL in Rechte und Pflichten sowie Wesen und Aufgabe des Zivildienstes obliegt dem Bund, die fachliche Einführung übernimmt im Auftrag des Staates das Diakonische Werk.
Inhalte
Die Lehrgangsinhalte sind sowohl auf Altenhilfe als auch auf Jugendarbeit abgestimmt. Die Sensibilisierung für die Lebensgeschichte und Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen werden ebenso wie die Reflexion des eigenen Menschenbildes und die Entwicklung einer persönlichen Haltung im Umgang mit alten Menschen gefördert.
Mit abwechslungsreicher Methodik und bevorzugt in Kleingruppen bieten wir allen Teilnehmern die Möglichkeit, auch über sensible und persönliche Probleme zu sprechen.
In den weitgehend selbst gewählten Arbeitsgruppen werden darüber hinaus folgende Aspekte berücksichtigt:
- Alter
- Veränderungen im Alter; Krankheitsbilder
- Grundlagen der Kommunikation;
- Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen von ZDL in der Arbeit mit alten und kranken Menschen;
- die Rolle des ZDL im Mitarbeiter-Team seiner Dienststelle
- Jugend
- Entwicklungs- und Sozialisationsprozesse;
- Rollenfindung;
- Erziehung; Normen und Werte;
- Grundlagen der Kommunikation;
- Gemeinwesenorientierte Arbeit mit Randgruppen
- Rollenfindung;
- Grundlagen der Kommunikation