Nachrichten aus der Mitgliedschaft

28. April 2017

Diakonisches Werk an der Saar / Lebach

Pressegespräch zur Situation in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach

Das Diakonische Werk an der Saar (DWSAAR) und die weiteren in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge (LASt) in Lebach tätigen Wohlfahrtsverbände haben in einem Pressegespräch am 28. April auf die schwierige Situation der Flüchtlinge in der Einrichtung aufmerksam gemacht. Die rasanten Veränderungen in der Asylgesetzgebung führen zu vielen Unsicherheiten bei den Flüchtlingen, aber auch bei den handelnden Behörden selbst und den Beratungsdiensten der Wohlfahrtsverbände. Um alle Aufgaben in der LASt zu bewältigen, sei eine bessere finanzielle Ausstattung der Beratungsarbeit erforderlich.

28. April 2017

Diakonie Neuss

Infotag: Arbeiten in Deutschland

Die Migrationsberatung der Diakonie Neuss beteiligt sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Netzwerks "Allianz Wiedereinstieg" an einen Informationstag zur beruflichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. An verschiedenen Themeninseln können Sie sich von unseren Fachleuten zu folgenden Themen informieren und beraten lassen.

27. April 2017

Diakoniewerk Essen

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände in Essen veranstaltet am 3. Mai (19 Uhr, Erlöserkirche, Friedrichstr. 17) eine Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten. Schwerpunktthemen sind Bildung, insbesondere die Bereiche Schulsozialarbeit und Inklusion, die Finanzierung der KiTas und das Thema Migration und Flucht.

25. April 2017

Diakonie Gütersloh / Rheda-Wiedenbrück

Menschen mit Migrationshintergrund als Paten in der Flüchtlingsberatung

Seit 2006 vermittelt die Flüchtlingsberatung der Diakonie in Rheda-Wiedenbrück Patenschaften zwischen Geflüchteten und Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Nun hat die Diakonie eine Bilanz aufgestellt. Seit dem Beginn konnten 64 Patenschaften vermittelt werden. Eine Besonderheit des Projekts ist, dass alle Patent selbst einen Migrationshintergrund haben. 

24. April 2017

Diakonie Solingen und Diakonie RWL

Menschenrechtspreis für Engagement auf Lesbos

Für ihr großes ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe haben die Bürger und Gemeinde der griechischen Insel Lesbos am 23. April den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf erhalten. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ehrt alle Helfer, die sich unter anderem in Projekten einbringen, die von der Diakonie RWL und der Diakonie Solingen gefördert werden. 

24. April 2017

Kaiserswerther Diakonie / Fliedner Kulturstiftung / Düsseldorf

Diakonie im Dialog: Soziale Stadt – ein Modell für die Zukunft?

Düsseldorf ist ein gefragter Wirtschaftsstandort, international bekannt und stetig wachsend. Dabei stehen besonders die Stadtquartiere mit hoher Lebensqualität im Fokus. Mit dem Erfolg und dem Wohlstand wachsen aber auch Armut und Ausgrenzung. Diese Entwicklungen sind Herausforderungen für eine Stadtverwaltung sowie für Kirche und Diakonie, die sich in den Stadtteilen engagieren.  Auf Einladung der Kaiserswerther Diakonie und der Fliedner-Kulturstiftung stellen sich am Dienstag, den 2. Mai 2017 um 19.30 Uhr in der Mutterhauskirche am Zeppenheimer Weg 18, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und Prof. Dr. Uwe Becker von der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe aus Bochum der Diskussion zum Thema „Soziale Stadt – ein Modell für die Zukunft?“. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von dem WDR-Moderator Dieter Könnes.

22. April 2017

Diakonische Konferenz Duisburg

Barbara Steffens und Ulrich Christofczik im Streitgespräch zur Zukunft der Pflege

Kurz vor der Landtagswahl kommt Ministerin Barbara Steffens auf Einladung der Diakonischen Konferenz Duisburg am 2. Mai 2017 zum Streitgespräch nach Duisburg (18 Uhr, Jochen-Klepper-Haus, Bonhoefferstraße 6). Ihr Gesprächspartner ist Ulrich Christofczik, Vorstand des Ev. Christophoruswerkes und Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Christofczik will die Politikerin fragen, wie sie sich die Zukunft der ambulanten und stationären Pflegedienste angesichts wachsender Zahlen von Pflegebedürftigen konkret vorstellt und was das Land tun will, um das Image des Pflegeberufs nachhaltig zu verbessern. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Diakonische Konferenz Duisburg gibt es seit etwa 12 Jahren. In ihr sind 14 diakonische Unternehmen, die in Duisburg ihren Hauptsitz haben, durch ihre Geschäftsführungen, Vorstände und Leitungen vertreten. Die Mitglieder beraten über grundsätzliche Fragen der evangelischen Wohlfahrtspflege in Duisburg, verständigen sich über ihre gemeinsamen sozialpolitischen Belange und Interessen, suchen regelmäßig das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen und äußern sich öffentlich zu Fragen der Sozialpolitik.

21. April 2017

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel / Hamm/Bielefeld

„Wir sind da! Wir sind Bürgerinnen und Bürger“: Menschen mit Behinderung im Gespräch mit Politikern

Menschen mit Behinderungen, die sich unter anderem als Werkstatträte und Heimbeiräte engagieren, haben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit lokalpolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei geht es zum Beispiel um bezahlbaren Wohnraum, Barrierefreiheit, Sozialtickets und den Abbau von Bürokratie. Bei einem Besuch beim Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann wird die Arbeitsgruppe am Donnerstag, 27. April 2017, ihre Vorstellungen und Wünsche für die weitere Entwicklung der Stadt vorstellen. An 10 weiteren Standorten von Bethel.regional werden zwischen dem 24. April und 10. Mai 2017 Bürgermeisterbesuche der entsprechenden Arbeitsgruppen stattfinden, unter anderem in Dortmund, Ennepetal, Hamm, Höxter und Bielefeld.  Ansprechpartner ist Michael Schmilgus, Bereichsleiter Bethel.regional, Tel. 02381-3056819, E-Mail: michael.schmilgus[at]bethel.de.

21. April 2017

Diakonie Michaelshoven / Oberbergischer Kreis

Aufsuchende Arbeit in Wohnungsnotfällen

Aufsuchende Arbeit in Wohnungsnotfällen ist ein Angebot, das nur in etwa einem Viertel der Städte und Gemeinden in NRW existiert, meist in größeren Städten mit besonders ausgebauten präventiven Hilfen. Dabei kann bei konsequenter Durchführung aufsuchender Hilfen Wohnungslosigkeit in den meisten Fällen vermieden oder verkürzt werden. Im Oberbergischen Kreis gibt es seit 2016 ein spezielles Angebot zur aufsuchenden Arbeit in Wohnungsnotfällen. Drei Mitarbeiter besuchen regelmäßig in allen 13 Kommunen im Oberbergischen Kreis Betroffene und Treffpunkte, an denen sich Betroffene aufhalten könnten. Das Projekt zählt zu einem von drei Teilprojekten des Förderprojekts Oberberger Brücken, welches die Diakonie Michaelshoven zusammen mit der vsb gGmbH durchführt. Nach einem Jahr Laufzeit haben die Verantwortlichen eine positive Bilanz gezogen. 

21. April 2017

Moers/Duisburg

Open-Air-Linsen-Mitbring-Dinner in Homberg

Eine außergewöhnliche Aktion wird es am 29. April 2017 auf der Homberger Augustastraße in Duisburg geben: Ein Open-Air-Linsen-Mitbring-Dinner. Alle, die teilnehmen wollen, bringen ein Linsengericht mit, egal ob Linsensalat, Linsensuppe, Linsenbällchen etc. Neben den Gerichten sollten die Dinierenden auch Sitzgelegenheiten und einen Tisch mitbringen. Ziel ist, dass möglichst viele gemütliche Tische zum Verweilen einladen. Wer alles nicht mitbringen kann, ist dennoch herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Das Dinner ist ein Teil des Projekts „Du hast mich freundlich angesehen“ des Ev. Familienbildungswerkes Moers. Das Projekt thematisiert und schafft Situationen, in denen sich Menschen real oder im übertragenen Sinne freundlich anschauen oder über solche Momente sprechen, in denen sie unerwartet Freundlichkeit geschenkt bekamen. Hintergrund des Events ist die Geschichte von Jakob und Esau in der Bibel: Jakob hat seinen hungrigen Bruder mit einem Linsengericht um den Erstgeborenensegen betrogen. Anschließend floh er und traute sich erst nach Jahren wieder, seinem Bruder unter die Augen zu treten. Der hatte ihm längst verziehen und sah Jakob bei dessen Rückkehr mit Freundlichkeit an.