Nachrichten aus der Mitgliedschaft

22. April 2017

Diakonische Konferenz Duisburg

Barbara Steffens und Ulrich Christofczik im Streitgespräch zur Zukunft der Pflege

Kurz vor der Landtagswahl kommt Ministerin Barbara Steffens auf Einladung der Diakonischen Konferenz Duisburg am 2. Mai 2017 zum Streitgespräch nach Duisburg (18 Uhr, Jochen-Klepper-Haus, Bonhoefferstraße 6). Ihr Gesprächspartner ist Ulrich Christofczik, Vorstand des Ev. Christophoruswerkes und Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Christofczik will die Politikerin fragen, wie sie sich die Zukunft der ambulanten und stationären Pflegedienste angesichts wachsender Zahlen von Pflegebedürftigen konkret vorstellt und was das Land tun will, um das Image des Pflegeberufs nachhaltig zu verbessern. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Diakonische Konferenz Duisburg gibt es seit etwa 12 Jahren. In ihr sind 14 diakonische Unternehmen, die in Duisburg ihren Hauptsitz haben, durch ihre Geschäftsführungen, Vorstände und Leitungen vertreten. Die Mitglieder beraten über grundsätzliche Fragen der evangelischen Wohlfahrtspflege in Duisburg, verständigen sich über ihre gemeinsamen sozialpolitischen Belange und Interessen, suchen regelmäßig das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen und äußern sich öffentlich zu Fragen der Sozialpolitik.

21. April 2017

Moers/Duisburg

Open-Air-Linsen-Mitbring-Dinner in Homberg

Eine außergewöhnliche Aktion wird es am 29. April 2017 auf der Homberger Augustastraße in Duisburg geben: Ein Open-Air-Linsen-Mitbring-Dinner. Alle, die teilnehmen wollen, bringen ein Linsengericht mit, egal ob Linsensalat, Linsensuppe, Linsenbällchen etc. Neben den Gerichten sollten die Dinierenden auch Sitzgelegenheiten und einen Tisch mitbringen. Ziel ist, dass möglichst viele gemütliche Tische zum Verweilen einladen. Wer alles nicht mitbringen kann, ist dennoch herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Das Dinner ist ein Teil des Projekts „Du hast mich freundlich angesehen“ des Ev. Familienbildungswerkes Moers. Das Projekt thematisiert und schafft Situationen, in denen sich Menschen real oder im übertragenen Sinne freundlich anschauen oder über solche Momente sprechen, in denen sie unerwartet Freundlichkeit geschenkt bekamen. Hintergrund des Events ist die Geschichte von Jakob und Esau in der Bibel: Jakob hat seinen hungrigen Bruder mit einem Linsengericht um den Erstgeborenensegen betrogen. Anschließend floh er und traute sich erst nach Jahren wieder, seinem Bruder unter die Augen zu treten. Der hatte ihm längst verziehen und sah Jakob bei dessen Rückkehr mit Freundlichkeit an.

21. April 2017

Diakonie Michaelshoven / Oberbergischer Kreis

Aufsuchende Arbeit in Wohnungsnotfällen

Aufsuchende Arbeit in Wohnungsnotfällen ist ein Angebot, das nur in etwa einem Viertel der Städte und Gemeinden in NRW existiert, meist in größeren Städten mit besonders ausgebauten präventiven Hilfen. Dabei kann bei konsequenter Durchführung aufsuchender Hilfen Wohnungslosigkeit in den meisten Fällen vermieden oder verkürzt werden. Im Oberbergischen Kreis gibt es seit 2016 ein spezielles Angebot zur aufsuchenden Arbeit in Wohnungsnotfällen. Drei Mitarbeiter besuchen regelmäßig in allen 13 Kommunen im Oberbergischen Kreis Betroffene und Treffpunkte, an denen sich Betroffene aufhalten könnten. Das Projekt zählt zu einem von drei Teilprojekten des Förderprojekts Oberberger Brücken, welches die Diakonie Michaelshoven zusammen mit der vsb gGmbH durchführt. Nach einem Jahr Laufzeit haben die Verantwortlichen eine positive Bilanz gezogen. 

21. April 2017

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel / Hamm/Bielefeld

„Wir sind da! Wir sind Bürgerinnen und Bürger“: Menschen mit Behinderung im Gespräch mit Politikern

Menschen mit Behinderungen, die sich unter anderem als Werkstatträte und Heimbeiräte engagieren, haben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit lokalpolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei geht es zum Beispiel um bezahlbaren Wohnraum, Barrierefreiheit, Sozialtickets und den Abbau von Bürokratie. Bei einem Besuch beim Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann wird die Arbeitsgruppe am Donnerstag, 27. April 2017, ihre Vorstellungen und Wünsche für die weitere Entwicklung der Stadt vorstellen. An 10 weiteren Standorten von Bethel.regional werden zwischen dem 24. April und 10. Mai 2017 Bürgermeisterbesuche der entsprechenden Arbeitsgruppen stattfinden, unter anderem in Dortmund, Ennepetal, Hamm, Höxter und Bielefeld.  Ansprechpartner ist Michael Schmilgus, Bereichsleiter Bethel.regional, Tel. 02381-3056819, E-Mail: michael.schmilgus[at]bethel.de.

19. April 2017

Bochum

Informationsveranstaltung zum BFD Ü27

Auch Erwachsene können einen Freiwilligendienst machen - den Bundesfreiwilligendienst über 27 (BFD Ü27). Auf einer Informationsveranstaltung in Bochum haben Interessierte am 27. April die Möglichkeit, mehr über den BFD Ü27 zu erfahren (Buchen-Hof, Goerdtstraße 20, 16 Uhr). Mitarbeitende der Diakonie RWL berichten, welche Chancen dieser Freiwilligendienst bietet und erklären die Rahmenbedingungen. Mit dabei sind Freiwillige, die von ihren Erfahrungen erzählen. Die Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung ist kostenlos. Für Rückfragen steht Ihnen Jürgen Thor von der Diakonie RWL zur Verfügung (Telefon 0251-2709160).

14. April 2017

Ev. Johanneswerk / Bielefeld

Zertifikat berufundfamilie: Johanneswerk zum zweiten Mal ausgezeichnet

Das Audit berufundfamilie ist ein Managementinstrument, das Unternehmen und Institutionen dabei unterstützt, ihre Personalpolitik familien- und lebensphasenbewusst auszurichten. Dem Ev. Johanneswerk wurde beim jünsten Audit bescheinigt, auf gutem Weg zu sein. Dafür hat das Johanneswerk mit einer intensiven Beteiligung vieler seiner mehr als 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen ein umfangreiches Vorbereitungsverfahren durchlaufen. Das Johanneswerk gehört zur Gruppe von 26 Unternehmen, die den Audit-Prozess bereits das zweite Mal durchlaufen haben. Bei ihnen wird besonders auf die Vertiefung der begonnenen Maßnahmen, auf Führung sowie Information und Kommunikation gelegt.

14. April 2017

Netzwerk Diakonie / Iserlohn

Zirkusprojekt für Kinder mit und ohne Handicap

Der Familien unterstützende Dienst (FUD) der Netzwerk Diakonie hat in den Osterferien ein Zirkusprojekt für Kinder mit und ohne Handicap durchgeführt. Teilnehmen konnten Kinder im Alter ab sieben Jahren, die in vier Tagen artistische Vorführungen und Clownerien einübten. Die Uraufführung in der der Zirkusschule „Petit“ fand am 13. April statt.

14. April 2017

Diakonisches Werk an der Saar

Projekt „Mixed Pixels“ für Jugendliche stärkt die Medienkompetenz

Der Jugendhilfeverbund im Diakonischen Werk an der Saar (DWSAAR) hat mit Unterstützung der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) das Projekt „Mixed Pixels“ gestartet. In Wohngruppen, der Nachmittagsbetreuung oder auch Kinderhäusern des DWSAAR erstellt eine Diplom-Sozialpädagogin mit Schülerinnen und Schülern ab zehn Jahren kleine Filme. Themen wie Cybermobbing, Recht am Bild und Sicherheit im Internet werden bei der konkreten Umsetzung besprochen. Eine besondere Zielgruppe des Projekts sind Jugendliche mit Migrationshintergrund, um ihnen ein bessere Teilhabe in sozialen Medien zu ermöglichen. 

12. April 2017

Kaiserswerther Diakonie / Düsseldorf

Informationsabende zur Altenpflege

Die Kaiserswerther Diakonie hat mit einer besonderen Veranstaltungsreihe ein neues Beratungsangebot zu Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege gestartet. Einmal im Monat findet ein offener Informationsabend für Interessierte statt. Dabei geht es um Berufsbilder und Zukunftsperspektiven, Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Struktur der Ausbildung und Möglichkeiten der Finanzierung. Die nächsten Termine sind am 24. April, am 29. Mai und am 26. Juni (jeweils 18.00 Uhr). 

7. April 2017

Diakonie Köln und Region

Beratungsstelle für Spielsüchtige

„Hier bringt jeder seine eigene Geschichte mit, das macht die Arbeit sehr individuell und interessant“, sagt Florian Kobus. Seit März baut er im Diakonischen Werk Köln und Region ein neues Beratungsangebot zum Thema Spielsucht auf. Das Gesundheitsamt der Stadt Köln fördert das Angebot. Sein Büro liegt in der Graf-Adolf-Straße in Köln-Mülheim. Hier beraten auch zwei Diakonie-Kolleginnen bei Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit.