"Gut aufgestellt für die Zukunft"

Diakonie RWL diskutiert mit Mitgliedern über Neuausrichtung des Verbands

Zu dritt im Gespräch:  Adolf-Leopold Krebs, Thomas Oelkers, Dr. Uwe Becker

Leistungsstark, serviceorientiert und finanziell abgesichert – So soll die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im Jahr 2020 aufgestellt sein. Doch die finanzielle Ausstattung des Landesverbandes ist nicht mehr so gut wie in vergangenen Zeiten. Andererseits steigen die Ansprüche der Mitglieder an fachliche, wirtschaftliche und arbeitsrechtliche Beratung, politische Vertretung und Information. Die Diakonie RWL will ihre Neuausrichtung im Dialog mit den Mitgliedern gestalten. Auf vier Regionalkonferenzen und in einem Onlinedialog stellt sich der Vorstand daher einer internen Debatte. Den Auftakt machte die Konferenz in Düsseldorf am 29. April.

Weitere Regionalkonferenzen und begleitender Onlinedialog


21. Mai 2015

Plädoyer für eine neue Unternehmenskultur

Gesund und glücklich im Job

Pflegerin mit Bewohnerin des Altenheims im Park

Studien zufolge sind in Deutschland immer weniger Arbeitnehmer mit ihrem Job zufrieden. Die einen leiden unter dem hohen Arbeitstempo, andere unter geringer Wertschätzung, wieder andere zweifeln am Sinn dessen, was sie täglich tun. Auch in vielen diakonischen Einrichtungen wächst eine Unzufriedenheit, die langfristig krank machen kann. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL haben Experten jetzt für eine Unternehmenskultur plädiert, die die Gesundheit der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt.

Gesund und glücklich im Job

21. Mai 2015

Entdeckungsreise Sexualität

Was brauchen Kinder und Jugendliche für eine gelingende und grenzachtende Sexualentwicklung?

Kinder und Jugendliche leben heute in einer sexualisierten Alltags- und Medienwelt. Neue Medien dienen auch als sexueller Experimentier- und Erfahrungsraum. Themen, mit denen Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe konfrontiert sind. „Die Herausforderung für Kirche und Diakonie ist, wie wir Kindern und Jugendlichen vermitteln, dass sie von Gott wunderbar gemacht sind. Wir möchten sie auf ihrer Entdeckungsreise begleiten und gleichzeitig schützen“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie RWL auf einer Fachtagung zur Sexualentwicklung von Kindern und Jugendlichen, die vom Evangelischen Arbeitskreis Kinder- und Jugendschutz NRW mitorganisiert wurde.

Halt und Orientierung im Umgang mit Sexualität

20. Mai 2015

Erzieher brauchen mehr Wertschätzung

Neue Finanzierungsmodelle für Kitas gefordert

Kinder spielen auf Schaukel

Bildung, Sprachförderung, Stärkung sozialer Kompetenzen – die Ansprüche an den Erzieher- und Sozialarbeiterberuf sind hoch, doch Anerkennung und Bezahlung könnten besser sein. Der derzeitige bundesweite Streik im Sozial- und Erziehungsdienst um mehr gesellschaftliche Wertschätzung und eine angemessene Entlohnung ist nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe daher nachvollziehbar. „In den Kitas und der sozialen Arbeit werden Grundlagen für Chancengleichheit in unserer Gesellschaft gelegt“, betont Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

Kitas brauchen neue Finanzierungsmodelle

18. Mai 2015

Flüchtlingsberatung und Ausländerbehörden

25 Jahre Dialog auf Augenhöhe

Flüchtlingsberater und Mitarbeiter von Ausländerbehörden an einen Tisch zu bringen, war vor 25 Jahren alles andere als selbstverständlich. Die Vorurteile zwischen „naiven Gutmenschen“ und „knallharten Paragrafenreitern“ saßen tief. Heute gehört die jährlich stattfindende Fachtagung für Ausländerbehörden und Beratungsstellen zum festen Angebot der Diakonie RWL. Die bundesweit einzigartige Veranstaltung hat dazu beigetragen, dass Behörden und Beratungsstellen sich auf Augenhöhe begegnen und im Sinne des Flüchtlingsschutzes besser zusammenarbeiten. Sie findet am 19. und 20. Mai statt.

25 Jahre Fachtagung für Flüchtlingsberatung und Ausländerbehörden

13. Mai 2015

Hilfe für gestresste Familien

Beratungsstellen haben großen Zulauf

Beratungssituation

Patchwork, Regenbogen, Alleinerziehend – Das Familienleben in Deutschland ist bunter geworden, aber vielfach auch stressiger. Hohe Scheidungsraten, prekäre Arbeitsverhältnisse und Erziehungsprobleme setzen Eltern unter Druck. Viele Familien suchen deshalb Hilfe bei den evangelischen Beratungsstellen der Diakonie und Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Dieses wichtige Angebot darf in Zeiten knapper Kassen nicht eingeschränkt werden, fordern die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai.

Evangelische Beratungsstellen haben großen Zulauf

12. Mai 2015

Mehr Kollegen für die Pflege

Diakonie RWL beteiligt sich an landesweiter Initiative der Wohlfahrtsverbände

Bild aus der Pflege

Aus Anlass des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai startet die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden in NRW ihre landesweite „Initiative für eine gute Pflege heute und in Zukunft“. Unter dem Motto „Wir für Sie“ fordern die 124.000 Mitarbeitenden aus den ambulanten Diensten, Tagespflegeeinrichtungen und stationären Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege personelle Verstärkung. An Infoständen auf den Märkten, in Demonstrationszügen oder auf eigens dazu veranstalteten Frühlingsfesten zeigen sie, was sie täglich leisten und was sie von den Politikern erwarten.

Initiative der Wohlfahrtsverbände für eine gute Pflege heute und in Zukunft

8. Mai 2015

Neue Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe:

Hannelore Böhnke-Bruns führt ab 1. Juni den Geschäftsbereich Pflege, Alten- und Behindertenarbeit

Hannelore Böhnke-Bruns

Hannelore Böhnke-Bruns wird neue Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die 48-jährige Diplom-Ökonomin ist zurzeit Geschäftsführerin der Leben und Wohnen-Lebenshilfe Rhein-Kreis-Neuss gGmbH. Die neue Leiterin des Geschäftsbereichs Pflege-, Alten- und Behindertenarbeit wird ihre Fachkenntnisse, vielfältigen Kompetenzen und Führungserfahrungen in verschiedenen Feldern der pflegerischen und sozialen Arbeit in besonderem Maße auch in die bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe anstehenden Veränderungsprozesse einbringen.

Neue Geschäftsbereichsleitung Hannelore Böhnke-Bruns

6. Mai 2015

Bundesflüchtlingsgipfel

Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln

Flüchtlinge - Photo: Mikhail Evstafiev

Der Bundesflüchtlingsgipfel am Freitag in Berlin muss nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe endlich zu einer fairen finanziellen Aufteilung der Flüchtlingsversorgung führen. Der Streit ums Geld zwischen Bund, Ländern und Kommunen lähmt die deutsche Flüchtlingspolitik, der noch immer eine gute Gesamtkonzeption für die Aufnahme, Unterbringung und soziale Versorgung von Asylbewerbern fehlt. „Wir brauchen dringend eine Orientierung am Asylrecht und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren der Flüchtlingspolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene“, kritisiert Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg.

Bundesflüchtlingsgipfel -Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln

6. Mai 2015

"Wir müssen an einem Strang ziehen"

Projekt der Diakonie RWL will Eltern von Kindern in Wohn- und Heimgruppen stärker beteiligen

Wenn ein Kind in eine Wohn- oder Heimgruppe kommt, ist das nicht nur für das Kind selbst, sondern auch für seine Eltern ein einschneidender Moment. Die Fachkräfte in Erziehungshilfeeinrichtungen haben die Eltern allerdings häufig wenig im Blick. Ein Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster will Eltern von Kindern und Jugendlichen, die in Einrichtungen der Erziehungshilfe leben, stärker beteiligen. Ziel soll sein, dass Eltern und Fachkräfte an einem Strang ziehen. „Partizipation von Eltern bedeutet mehr als Elternarbeit, die darauf abzielt, die Erziehungskompetenz zu verbessern. Elternpartizipation bedeutet, dass sie an der Entwicklung ihrer Kinder teilhaben und aktiv an deren Alltag und der Gestaltung der Rahmenbedingungen in der Einrichtung mitwirken können“, so Prof. Dr. Peter Hansbauer von der Fachhochschule Münster beim Werkstattgespräch zum Projekt.

Elternpartizipation in Einrichtungen der Erziehungshilfe

5. Mai 2015

Integrationsagenturen erhalten NRW-Fördergelder

„Stadtteilarbeit für Zugewanderte wird immer wichtiger“

Sie schulen Ehrenamtliche für die Begleitung von Flüchtlingen, helfen bei der Gründung von Migrantenvereinen oder werben in Schulen und Kitas für ein respektvolles Miteinander. Die Aufgaben der Mitarbeiter in den NRW-Integrationsagenturen sind vielfältig, und sie werden angesichts der steigenden Zahl von Neuzuwanderern immer wichtiger. Das Land fördert die Arbeit in diesem Jahr mit über acht Millionen Euro. Für die 30 Integrationsagenturen in Trägerschaft der Diakonie RWL gab es jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Integrationsagenturen erhalten NRW-Fördergelder

5. Mai 2015

Spiritualität in diakonischen Kontexten

Eine Zukunftswerkstatt

Was meint Spiritualität in diakonischen Arbeitsbereichen? Welche Bedeutung hat sie und wie können Orte der Spiritualität für in diakonischen Einrichtungen lebende und arbeitende Menschen geschaffen und gestaltet werden? Über diese und weitere Fragen diskutierten Theologinnen und Theologen aus verschiedenen diakonischen Arbeitsfeldern im Rahmen der diesjährigen Theologischen Konferenz in Wuppertal.

Spiritualität in diakonischen Kontexten

27. April 2015

Erdbeben Nepal

Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf

Nach dem schweren Erdbeben in der Himalaya-Region brauchen die Opfer vor allem Medikamente, Decken, Nahrungsmittel und sauberes Wasser. Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe sind an den Hilfseinsätzen für die Menschen, vor allem in Nepal, beteiligt. „Die größte Herausforderung für die Helferinnen und Helfer ist nun die Betroffenen schnell zu erreichen. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Es gab sowieso nur wenige asphaltierte Straßen und die Kommunikationssysteme sind überlastet. Nun wird der Einsatz zum Kampf gegen die Zeit“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Spendenaufruf

24. April 2015

Mit Spaß spenden

Wohlfahrtsverbände starten Lotterie „Helfen und Gewinnen“

Maskottchen der Lotterie helfen und gewinnen

Der kleine Glückspilz mit dem schiefen Lachen hat schon manchen Loskäufer glücklich und ein bisschen reicher gemacht. Auf jedem Los der Lotterie „Helfen und Gewinnen“ der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände ist das Maskottchen zu sehen. Ab 1. Mai bieten Diakonie, Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz und die Jüdische Kultusgemeinde die Lose wieder für Feste, Jubiläen, Jahrmärkte oder Tage der offenen Tür in den Einrichtungen der Verbände an. Für ein Euro pro Freilos gibt es Geldpreise bis zu 1.000 Euro zu gewinnen.

Mit Spass spenden

... weitere Meldungen

Bildschirmfoto vom Navigationspunkt Aktuelles

 

Weitere Meldungen aus den letzten Wochen


Im Meldungsarchiv finden Sie alle Meldungen aus der Rubrik "Aktuelles" seit 2008

Alle Meldungen aus der Rubrik "Aktuelles"