22. Dezember 2014

Trägerkonferenz Migration und Flucht mit neuem Vorstand - Anerkennung als Fachverband der Diakonie RWL wird angestrebt

Wolfgang Biehl

Die bisherige Trägerkonferenz Migration und Flucht hat sich auf ihrer Sitzung am 20. November 2014 eine neue Satzung gegeben und strebt jetzt die Anerkennung als Fachverband der Diakonie RWL an. Zum neuen Vorsitzenden des „Fachverbandes Migration und Flucht“ wurde Wolfgang Biehl, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar, gewählt. Der künftige Fachverband „Migration und Flucht in der Diakonie Rheinland - Westfalen - Lippe“ repräsentiert 85 evangelische Träger mit über 150 Fachdiensten und Beratungsstellen, eine Vielzahl interkultureller Projekte sowie über 2 000 Freiwillige, die in diesem Arbeitsfeld in Kirche und Diakonie tätig sind.

Anerkennung als Fachverband noch ausstehend - Interview mit dem neuen Vorsitzenden, Wolfgang Biehl

22. Dezember 2014

Jugendliche im Bundesfreiwilligendienst

Bei der Diakonie RWL geht es international zu

Jugendliche im Bundesfreiwilligendienst

„Ich schätze besonders die Freiheit, mich auf der Straße sicher bewegen zu können“, erzählt der 19-jährige Matias Gonzales, der im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in einem Altenheim in Siegen arbeitet und dort neue Erfahrungen sammelt. Gemeinsam mit 14 anderen Freiwilligen aus Paraguay, Guatemala, Mazedonien, der Ukraine, Polen oder auch Tadschikistan verbrachte der aus Argentinien stammende Mann eine Woche in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Tecklenburg. „Die Freiwilligen sollen durch das FSJ oder den Bundesfreiwilligendienst die Möglichkeit bekommen, Kultur und Sprache in Deutschland besser kennenzulernen“, erläutert Sebastian May von der westfälischen Diakonie, der das Seminar gemeinsam mit Pit Anders und Pia Marie Odparlik organisiert hat. „Es geht aber auch darum, dass sich die Teilnehmer untereinander austauschen.“

Jugendliche im Bundesfreiwilligendienst

19. Dezember 2014

Evangelische Kirchen und Diakonie in Rheinland-Pfalz: Ja, wir sind ein Zufluchtsland. Flüchtlinge sind Hoffnungsträger.

Gemeinsames Positionspapier verweist auf biblischen Auftrag

Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und ihre Diakonie machen sich dafür stark, Rheinland-Pfalz als Zufluchtsland zu sehen: Im Wissen darum, „dass die Hilfe für Notleidende und Schutzsuchende biblischer Auftrag und damit auch ein Herzstück christlicher Glaubenspraxis ist, die uns besonders fordert,“ plädieren sie für eine Grundhaltung, die bekennt: „Ja, wir sind ein Zufluchtsland.“

Gemeinsames Positionspapier

17. Dezember 2014

Zum Abschied vom Landesverband:

Fünf Fragen an Ulrich Christofczik

Zum 1. Januar 2015 wird Ulrich Christofczik hauptamtlicher Vorstand beim Evangelischen Christophoruswerk Duisburg. Als Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe wird er nach fünf Jahren verabschiedet. Im Interview nimmt er Stellung zu aktuellen Herausforderungen.

Abschied von Ulrich Christofczik

16. Dezember 2014

Zehn Jahre Offener Ganztag – ein Erfolg für NRW?

Die Diakonie in RWL als Träger mittendrin

Zehn Jahre „Offene Ganztagsschule“ – ein Erfolg für NRW? Zumindest zahlenmäßig: Fast alle Grundschulen bieten den Offenen Ganztag an und immer mehr Kinder nehmen daran teil. Schule wird somit immer mehr zum ganztägigen Lern- und Lebensort und die Jugendhilfe der Diakonie ist als Träger des Ganztags meist mittendrin. Für die Diakonie RWL und den Fachverband „Erzieherische Hilfen“ war das Jubiläum des Offenen Ganztags der Anlass zur Vergewisserung: Welche Ziele in der Zusammenarbeit mit der Ganztagsschule konnten erreicht werden und welche Veränderungsbedarfe stellen sich gerade heute? Gibt es schon erste „Verantwortungsgemeinschaften von Jugendhilfe und Schule“?  Fragen, die auf einer Fachtagung der Diakonie RWL zum Jubiläum am 27. November  in Dortmund thematisiert wurden.

Offener Ganztag

12. Dezember 2014

Erfolgreiche Aktionswoche

Deutliche Erhöhung der Mittel für die Beratung von Migrantinnen und Migranten

Die Bundesmittel für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) in Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege werden im kommenden Haushaltsjahr 2015 um acht Millionen Euro auf insgesamt 34,2 Millionen steigen. Das entspricht einer Erhöhung um 30%. Auch die Jugendmigrationsdienste (JMD) erhalten eine Million Euro zusätzlich.

Manfred Hoffmann, Referent für Migration und Integration in der Diakonie RWL, sieht hier einen Erfolg der Aktionswoche für die Migrationsberatung im September 2014, an der sich auch viele diakonische Träger aus Rheinland, Westfalen und Lippe beteiligt haben.

Kontroversen um den Einsatz der Mittel

10. Dezember 2014

Kampf gegen die Heroinsucht

Methadonambulanz in Bochum wird 20 Jahre alt

Die Methadonambulanz  der Krisenhilfe Bochum e.V. - eine Mitgliedseinrichtung  der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe - begleitet seit 20 Jahren Heroinabhängige auf dem schwierigen Weg aus ihrer Sucht. Bundesweit war sie eine der ersten ambulanten Drogenberatungseinrichtungen, die Heroinabhängigen mit der Ersatzdroge Methadon und einer intensiven Betreuung half. Sie hat damit Pionierarbeit geleistet. Neben der ärztlichen Versorgung ist die soziale Betreuung der Süchtigen von entscheidender Bedeutung. „Die Menschen, die in der Bochumer Ambulanz Hilfe suchen, wissen, dass sich die Mitarbeiter für sie einsetzen, egal welche Probleme sie haben. Durch intensive und langfristig angelegte Betreuung gelingt es immer wieder, Perspektiven für ein Leben ohne Drogen zu entwickeln“, so Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. „Ungeklärt ist leider immer noch die Regelfinanzierung dieser wichtigen begleitenden Betreuung.“ Der WDR hat zum Jubiläum über die diakonische Einrichtung aktuell berichtet.

20 Jahre Methadonambulanz der Krisenhilfe Bochum

8. Dezember 2014

Generationenwechsel in der Diakonie RWL

Abschied von Gabriele Surek und Peter Schmidt

Portraitfotos: Gabi Surek, Peter Schmidt

Generationenwechsel in der Diakonie RWL: Am 28. November wurden gleich zwei Mitarbeitende aus dem aktiven Dienst verabschiedet, die in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe über viele Jahre wichtige Themen der sozialen Arbeit vertreten haben. Gabriele Surek war seit 1991 für die Bereiche „Erziehungshilfe und Jugendhilfeplanung“, Peter Schmidt seit 1996 für Integrationsprojekte, den Bereich "Kur und Erholung" und für Projekte in der Quartiersentwicklung zuständig.

Abschied von Gabriele Surek und Peter Schmidt

28. November 2014

Dialog und Mitgliederbeteiligung bei der Neuausrichtung des Verbandes

Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen tagte in Dortmund

„Wir brauchen eine Neuausrichtung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, um den Herausforderungen und dem Finanzdruck in der Sozialwirtschaft begegnen zu können. Die Probleme können wir nur gemeinsam mit den Mitgliedern lösen in einem offenen Diskussionsprozess, in dem wir die Kräfte bündeln und projektorientiert zusammenarbeiten“, so Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Westfalen und der Diakonie RWL auf der Hauptversammlung in Dortmund. Dafür brauche es neue Formen und Räume für die Kommunikation und den Dialog mit den Mitgliedern sowie eine projektorientierte Zusammenarbeit. Der mit der Gründung der Diakonie RWL begonnene Prozess muss weitergeführt werden, erläuterte Thomas Oelkers, Vorstand der Diakonie RWL und zugleich auch neues Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes Westfalen.

Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen

2. Dezember 2014

Evangelische Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten zur vertraulichen Geburt

Seit Mai gilt das Gesetz zur vertraulichen Geburt, das Schwangeren ermöglicht, ein Kind zur Welt zu bringen, ohne ihre Identität offenzulegen. Die evangelischen Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen in Rheinland, Westfalen und Lippe bieten zur vertraulichen Geburt eine umfassende vertrauliche Beratung und Begleitung  an - die Mitarbeiterinnen wurden jetzt von der Diakonie RWL dazu qualifiziert. Bei der vertraulichen Geburt gibt die schwangere Frau ihre Identität nur einmal gegenüber der Beraterin in der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle preis. Mit 16 Jahren kann das Kind seine Identität und damit seine Herkunft erfahren.

Beratung zur vertraulichen Geburt

27. November 2014

Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte den Helmut-Simon-Preis der Diakonie

Das Projekt „Street Doc“ aus Ludwigshafen ist Träger des Helmut-Simon-Preises der Diakonie. In einem Festakt in der Staatskanzlei übergab die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer am gestrigen Abend den von den Diakonischen Werken in Rheinland-Pfalz ausgeschriebenen Helmut-Simon-Preis.

Helmut-Simon-Preis der Diakonie

27. November 2014

Verbesserung der Palliativversorgung

Diakonie RWL fordert mehr Mittel für palliative Pflege in stationären Pflegeeinrichtungen

Portraitfoto

Mit einem Mitte November vorgelegten Konzept für gesetzliche Änderungen will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verbessern. Es sieht ein ganzes Maßnahmenpaket mit vielen begrüßenswerten Ansätzen für Verbesserungen im ambulanten und im Hospizbereich vor. Der „gegebenenfalls zusätzliche, bisher nicht finanzierte palliativ-pflegerische Mehraufwand in den vollstationären Einrichtungen“, wie es in dem Konzept heißt, soll allerdings nicht refinanziert, sondern erst in Modellprojekten untersucht werden.

Palliative Pflege ist Pflegealltag

25. November 2014

Wertschätzung ist die zentrale Schlüsselfrage der Unternehmenskultur – Theologischer Studientag für die Diakonie-RWL-Mitarbeitenden

Als nationaler Feiertag ist der Buß- und Bettag in Deutschland abgeschafft. Für die Mitarbeitenden der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe bleibt er aber ein besonderer Tag. Er wird als Theologischer Studientag begangen. „Diakonische Unternehmenskultur“ war diesmal das Thema. Ein Thema für den Landesverband wie auch für die Mitgliedseinrichtungen, die vom Verband aus beraten werden.

Diakonische Unternehmenskultur

21. November 2014

Pfarrer Karl-Horst Junge als Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Essen verabschiedet

Karl-Horst Junge

Am Tag seines 65. Geburtstags wurde Pfarrer Karl-Horst Junge als Pfarrer für Diakonie des Kirchenkreises Essen nach 28jähriger Dienstzeit verabschiedet. Junge ist weiter Vorsitzender des Diakonischen Rates des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Aufsichtsratsvorsitzender der Diakoniestationen Essen gGmbH und der Kliniken Essen-Süd.

Verabschiedung von Karl-Horst Junge

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