12. Februar 2015

„Was braucht die Familie?“

Diakonische Netzwerke unterstützen „Frühe Hilfen“ für Eltern mit kleinen Kindern

Wenn ein Kind geboren wird, dann ist für die Eltern erst einmal alles neu. Familien mit kleinen Kindern brauchen Unterstützung. Die „Frühen Hilfen“ – gemeint sind lokale und regionale Hilfsangebote für Eltern und Kinder – helfen Familien von Beginn der Schwangerschaft an und in den ersten Lebensjahren einfach und unkompliziert. Die Angebote sollten Familien möglichst im Alltag „über den Weg laufen“. Die Eltern hören davon bei der Geburtsvorbereitung beim Kinderarzt oder in der Kirchengemeinde. Wie diakonische Angebote und Netzwerke die Frühen Hilfen unterstützen können, war Thema einer Fachtagung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am 10. Februar in Münster. Seit zwei Jahren fördert die Diakonie RWL mit der AG Frühe Hilfen den fachlichen Austausch.

Was die Familie braucht

11. Februar 2015

Freiwilliges Engagement im Programm „Erfahrungwissen für Initiativen“

„EFI NRW“: Ringen um Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene – überregionale Unterstützungsstruktur fehlt

Gabriele Winter, Karin Nell, Gerrit Heetderks

Von 2002 an wurden in NRW Freiwillige zu „SeniorTrainerinnen/Seniortrainern“ ausgebildet. Grundlage der Qualifizierung war das Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“. 2012 endete in NRW die Landesförderung für das Programm. Eine von der Diakonie RWL und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein in Auftrag gegebene Studie zeigt jetzt, dass an vielen Modellstandorten in NRW Anlaufstellen und Bildungsanbieter das Programm fortsetzen. Viele Akteure vermissen aber eine überregionale Struktur für den Austausch von Konzepten und Erfahrungen und die Sicherung und Weiterentwicklung von Qualifizierungsstandards. Vorbilder gibt es in anderen Bundesländern.

Neue Unterstützungsstruktur für EFIs in NRW?

10. Februar 2015

Ergebnisse der gemeinsamen Wahlversammlung am 28. Januar 2015

Veranstaltungsteilnehmende halten Abstimmungskarten hoch

Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter diakonischer Rechtsträger aus Rheinland, Westfalen und Lippe haben Ende Januar in Dortmund 22 Delegierte für die Hauptversammlung des Diakonie RWL e.V. gewählt.

Mehr zu der Wahlversammlung

9. Februar 2015

„Veränderung der Kommunikation und Kommunikation der Veränderung“

Interview mit Reinhard van Spankeren zum neuen Geschäftsbereich „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ in der Diakonie RWL

Portraitfoto von Reinhard van Spankeren

„Was ich gerne mache? Gute Texte schreiben, Menschen portraitieren, Dinge bündeln und schnell entscheiden“, sagt Reinhard van Spankeren, Leiter des neuen Geschäftsbereichs „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ in der Diakonie RWL. In einem Interview erklärt er, worauf es in der Öffentlichkeitsarbeit für die Diakonie ankommt. Wesentlicher Erfolgsfaktor, so Reinhard van Spankeren, ist die gute Abstimmung von Schwerpunktthemen und Inhalten mit kreiskirchlichen Werken, diakonischen Unternehmen und den Kirchen im großen Verbandsgebiet der Diakonie RWL.

Interview mit Reinhard van Spankeren

2. Februar 2015

Mehr Geld für Offene Ganztagsschulen im Primarbereich in NRW

Diakonie RWL: Verbesserte Finanzierung, aber nicht auskömmlich

Das Land NRW erhöht bereits im laufenden Schuljahr die Pauschalen für die Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich (OGS). Zum 1. Februar und zum 1. August steigt die Landesförderung um insgesamt drei Prozent. Auch die Eigenanteile der Schulträger werden ab dem 1. Februar auf 416 Euro und ab dem 1. August auf 422 Euro pro Kind und Schuljahr erhöht. Zudem steigen Land und Kommunen in eine jährliche Anhebung der Pauschalen ein: Ab 2016 erhöht das Land NRW jeweils zum 1. August den Grundfestbetrag um 1,5 Prozent. Analog steigen auch die Eigenanteile der Schulträger. „Wir begrüßen, dass das Land NRW die Offenen Ganztagsschulen finanziell besser ausstattet. Die Pauschalen jährlich anzuheben ist dabei das richtige Signal. Dennoch ist der Offene Ganztag auch in Zukunft nicht auskömmlich finanziert“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Offene Ganztagsschulen im Primarbereich

20. Januar 2015

Landessynode der rheinischen Kirche

Professor Dr. Uwe Becker in die EKD-Synode gewählt

Portraitfoto von Uwe Becker

Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, ist auf der Landessynode der rheinischen Kirche als Abgeordneter zur Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt worden. Die neue Amtsperiode, in die auch das Reformationsjubiläum 2017 fällt, dauert bis 2021. Uwe Becker wird seine profilierten diakonischen und sozialpolitischen Perspektiven in die 12. Synode der EKD einbringen. "Ich werde mich weiter dafür engagieren, der Gefahr einer zunehmenden Entfremdung von Kirche und Diakonie entgegenzutreten", so Becker.

"Chancen für die stärkere Profilierung zentraler Gemeinsamkeiten"

21. Januar 2015

Fotoausstellung im Essener Hauptbahnhof

"Die Unsichtbaren" - Wohnungslose im Porträt

Den Blick richten auf Menschen, die so oft nicht gesehen werden. Vom 20. bis 30. Januar 2015 ist die Ausstellung "Die Unsichtbaren" mit Porträt-Fotografien wohnungsloser Menschen im Essener Bahnhof zu sehen. Der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die selten Gelegenheit haben, ihr Gesicht in der Gesellschaft zu zeigen. In einem Zeitraum von drei Wochen haben sie den Alltag der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo festgehalten. 25 der großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien sind nun bis Ende des Monats am Essener Hauptbahnhof zu sehen.

Ausstellung "Die Unsichtbaren"

20. Januar 2015

Müntefering fordert Ausbau der Palliativmedizin

Festakt zum 50. Jubiläum des Evangelischen Perthes-Werks

Einen Ausbau der Palliativmedizin und zusätzliche Hospizeinrichtungen hat der frühere Vizekanzler und Sozialminister Franz Müntefering (SPD) gefordert. Menschen brauchten in der letzten Phase ihres Lebens umfassende Begleitung, betonte der SPD-Politiker beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Perthes-Werkes in der Kamener Stadthalle. Müntefering appellierte an den Bundestag, in der geplanten Gesetzesnovelle zur Sterbehilfe, bei der Frage des Tötens auf Verlangen so klare Regelungen wie möglich zu schaffen. Das Thema Sterben werde in der heutigen Gesellschaft viel zu sehr verdrängt, kritisierte Müntefering.

Festakt 50-jähriges Jubiläum Perthes-Werk

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